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Süddeutsche
Zeitung
Sendlinger Str.
8
80331 München
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17.12.03
TUI startet weitere Billigfluglinie
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13.12.03
Spekulations-Karussel bei Thomas Cook
Der Touristik-Konzern sucht einen neuen Chef - es werden viele Namen
gestreut
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12.12.03
AUA erwartet jetzt Betriebsgewinn
Reiseveranstalter MY Travel stürzt tief in den Verlust
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10.12.03
FTI peilt schwarze Null an
Der
Reiseveranstalter soll unter neuer Führung wieder wachsen /
Spezialisierung vorgesehen
Heftiger Streit um Insolvenz von Aero Lloyd
Mehrheitseigner BayernLB greift Geschäftsführer an, der von "dreisten
Unterstellungen" spricht
FRAport-Büros durchsucht
Staatsanwalt hat Untreueverdacht gegen ehemaligen Finanzchef
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09.12.03
Boeing-Chef sieht in BAE möglichen Partner
Lufthansa streicht Provision
Reisebüros sollen Endpreise selbst kalkulieren
Aero Lloyd bleibt Ferienflieger
Neuer Investor spricht sich gegen Billig-Flug-Konzept aus
Emirates Airlines vergibt Großauftrag
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08.12.03
Star Alliance bringt elektronisches Ticket
Luftfahrt-Bündnis legt einheitliche Standards für neue Flugzeuge fest /
Herbsttreffen in Tokio
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06.12.03
Weniger Bürokratie gefordert
Lufthansa-Chef kritisiert hohe Standortkosten
"Luftfahrt muss wettbewerbsfähig werden" /
Konsens mit den Gewerkschaften gesucht /
Tomas Cook soll nicht zerschlagen werden
Kuoni steigt aus Geschäftsreisen aus
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05.12.03
Zweikampf in der Luftfahrtindustrie
EADS sieht sich für zehn Jahre als Marktführer
Europäischer Konzern erwartet im neuen Jahr wieder den Verkauf von
300 Airbussen /
Erstmals mehr Auslieferungen als Boeing
Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS strotzt vor
Selbstbewusstsein.
Auf Jahre hinaus sei der frühere Marktführer Boeing im Zivilflugzeugbau
auf Platz zwei verdrängt. Nun will EADS auch im Geschäft mit
Tankflugzeugen angreifen.
Die Europäer wollen selbst in den USA zum Zug kommen.
Finanzspritze für Aero Lloyd
Ex-Eigentümer Gradisnik steigt bei insolventer Fluggesellschaft ein
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04.12.03
Pentagon storniert Bestellung bei Boeing
Australiens Billigflieger im Konkurrenzkampf
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03.12.03
Bald Entscheidung über das Flugzeug-Projekt 7E7
Boeing setzt alles auf eine Karte
Harry Stonecipher, der an die Spitze des US-Konzerns zurückgekehrt
ist, muss um Vertrauen kämpfen
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02.12.03
Chef
des Flugzeugbauers tritt überraschend zurück
Schwere Führungskrise bei Boeing
Zunehmender Konkurrenzdruck durch Airbus /
Ehemaliger Manager Stonecipher übernimmt Führung
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29.11.03
Billigflieger für bessere Bilanzen
Umständlich geplant, teuer gebucht:
Travel Manager sorgen im Unternehmen dafür, dass bei Geschäftsreisen
kein Geld verschwendet wird.
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22.11.03
Schöne Aussichten
Größere Fenster, mehr Platz und heitere Örtchen -
die Boeing 7E7
verspricht Superlative
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21.11.03
United Airlines plant für
2004 Gewinn
Insolvenzverfahren soll
im Frühjahr beendet sein / Kosten deutlich senken
FRAport sieht
Geheimnisverrat
Strafanzeige wegen
angeblich undichter stelle im Aufsichtsrat
EADS übernimmt Mehrheit in Lehmwerder
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20.11.03
Großauftrag für Airbus
Aero Lloyd braucht 70 Millionen Euro
Air France sieht sich als Gewinner
Marktanteile gewonnen
Aeroflot soll in Allianz aufgenommen werden
Lufthansa Cargo spürt Preisdruck
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19.11.03
Air France gut behauptet
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18.11.03
Ryanair bezahlt Passagiere
Billigflieger bringt neues Werbeangebot und gibt Fluggästen ein Pfund
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17.11.03
AUA beantragt Konkurs für Aero Lloyd Austria
Lufthansa-Chef schließt Fusionen nicht aus.
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15.11.03
Pilot angeblich
schuld an Luxair-Absturz
Luxemburg (AFP) - Ein schwerer pilotenfehler war die Ursache für den
Flugzeugabsturz in Luxemburg, bei dem vor einem Jahr 20 Menschen getötet
wurden.
Zu diesem Schluss kommen
die Ermittler in ihrem Bericht, aus dem der luxemburgische Radiosender
RTL zitierte. Die Piloten hätten die Landung am Flughafen
Luxemburg-Findel zu früh eingeleitet, befanden die Experten in dem
Abschlussbericht. Den Absturz der aus Berlin kommenden Fokker 50 der
Gesellschaft Luxair am 6. November 2002 hatten nur der Luxemburger Pilot
und ein französischer Fluggast schwer verletzt überlebt, unter den Toten
waren 15 Deutsche. "Von sämtlichen Abläufen, die im Handbuch
vorgeschrieben sind, wurde zu irgend einem Zeitpunkt während des
Landeanflugs abgewichen", heißt es im Bericht. Demnach machten die
Ermittler "ein völliges Fehlen von Vorbereitung für die Landung" und ein
Planungschaos im Cockpit aus, das "unkoordinierte Handlungen eines jeden
Crewmitglieds" ausgelöst habe.
Moderne Verkehrsflugzeuge (5) Boeing 757
Der Ferienflieger auf Abruf
Der
erfolgreiche Zweistrahler war lange das Rückgrat der Urlauberflotten /
2204 ist Schluss
Flug-Passagiere bei Insolvenz absichern
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14.11.03
FRAport spürt Belebung
Flughafenbetreiber bestätigt Gewinnprognose für das Gesamtjahr
Alitalia wird weiter privatisiert
Regierung ebnet Weg für Fusion der Airline mit KLM und Air France
Wir müssen unseren Airport der Nachfragesituation anpassen
Rainer Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen
Düsseldorf GmbH über den Standort Düsseldorf
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13.11.03
Firmen des Tages:
Zum Abschied gedrängt
FRAport erwartet mehr Fluggäste
Fluggesellschaft hofft auf Erholung
Lufthansa baut Verluste ab
Konzern peilt operativ ausgeglichenes Ergebnis an /
Belastung durch Thomas Cook
TUI lehnt Beteiligung an dänischer Sterling ab
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11.11.03
Streik belastet British Airways
Quartalsgewinn sinkt um mehr als die Hälfte
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10.11.03
Verluste von Thomas Cook höher
Größere Schwierigkeiten als erwartet / Vorstandsbüros gesichert
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08.11.03
KarstadtQuelle und Lufthansa greifen durch
Führung von Thomas Cook wird ausgetauscht
Vorstandsvorsitzender Stefan Pichler und Finanzvorstand Norbert Kickum
legen mit sofortiger Wirkung ihre Ämter nieder
Beim
zweitgrößten europäischen Touristik-Konzern Thomas Cook gibt es einen
Wechsel an der Spitze. Der Vorstandsvorsitzende Stefan Pichler und
Finanzvorstand Norbert Kickum haben ihr Ämter 'im guten gegenseitigen
Einvernehmen mit den Gesellschaftern mit sofortiger Wirkung
niedergelegt".
Firmen des Tages: Thomas Cook
Konsequent
LTU plant Airline für Österreich
Operativer Gewinn für 2004 erwartet / Business-Class in ganz Europa
Aero Lloyd prüft mehrere Konzepte
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07.11.03
Neuer Airbus A380 belastet EADS
Konzern rutscht in die Verlustzone / Hoffnung auf viertes Quartal
TUI rechnet mit Belebung
Aero Lloyd vermietet Maschinen in die USA
dba erwartet schon schneller Profit
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06.11.03
Niki Lauda kauft Aero Lloyd Austria
Fluggesellschaft soll von Wien aus Billigflüge anbieten /
Start im Winter
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04.11.03
Fliegen als Passion
Niki Lauda plant die Rückkehr in die Luftfahrt
Firmen des Tages: Ryanair
Grenzen eines Modells
Billiganbieter weiter auf Wachstumskurs
Ryanair fliegt Rekordgewinn ein
Ergebnis im Halbjahr besser als erwartet /
Preise weiter gesunken /
Streckenschließungen möglich
Der
Gewinn des irischen Billigfliegers Ryanair lag im ersten Halbjahr über
den Erwartungen. Zugleich sanken die Gewinnmarge und die Auslastung der
Flugzeuge. Deutlich billiger verkaufte Ryanair zudem seine tickets. Zum
ersten Mal könnte die Gesellschaft unprofitable Strecken streichen
Lufthansa verschärft Sparkurs
Bei Storno keine Bodenhaftung
Insolvenzschutz in Deutschland: wenn ein Flugunternehmen pleite geht,
haben Passagiere nur wenig Chancen auf Entschädigung
Lohnen sich Luftgeschäfte
Überbucht
Die Praxis der Fluglinien
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03.11.03
Sichere Cockpits
Niki Lauda will wieder fliegen
Der
frühere Rennfahrer plant Einstieg bei Aero Lloyd
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31.10.03
Luftfahrtindustrie baut Standort Bayern aus
Wehraufträge sichern Arbeitsplätze
Verbandspräsident Rainer Hertrich mahnt mehr Mittel zur Verteidigung der
Spitzentechnologie an
Piloten der Aero Lloyd starten Rettungsaktion
Bayern setzt auf die Luft- und Raumfahrt
Moderne Verkehrflugzeuge (4): Airbus A 340-500
Einmal um die halbe Welt
Der
neue Passagierjet fliegt weiter als jeder andere und schreibt
Lutfahrtgeschichte
elt
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28.10.03
Zwei neue Flieger gehen
an den Start
Wie man sich bettet, so fliegt man
Wer bucht noch Business ?
Für mehr Luftfahrt
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25.10.03
Nur ein Zwischenhoch für die Flugbranche
Einige amerikanische Airlines überraschen mit guten Ergebnissen, doch
der Winter wird hart.
Warten auf United
Endstation Wüste
Noch nie sind so viele Verkehrsflugzeuge stillgelegt worden /
Jet-Parkplätze werden zum Ersatzteillager
Concorde, die allerletzte
Mit Prominenz an Bord schwebt das Flugzeug in London ein
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24.10.03
Swiss fliegt mit British Airways
Allianz-Abkommen unterzeichnet
Gemeinsame Fluge von Sonntag an
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23.10.03
Aero Lloyd bekommt Finanzspritze
Bayerische Landesbank gewährt fünf Millionen Euro /
Zwei von 21 Flugzeugen gehen wieder in Betrieb
Gespräche mit Investoren
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22.10.03
Ringen um die Rettung der Aero Lloyd
Ergebnis am Mittwoch erwartet / Minderheitseigner Klimitz 'bestürzt'
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18./19.10.03
Flugzeughersteller ziehen Konsequenzen aus der Krise
Boeing und Bombardier in Bedrängnis
Mittelstreckenjet B 757 wird eingestellt / Konzentration der
Produktionsstandorte
Die Flugzeughersteller Boeing und bombardier ziehen aus der Krise im
internationalen Luftverkehr weitere Konsequenzen: Boeing wird die
Produktion des Mittelstreckenjets Boeing 757 einstellen, der kanadische
Bombardier-Konzern konsolidiert die Produktion von
Geschäftsreiseflugzeugen an zwei Standorten und entlässt 1150
Mitarbeiter.
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17.10.03
KLM und AIR France vereint
Fluggesellschaften unterzeichnen Fusionsvertrag
Luftfahrt in der Krise
Ferienflieger Aero Lloyd meldet Insolvenz an
Bayerische Landesbank gibt kein frisches Geld mehr /
Überkapazitäten und Verdrängungswettbewerb zu stark /
Reisende sitzen fest.
Die
Ferienfluggesellschaft Aero Lloyd ist insolvent. Von der Pleite sind
1400 Mitarbeiter betroffen. die Bayerische Landesbank, seit 1998 der
Mehrheitsgesellschafter, verweigerte eine weitere Unterstützung. die
Überkapazitäten der Branche seien zu groß. Fachleute erwarten weitere
Zusammenbrüche.
Billig, billiger, pleite: Der Erfolg der Luftfahrt-Neulinge und
seine Grenzen
Die Fluggesellschaften haben ihre Kunden unterschätzt
Selbst Geschäftsreisende nutzen heute lieber die Sondernagebote,
Familien verzichten auf die unflexiblen Angebote der Charterflieger
Billigflieger beflügeln Flughafen Köln/Bonn
Lufthansa bindet kleine Partner stärker an sich
Neues Konzept für Regionalflieger soll jährlich 100 Millionen Euro
einsparen /
"Fliegen in Eigenregie ist ein teures Unterfangen"
Aero-Lloyd meldet Insolvenz an, die Flugzeuge bleiben am Boden
Flug YP4142 - wegen Pleite gecancelt
"Ich bin so sauer": Viele Urlauber am Münchener Airport erfahren in
letzter Minute, dass ihre Reise storniert ist.
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16.10.03
Entschädigung für Fluggäste
Passagiere haben bei Überbuchung Anspruch auf bis zu 600 Euro
Air France und KLM über Vertrag einig
Entschädigung für Fluggäste
Passagiere haben bei Überbuchung Anspruch auf bis zu 600 Euro
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14.10.03
Faule Tricks zum Billigtarif
Gefälschte Tickets und andere Betrügereien
Monti: Konsolidierung in der Luftfahrt nötig
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13.10.03
Austrian Airlines trotz gerichtlichen Verbots bestreikt
Arbeitskampf soll ohne Ankündigung weitergehen /
Konzernvorstand prüft Schadenersatz /
Kosten bis zwei Millionen Euro am Tag
Ausverkauf bei Cargolifter vorbei
Versteigerung des Nachlasses bringt rund eine Million Euro
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24.9.03
British Airways greift Lufthansa an
Swiss landet in der Oneworld-Allianz
Britische Gesellschaft stärkt Flughafen Zürich / Schweizer verhandeln
weiter mit Kreditgebern / Konkurrenz-Bündnis bleibt gelassen
Die angeschlagene Schweizer Fluggesellschaft Swiss tritt den
Luftfahrt-Bündnis Oneworld um British Airways bei. Damit hat sich der
Swiss-Verwaltungsrat gegen einen Zusammenschluss mit der Lufthansa
entschieden. Swiss hatte seit Wochen mit British Airways und Lufthansa
intensiv verhandelt.
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23.9.03
Krise in der Luftfahrt
Swiss vor Entscheidung
Deutsche Lufthansa oder British Airways potenzielle Parter / Aktie vom
Handel ausgesetzt
Bei der angeschlagenen schweizerischen Fluggesellschaft Swiss steht die
Entscheidung unmittelbar bevor, ob sie mit der Deutschen Lufthansa oder
den Oneworld-Allianz-Partnern British Airways und American Airlines
zusammenarbeiten will.
Der Handel mit Swiss-Aktien wurde ausgesetzt.
Lufthansa bleibt vorsichtig
In Wintersaison täglich 1550 Flüge vorgesehen.
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19.9.03
Lufthansa baut Frachter-Flotte um
Cargo-Tochter setzt auf modernere und umweltverträglichere Jets
Signal nach Wiesbaden
Niederlage für Ryanair
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18.9.03
Airbus plant Fabrik in den USA
Amerikanisches Standbein könnte Flugzeugkonzern neue Aufträge bringen /
EADS-vorstand tagt in Washington
Berlusconi macht Weg für Altitalia-Fusion frei
Sinneswandel in Rom / Air France und KLM ringen weiter um
Zusammenschluss / Beratungen verschoben
Frühling bei Austrian Airlines
Der
Name AUA wird in 'Austrian' geändert.
aus Tyrolean Airways wird 'Austrian Arrows'
Flügel für Riesen-Airbus in Augsburg übergeben
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16.9.03
Neue
Konsolidierung
Air France und KLM planen Fusion
Verbund zur größten Fluggesellschaft der Welt / Viele Fragen noch offen
Vermutlich noch in
dieser Woche wollen die französische Air France und die niederländische
KLM ihren Zusammenschluss zur weltweit größten Fluggesellschaft bekannt
geben.
In Paris ist dazu keine offizielle Bestätigung zu bekommen.
Doch bei KLM heißt es, die Verhandlungen seien weit fortgeschritten.
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15.9.03
Fairchild Dornier vor Neustart
Aus für Air Bosna
EU-Kommission soll Flughafenausbau prüfen
Umweltpolitiker machen Front gegen Billigflieger
Niedrigpreise im Flugverkehr "ökologisch gesehen ein Skandal" /
Reisebranche will Schnäppchen-Angebot reduzieren
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6.9.03
BA will Flugzeuge vor Angriff schützen
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3.9..03
LTU stellt Flüge nach Kabul ein
www.sueddeutsche.de
29.8.03
Swiss bietet Billigflüge an
www.sueddeutsche.de
26.8.03
Weniger Passagiere am Züricher Flughafen
Ringen um MTU
geht in die heiße Phase
Bundesregierung will 'deutsche', DaimlerChrysler favorisiert
'europäische' Lösung
FTI schränkt Angebot für Last-Minute-Reisen ein
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23.8.03
SZ-Interview mit Wilhelm Bender
Der Münchner Flughafen wird überschätzt
Der Vorstandsvorsitzende von FRAport, der Betreibergesellschaft des
Frankfurter Flughafens, fürchtete die Konkurrenz im Süden nicht
"Der Erfolg des Münchner Flughafens wäre ohne Engpässe in Frankfurt
nicht denkbar."
"Unser Engagement in manila war ein Misserfolg"
www.sueddeutsche.de
22.8.03
Lufthansa fliegt wieder nach Rio
Easyjet lässt die Urlaubsfotos entwickeln
www.sueddeutsche.de
20.8.03
Swiss spart und verringert Verlust
Noch keine Entscheidung über Kooperation mit Fluggesellschaften
Reiseflaute belastet Kuoni
www.sueddeutsche.de
18.8.03
Deutsche BA streicht touristische Ziele
www.sueddeutsche.de
17.8.03
FRAport-Gewinn bricht ein
Schwache Nachfrage belastet zweites Quartal / Prognose bestätigt
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14./15.8.03
'Wir
liegen voll im Zeitplan'
In
Toulouse wird vom kommenden Jahr an das Großflugzeug Airbus A 380 gebaut
-
dabei entstehen 74 000 neue Arbeitsplätze
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12.8.03
Aktie
der Swiss hebt ab
British Airways bestätigt Gespräche / Verwaltungsrat Zukunft
Mehr
Passagiere an Regionalflughäfen
www.sueddeutsche.de
11.8.03
Piloten
stimmen Entlassungen zu
Swiss kommt in der Sanierung weiter / 'Gläubigerschutz keine Option'
www.sueddeutsche.de
8.8.03
Augsburg darf Flughafen erweitern
Swiss
lagert Bodenabfertigung aus
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06.08.03
Ryanair fliegt mit Gewinn
Flugzeugpropeller reißt
70-Jährigem den Arm ab
SPD: Stoiber benutzt
Airport für Wahlkampf
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04.08.03
Luftverkehr leicht erholt
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02./03.08.03
Moderne Verkehrsflugzeuge:
Airbus A 318
Der kleine mit der großen Zukunft
Der europäische Hersteller hat die erfolgreichen Flugzeug-Familie
erweitert, um im Hundertsitzer-Markt zu reüssieren
Kokain-Schmuggler fliegt am
Airport auf
Flughafen Zürich muss
Auflagen einhalten
Schweizer Airport unterliegt vor dem Verwaltungsgerichtshof
Baden-Württemberg
7000 Mahlzeiten fliegen um
die Welt
Vom Steak bis zum Zucker im Kaffee - bei Gate Gourmet arbeiten 100
angestellte in drei Schichten für die Verpflegung der Fluggäste
Touristik-Konzern verkleinert
Flugbetrieb
Mitarbeiter von Thomas Cook
sind alarmiert
Auslagerung von Tätigkeiten
zur Kostensenkung / Defizitäre Reisebüros vor der Schließung
Beim Touristik-Konzern Thomas Cook wächst die Unruhe in der Belegschaft.
Unternehmerchef Stefan Pichler will noch in diesem Jahr Flugzeuge
verkaufen und prüft die Schließung von Reisebüros. Ziel ist es,
Kapitalbindung und Risiko zu reduzieren, sagte Pichler in Gespräch mit
der Süddeutschen Zeitung.
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01.08.03
Hoher Verlust bei British
Airways
Teure Pläne für die neuen
Flughafen-Anbindungen
Wiesheu setzt auf Transrapid und dritte S-Bahn
Auch der Ausbau der Autobahnen ist vordringlich - eine Regionalbahn soll
später Richtung Landshut fahren
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31.07.03
Prämienflüge keine Handelsware
Die Lufthansa geht gegen den Verkauf von Bonusmeilen vor
LTU fliegt nach Kabul
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28.07.03
EADS verdient weniger
Entwicklungskosten für Super-Airbus belasten den Luftfahrtkonzern
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25.07.03
Zuschüsse für Ryanair unzulässig
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23.07.03
Airport im Aufwind
Das neue Terminal gibt dem Flughafen einen Schub
www.sueddeutsche.de
21.07.03
"Flughafen-Ausbau laut Stasi-Akten gefährdet"
Offenbar unbekannte Altlasten in Berlin-Schönefeld / Projektleiter:
Nicht Alarmierendes entdeckt
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19.07.03
Krise spitzt sich zu
Boeing droht
neuer Stellenabbau
Offenbar weitere 5000 Stellen gefährdet / Wachsende Kritik an
Spartenchef Alan Mulally
Der
amerikanische Flugzeughersteller Boeing will weitere 5000 Stellen
abbauen. Betroffen ist davon nach Angaben der Unternehmensleitung vor
allem die Zivilflugzeugsparte Boeing Commercial Airplane Group (BCAG),
wo derzeit noch rund 55.000 Menschen beschäftigt sind.
Staatliche Hilfe stützt American
Fluggesellschaft verringert Verlust / Delta und Continental mit Gewinn
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17.07.03
Swiss legt Streit mit Piloten bei
Wesentliches Hindernis für die Sanierung ist damit beseitigt
Touristik-Konzerne verschärfen den Sparkurs
Thomas Cook streicht mehr Stellen / Sozialplan bei TUI Deutschland
/ Agenturen geschlossen / Billige Urlaubsländer bevorzugt
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15.07.03
Nachts baggern, tagsüber fliegen
Nach langen Streitereien hat jetzt der Ausbau des Augsburger Flughafens
begonnen
www.sueddeutsche.de
14.07.03
Billigreisen nach Asien in den Zeiten nach
SARS
Städtetrip nach Hongkong innerhalb
von Stunden ausgebucht / Touristen müssen Gesundheits-Restrisiko in Kauf
nehmen.
Flugzeuggeschäft gut abgesichert
Landesbank sieht 'Null-Risiko' durch Pleite von Air Canada.
Regenwald statt Luftschiffe
Cargolifter-Halle für 20 Millionen Euro an Investoren verkauft
Air France kooperiert mit KLM
Branchenkreise schließen mittelfristig Fusion nicht aus
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10.07.03
TUI-Billigtochter sieht erste Erfolge
Hapag LLoyd fliegt auf einigen Strecken bereits mit Gewinn.
Fluggesellschaft
Sparkurs und neue Tarife solle DBA retten
Neuer Eigentümer Hans Rudolf Wöhrl strebt für 2004 Kostendeckung an
/
"Auflösung hätte rund 100 Millionen Euro gekostet"
Mit einem strikten Sparkurs, der Entkrustung von Strukturen, einem
stärkeren Schwerpunkt auf Geschäftsreisende und dem Verzicht auf
'Kampfpreise' will der neue DBA-Eigentümer Hans Rudolf Wöhrl die
Fluggesellschaft profitabel machen. Kostendeckung soll schon 2004
erreicht sein.
Billigfluggesellschaft Germania Express kommt nach München
Die Billigfluggesellschaft Germania Express eröffnet Anfang August in
München ihr zweites Drehkreuz in Deutschland.
Sie stelle sich damit in direkte Konkurrenz zur dba (früher: Deutsche
BA), die in München ihre Heimatbasis habe, berichtet das
Wirtschaftsmagazin DMEuro in der Online-Ausgabe.
Germania Express werde zunächst zwei Flugzeuge des Typs Fokker 100
stationieren, mit denen täglich die Ziele Hamburg, Zürich, Saloniki und
Palma de Mallorca bedient werden sollten.
Einmal wöchentlich werde darüber hinaus Alicante angeflogen. Eine
Verbindung von München nach Berlin betreibe Germania Express bereits.
Die Preise für die neuen Verbindungen lägen zwischen 77 und 99 Euro.
Geplant werde auch der weitere Ausbau der Basis München. Vorgesehen sind
Flüge nach Wien, Nizza, Rom, Istanbul, Moskau und Lissabon.
dba
Einheitsticket für alle Strecken
Die angeschlagene Fluggesellschaft Deutsche BA — mittlerweile nur noch
unter dba firmierend — will sich künftig auf Geschäftskunden
konzentrieren. Anreiz soll ein Business-Ticket sein, dass auf allen
Strecken das Gleiche kostet.
Mit einem einfacherem Preissystem und hartem Sparkurs will
Neu-Eigentümer Hans Rudolf Wöhrl die dba im Geschäftsjahr 2004 in die
Gewinnzone steuern.
Künftig werde sich die zweitgrößte deutsche Airline auf
Geschäftsreisende konzentrieren, sagte Wöhrl am Mittwoch in München. Im
laufenden Geschäftsjahr soll sich der Verlust auf rund 35 bis 40
Millionen Euro halbieren. Der Umsatz soll im Vergleich zum Vorjahr von
264 auf 300 Millionen Euro steigen.
Wie Wöhrl erläuterte, gilt ab Donnerstag ein Business-Tarif von 175 Euro
auf allen Strecken. Umbuchungen sind kostenlos möglich. Snacks und
Getränke an Bord sind darin enthalten; Schnäppchenjäger müssen dafür
extra zahlen. Ein neuer Spartarif sieht Preise zwischen 25 und 165 Euro
vor.
Laut Wöhrl sind Billigtickets auf allen Flügen verfügbar, zu Nebenzeiten
gibt es allerdings mehr günstige Plätze. Die Buchungen sollen über das
Internet laufen.
Feste Sitzplätze wird es dem neuen Eigentümer zufolge nicht mehr geben.
Schließung nicht ausgeschlossen
Bonusprogramme wie „Miles and More“ der Lufthansa werde dba nicht
anbieten. Die Airline werde künftig die Kapazitäten ausweiten: Es werde
über Verbindungen nach London, Paris, Marseille, Lyon und Moskau
nachgedacht.
Derzeit bedient dba sieben innerdeutsche Verbindungen mit bis zu elf
Flügen pro Tag. Zudem werden Nizza und Venedig angeflogen.
Wöhrl sagte weiter, langfristig solle die Zahl der Flugzeuge von heute
16 auf 25 steigen. Die Passagierzahlen sollen im laufenden
Geschäftsjahr, das am 1. April 2003 begonnen hat, auf 3,6 Millionen
anwachsen, später dann auf sechs Millionen Fluggäste pro Jahr. Der
Auslastungsgrad der Flieger werde so von heute 60 auf bis zu 76 Prozent
steigen.
In den nächsten Monaten sei „eine gewaltige Kraftanstrengung“ nötig, um
aus der wirtschaftlichen Schieflage zu kommen und nach der Trennung vom
Mutterkonzern British Airways (BA) ein selbstständiges Unternehmen zu
werden, sagte Wöhrl. BA wollte die seit der Gründung 1992 defizitäre
Tochter eigentlich schließen, nachdem der Verkauf an die Billiglinie
Easyjet im Frühjahr gescheitert war.
Wöhrl übernahm die dba Anfang Juli für einen symbolischen Euro; seither
heißt die Fluglinie nicht mehr Deutsche BA, sondern nur noch dba. Wird
die Gewinnzone nicht im nächsten Jahr erreicht, will Wöhrl das
Unternehmen schließen: „Wir werden kein Geld verbrennen.“
Um Kurs auf die schwarzen Zahlen zu nehmen, sind große Kostensenkungen
nötig: „Wir sind im Moment low price und high cost“, witzelte Wöhrl.
Eine wichtige Sparmaßnahme sei, dass die rund 800 Mitarbeiter bis Ende
Juni auf 20 Prozent ihres Gehalts verzichten. Dies senke die Ausgaben um
zehn Millionen Euro.
Weitere Einsparungen von etwa acht Millionen Euro seien durch neue
Reservierungssysteme und Ticketausgabe möglich. Zudem will Wöhrl die
geleasten Flugzeuge mittelfristig zum Firmeneigentum machen und so sechs
bis acht Millionen Euro sparen.
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08.07.03
Aktien-Check: Deutsche Lufthansa
Preiskampf auch um Firmenkunden
Analysten bewerten die jüngste Aktion von British Airways
unterschiedlich / Verkehrszahlen am Mittwoch
Regierung will Luftfahrt aus der Krise helfen
Runder
Tisch soll Vorschläge zur besseren Infrastruktur, zur Flugsicherung und
zum Wettbewerbsrahmen vorlegen
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05.07.03
Ostbayern sollen Erdinger
Flughafen leichter erreichen
Bündnis für die "Marzlinger Spange" fordert die schnelle Realisierung
der jetzt fertig geplanten Bahntrasse
Auslastung der Ryanair-Flugzeuge sinkt
Firmen des Tages: Im sanften Sinkflug
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30.06.03
Der erste Flug ging am Sonntag um 5.10 Uhr nach Rhodos
Terminal 2 startet ohne Turbulenzen
"Toll und schön hell": Den meisten Passagieren und Besuchern gefallen
die neuen Gebäude
Es gab ein paar Probleme mit der Gepäckanlage und mit den automatischen
Sicherheitstüren - im Großen und ganzen aber, so Flughafen-Chef Michael
Kerkloh, verlief das gestrige Debüt von Terminal 2 erfolgreich.
Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, einen blick in das Gebäude
zu werfen. Aber es gab auch Kritik: Am Besucherhügel wurde gegen
"ungebremstes Wachstum" demonstriert.
"Die Monster-WG im Erdinger Moos"
150 Menschen demonstrierten gegen eine dritte Startbahn und den weiteren
Ausbau des Flughafens
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27.06.03
Annäherung im Streit über Fluglärm
Zwischen Himmel und Erding
Mit dem neuen Terminal 2 wird der Münchner Flughafen zu einem
Umsteigebahnhof der Lüfte -
und wächst und wächst und wächst.
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26.06.03
KLM erwägt weiteren Stellenabbau
In der Hölle des Löwen
Michael Gravens macht Köln/Bonn zum Drehkreuz der Billig-Airlines
"Dieses Management hat versagt"
Aktionäre rügen FRAport-Vorstand
Finanzdesaster beim Terminalprojekt in Manila schlägt hohe Wellen auf
der Hauptversammlung
Die Aktionäre des Frankfurter Flughafenbetreibers FRAport haben dem
Vorstand auf der Hauptversammlung kräftig die Leviten gelesen.
Mit dem Engagement von FRAport beim Terminalprojekt in Manila, das
komplett abgeschrieben werden musste, habe das Management
Kapitalvernichtung betrieben, hieß es.
Airport Köln/Bonn wächst mit Billigfliegern
Passagierzahlen steigen um 54 Prozent / Plat fünf in Deutschland
angepeilt
Firmen des Tages: FRAport
Scherbengericht
Der Raum vorm Fliegen
Reisende soll man nicht halten: Das Terminal 2 des Münchner Flughafens
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25.06.03
Der Airport allein bringt es nicht
Einweihung des Terminals II: Wo das Herz des Wirtschaftsstandortes
Bayern schlägt
Im Sog des Großflughafens
Das Erdinger Bauernland hat sich zu einer pulsierenden Boom-Region
entwickelt - auch mit negativen Folgen
Schweizer Fluggesellschaft ringt um die Existenz
Swiss wird deutlich verkleinert
Drastischer Sparkurs: 3000 Stellen werden gestrichen und 34 Flugzeuge
stillgelegt.
Mit einem drastischen Sparprogramm will die Schweizer Fluggesellschaft
Swiss ihr Überleben sichern. Gemäß den Plänen der Konzernleitung wird
die gesamte Fluggesellschaft um ein Drittel verkleinert. 3000 Stellen
fallen weg, 34 Flugzeuge werden stillgelegt und die Destinationen um ein
Drittel gekürzt.
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24.06.03
Swiss — Krise,
II. Teil
Es ist noch nicht so lange her,
dass die Swissair strandete und in der Regionalfluggesellschaft Crossair
aufging. Doch die Nachfolgesellschaft Swiss kämpft erneut mit Problemen.
Bei der Schweizer Luftfahrtgesellschaft Swiss droht nach Schweizer
Medienberichten die Stilllegung von Dutzenden von Flugzeugen sowie der
Abbau von bis zu 3500 Arbeitsplätzen.
Der Verwaltungsrat der Swiss wollte am Montag in Basel zusammenkommen
und am Dienstag den neuen Geschäftsplan bekannt geben. Als Konsequenz
hat die SWX Swiss Exchange den Börsenhandel mit dem Titel der SWISS
International Air Lines Ltd auf Wunsch der Fluggesellschaft für Montag
und Dienstag eingestellt.
Spekulationen um
Stellenstreichungen
Nach Spekulationen der Schweizer Medien könnten bis zu 3500 der derzeit
9800 Arbeitsplätze bei Swiss gestrichen werden. Die Tageszeitung
Blick spricht von einem brutalen "Kahlschlag". Die gleiche Zahl von
Arbeitsplätzen sei außerdem bei flugnahen Betrieben sowie bei
Zulieferern gefährdet. Die Swiss wollte die Spekulationen nicht
kommentieren.
Das Blatt berichtet, dass die Langstreckenflotte von 25 auf 18 und die
Mittelstreckenflotte von 28 auf 21 Flugzeuge reduziert worden. Die
Europa-Flotte könnte von 59 auf 40 Flugzeuge verkleinert werden.
Nach Angaben der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und des Zürcher
TagesAnzeiger ist noch unklar, ob die dringend notwendigen Kredite
in dreistelliger Millionenhöhe für die Swiss durch eine
Exportrisikogarantie des Bundes abgesichert werden könnten.
Seit Tagen deuten die Negativmeldungen der flugnahen Betriebe auf einen
Abbau der Swiss-Flotte hin. So gab der Airline-Caterer Gate Gourmet vor
Wochenfrist den Abbau von 170 Stellen bekannt, bei der
Flughafenbetreiberin Unique sind es 30 Stellen. Auch beim
Flugzeugwartungsunternehmen SR Technics sind Sparmaßnahmen angesagte und
Entlassungen nicht ausgeschlossen.
Nachfolger der Swissair
Erst im Herbst
2001 hatte die Swiss die Nachfolge der gestrandeten Schweizer
Traditionsfluglinie Swissair angetreten. Die finanziell angeschlagene
Swissair war damals gemeinsam mit der eidgenössischen Crossair in der
Swiss aufgegangen.
Der Nachlassvertrag für die Swissair sei am 16. Juni rechtskräftig
geworden, nachdem es keinerlei Einsprüche gegeben habe, so dass ein
Konkurs nachträglich abgewendet werden konnte. Der Vertrag sei sowohl
für die zustimmenden als auch ablehnenden Gläubiger verbindlich,
erklärte der zuständige Sachwalter Karl Wüthrich. Es könnten keine
Rechtsmittel mehr eingelegt werden.
Die
Flughafenklinik MUC
Der erste Blick unter den neu gelifteten Lidern: aufs Flugfeld. Der
erste Gang mit dem frisch operierten Knie: zu Terminalbereich C und
wieder zurück nach D. Wenn mitten im Flughafen eine Klinik entsteht,
erwartet den Patienten ein einigermaßen ungewöhnliches Ambiente.
Durch die Fenster auf der einen Seite lassen sich gerade das Rangieren
eines Flugzeugs und die An- und Abfahrt der Versorgungswagen beobachten,
gegenüber, dort wo man das Mini-Krankenhaus betritt, eilen Passagiere
mit ihren Koffern auf dem Weg zur Parkgarage vorbei. Ein Glaskubus mit
dem eingravierten Namen AirportClinic M, einer langen Liste der Ärzte
und einer Automatiktür wurden vor den alten Eingang gesetzt: ein
freundlicheres Entree als das bisherige schwere Brandschutztor.
Drinnen unterscheidet sich die Flughafenklinik dann kaum mehr von einem
dieser modernen Medizinzentren mit zwei High-Tech-OP-Sälen, acht
Krankenzimmern in lichten gelb-blauen Farbtönen und einem großzügigen
Rezeptions- und Aufenthaltsbereich, dem Handwerker gerade den letzten
Schliff verpassen.
Das Ende des Dornröschenschlafs
"Wir haben gesehen, dass die OPs hier seit zehn Jahren im
Dornröschenschlaf liegen", sagt Werner Zirngibl und schildert voller
Begeisterung, was nun alles stattfinden wird. Der 46-jährige Orthopäde
mit Praxis in München ist einer der Prinzen, der das vormalige
Medizinische Zentrum des Flughafens wachküssen will – als
"Geschäftsführender Mitgesellschafter der MediCare Flughafen München
GmbH" und als einer der operierenden Mediziner.
Rund 20 Namen umfasst der Ärzteverbund bis jetzt: Spezialisten in
Orthopädie, Plastischer Chirurgie, Hals-Nasen-Ohren- und Augenheilkunde,
Kieferorthopädie und Anästhesie. Einige haben schon länger eine Praxis
im MAC, dem wenige hundert Meter entfernten Münchner Airport Center. Das
Ärztenetz, das auch eine Kooperation mit dem Klinikum Starnberg
abgeschlossen hat, hält 49 Prozent der Anteile an MediCare.
Mehrheitsgesellschafter ist die Flughafen München GmbH, die FMG. "So wie
wir unsere eigenes Bier brauen, das Airbräu, wollen wir auch in der
Medizin etwas Neues machen", sagt Norbert Reigl. Er ist in der FMG für
die 13 Tochtergesellschaften zuständig und kaufmännischer
Geschäftsführer von MediCare, wie sich der gesamte Medizinbetrieb am
Flughafen nach seiner Privatisierung vor eineinhalb Jahren nennt.
Hans Hammel kommt aus einem der Behandlungsräume. Drinnen liegt ein
Mann, der sich bei einem Autounfall am Flugfeld womöglich ein
Schleudertrauma zugezogen hat. "Die Notfallversorgung läuft weiterhin in
ihrer bisherigen Qualität ab", betont der Flughafenarzt, der seit
Anbeginn in Erding Dienst tut und nun auch als Geschäftsführer der neuen
Medizingesellschaft fungiert.
In dieser Eigenschaft war er gerade auf einer Touristikmesse in Dubai,
um die Fühler nach ausländischen Patienten auszustrecken. Ein junger
Mann habe sich zum Beispiel wegen seiner Verletzung nach einem
Orthopäden erkundigt, berichtet Hammel, und eine Frau, ebenfalls aus
einem arabischen Land, habe per E-Mail nach einem Spezialisten in
plastischer Chirurgie gefragt.
Zauberwort Medizintourismus
"Medizintourismus" heißt das Zauberwort, für den das Krankenhaus am
Flugsteig eine "Schalt- und Waltstelle" werden soll. "Der Patient wird
vom Flugzeug direkt zu uns gebracht und er fliegt nach Haus zurück, ohne
dass er den Airport verlassen hat", stellt sich Zirngibl vor. Und die
Angehörigen wohnen im Hotel gleich nebenan.
München sei eine medizinische Top-Adresse, sagt der Arzt, und wegen der
günstigen Lage für viele Länder interessant. "Aber", fügt er sogleich
hinzu, "wir sind keine Schicki-Micki-Klinik zum Liften für reiche
Ölscheichs." Darauf legt er Wert, denn dieser Ruf haftet bereits etwas
an der AirportClinic, deren elf Betten nur als privat abgerechnet werden
können. Für ambulanten Eingriffe sind aber auch Kassenpatienten
willkommen.
Während der Testphase im ersten Halbjahr 2003 wurden rund 600
Operationen vorgenommen, teils gingen die Patienten gleich wieder nach
Hause, teils blieben sie einen oder zwei Tage in der Klinik. Leute aus
Niederbayern würden über die Autobahn gerne zum Flughafen fahren,
erzählt Zirngibl, aber auch Erdinger, Freisinger und Münchner wollten
sich dort Bandscheiben kurieren, Falten glätten, Zahnimplantate
einsetzen und den grauen Star weglasern lassen.
Einen besonderen Service werden die Airport-Ärzte den Fluggästen zugute
kommen lassen. Rund um die Uhr ist künftig ein Mediziner für die
Passagiere erreichbar. "Wir organisieren für einen verletzten Münchner
den Rückflug oder geben um zwei Uhr nachts Auskunft, welches der
mitgenommenen Medikamente gegen Bauchschmerzen hilft".
MediCare bietet sogar eine Thromboseprophylaxe an. In der Abflughalle
erfährt der Passagier vom Arzt nicht nur, ob er vom „Holzklasse- Leiden“
betroffen ist, er kann sich im Fall des Falles auch gleich eine
blutverdünnende Spritze verabreichen lassen, die 24 Stunden lang wirkt.
Bezahlung nur in bar
Die Bezahlung erfolge Cash. "Nicht zu Flughafenpreisen", verspricht
Zirngibl, "sondern gemäß der Ärztlichen Gebührenordnung." Dieses Angebot
sei weltweit einmalig, freut er sich und hat gleich noch einen
Superlativ parat: Die Münchner Airport-Klinik sei in ganz Europa die
einzige, die sich auch wirklich mitten am Flughafen befinde.
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18.06.03
Schlemmen am Airport
Dallmayr eröffnet eine Cafè-Bistor-Bar und einem Shop
Nach starken Umsatzeinbußen
Thomas Cook meldet weder mehr Reisebuchungen
Operativer Verlust im ersten Halbjahr / Sonderangebote senken den
Reisepreis / Sparprogramm zur Kostensenkung
Europas zweitgrößter Touristikkonzern Thomas Cook spürt seit Ostern
eine deutliche Belebung der nachfrage. Auf die schwierigen Einbußen im
zweiten Quartal durch den Irakkrieg, die Lungenkrankheit SARS und die
konjunkturelle Schwäche hat das Unternehmen mit einem Sparprogramm
reagiert.
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17.06.03
Gehaltsverzicht oder Kündigung
Deutsche BA vor harter Sanierung
Ein Drittel der Belegschaft zu viel an Bord / täglicher Verlust von
bis zu 200 000 Euro
In einem per E-Mail verschickten Schreiben an die Mitarbeiter
fordert der neue Eigentümer Hans Rudolf Wöhrl einen Gehaltsverzicht von
den Beschäftigten. Als alternative müsse einem Drittel der Belegschaft
betriebsbedingt gekündigt werden.
Neue Rekorde auf der Luftfahrtmesse
Milliardenauftrag für neuen Airbus A380
Fluggesellschaft Emirates bestellt weitere 21 Großraumflugzeuge /
Europäer erwarten mehr Orders im Laufe der Woche
Airbus hat mit einem Großauftrag der Fluggesellschaft Emirates seine
dominierende Marktstellung gegenüber Boeing ausgebaut. Die
Staatsgesellschaft des Emirates Dubai bestellte auf der Luftfahrtmesse
in Le Bourget 41 Maschinen bei Airbus, darunter 21 Jets des Typs A380,
der im Jahr 2006 erstmals ausgeliefert werden soll.
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14.06.03
Harte Zeiten für Farnborough und Berlin
Viele Unternehmen denken über Kürzungen ihrer Messebudgets nach /
Paris bleibt verschont
Le Bourget: Der Pariser Luftfahrtsalon findet in schwierigen Zeiten
statt
"Die Allianz mit einem US-Konzern wäre für uns Interessant"
SZ-Gespräch mit Thales-Chef Denis Ranque / Europas zweitgrößtes
Rüstungsunternehmen sieht sich als 'Hirn des Airbus'
Auf der Startbahn der Träume
Besucherhügel, Rundfahrten, historische Maschinen: Am Münchener
Flughafen kann man nicht nur abreisen und ankommen
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13.06.03
Luftfahrtmesse Le Bourget weckt Umsatzhoffnungen
Milliardenaufträge für Langstreckenjets
Airbus und Boing sorgen für Spannung / Europas Luft- Und
Raumfahrtindustrie steht vor neuer Konsolidierungsrunde
Die Samstag beginnende Pariser Luftfahrtschau in Le Bourget bei Paris
steht als weltweit bedeutende Messe ihrer Art ganz im Zeichen der
Marktturbulenzen. Die europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie droht
eine neue Konsolidierungswelle mit Fusionen und Firmenkooperationen.
Deshalb hofft die Branche jetzt auf neue Umsatzimpulse.
Ein eigenes Gesetz für den Super-Airbus
Flugzeug braucht lange Rollfelder - und Hamburg eine Klausel zur
Anlieger-Enteignung.
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11.06.03
AUA streicht Flüge wegen kranker Piloten
Über Pfingsten waren 30 Piloten nicht zum Dienst erschienen, so
mussten 40 Flüge gestrichen werden. Die Krankmeldungen würden genau
untersucht. Bei simulierten Krankheiten drohe fristlose Kündigung.
Streit um ostbayerische Flughafen-Anbindung
In einem Raumordnungsverfahren werden insgesamt drei
Bahn-Anschlussvarianten geprüft.
Auf Umwegen zum Abflug
Bundestag verschiebt Finanzierung der Nordanbindung
In Nürnberg droht mit dem Streit um den geplanten
Flughafen-Zubringer das Zerwürfnis des Rathaus-Bündnisses
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10.06.03
Regierung bremst Alitalia-Sanierung
Fluggesellschaft stößt auf heftigen Widerstand
Gewerkschaften lehnen Sparmaßnahmen ab / Neue Verhandlungen über
Rettungspaket
Alitalia trifft mit ihrem Bemühen um Kostensenkungen auf zähen
Widerstand. Die festgefahrenen Verhandlungen zwischen staatlicher
Fluggesellschaft, Regierung und streikenden Gewerkschaften sollen an
diesem Dienstag wieder aufgenommen werden. Der Airline drohe 'der
Konkurs', warnte Italiens Verkehrsminister Pietro Lunardi.
Entlassungen befürchtet
El Al vor dem Börsengang
Hoch verschuldete israelische Fluggesellschaft wird privatisiert.
Drohender Absturz
Die Italiener wissen aus leidvoller Erfahrung, was sie an der Alitalia
haben: die unpünktlichste Fluggesellschaft Europas und eine der
ineffizientesten.
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07.06.03
Freie Luftfahrt
Künftig darf die EU-Kommission Luftverkehrsabkommen mit den USA
verhandeln. Die Entscheidung der Verkehrsminister ist historisch: Denn
ein Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten
würde allen Fluggesellschaften aus der EU Zugang zu amerikanischen
Flughäfen gestatten, so wie auch umgekehrt US-Airlines Zugang zu den
europäischen Flughäfen bekämen.
Lufthansa Betriebsrat gegen höhere Bezüge
Die Hauptversammlung am 18. Juni wird über die Erhöhung der
Fest-Vergütung von derzeit 10 000 au 20 000 Euro entschieden.
Die Lufthansa-Belegschaft ist allerdings sauer über die geplante
Erhöhung der Bezüge für den Aufsichtsrat.
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06.06.03
Mehr Rechte für Europas Fluglinien
EU-Kommission handelt Luftverkehrsabkommen USA aus
Eine Fluggesellschaft, die in die USA fliegt muss mehrheitlich den
Bürgern des Landes gehören. Da einige europäische Liniengesellschaften
den jeweiligen Staaten gehören, würde dies eine Diskriminierung dieser
Gesellschaften bedeuten.
Die EU hat nun nach jahrelangem Streit von den Mitgliedstaaten das
Mandat erhalten für alle europäischen Fluggesellschaften die
Verkehrsrechte mit den USA auszuhandeln.
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05.06.03
Neues Terminal auf dem Flughafen Hahn
Eine ehemalige Frachthalle wurde in vier Monaten für fünf Millionen
Euro umgebaut, wobei das alte Terminal erst 2002 umgebaut worden war.
Dieses wurde wegen der steigenden Passagierzahlen mit Containern
ergänzt.
Nun können jährlich fünf Millionen Passagiere - hauptsächlich von
Ryanair - abgefertigt werden.
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04.06.03
Ein Palast aus Glas und Stahl
Ein Rundgang mit Architekt Norbert Koch durch das neue Terminal 2
des Münchner Flughafens, das in vier Wochen eröffnet wird.
Deutsche BA: Jeans und Jets - die Zukunft der zweitgrößten deutschen
Fluggesellschaft ist ungewiss
Verlustreicher Angreifer - Die Deutsche BA sollte gegen die
Lufthansa antreten eine Chronik
Haste mal 'nen Euro?
'Was man für einen symbolischen Preis alles kaufen kann
Markenkleidung mit Tradition
Die Wöhrl-Gruppe ging aus einem kleinen Nürnberger Modegeschäft
hervor /
Heute gibt es 40 Häuser in sechs Bundesländern
Verschärfter Wettbewerb in der Reisebranche
Konkurrenten glauben, dass Hans Rudolf Wöhrl auf einen übersättigten
Markt ein hohes Risiko eingeht / "Bahn bleibt unberührt"
Irischer Billigflieger meldet Rekordergebnis
Ryanair will BA und Lufthansa überholen - Unternehmenschef O'Leary sieht
"Zeit für aggressives Wachstum" / Geringe Rendite erwartet
Im Profil
Hans Rudolf Wöhrl - Fliegender Unternehmer und neuer Chef der Deutschen
BA
Mode, Politik und Fliegen
Die drei großen Leidenschaften von Dagmar und Hans-Rudolf Wöhrl
Personal der Alitalia streikt gegen Sparkurs
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03.06.03
Concorde kommt ins Museum
Nach Rückkehr vom letzten kommerziellen Flug werden die fünf
AF-Concorde aus dem Verkehr genommen und in Museen ausgestellt.
BA beendet im Oktober den Flugbetrieb des seit 27 Jahren meist im
Nordatlatikverkehr eingesetzten Überschall-Passagierflugzeuges.
Israel will El Al verkaufen
Die nationale israelische Luftverkehrsgesellschaft soll am 10.06.03
für rund 113 Millionen Dollar verkauft werden. Die Company hatte im
letzten Jahr einen Verlust von 80 Millionen Dollar gemacht.
Zuwachs für Lufthansa-Allianz
Die amerikanische Luftverkehrsgesellschaft US Airways tritt als 17.
Mitglied der Star Alliance bei.
FRA VV - Jürgen Weber kann sich als nächstes Mitglied eine
chinesische Gesellschaft vorstellen.
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09.05.03
Cargolifter
Luftschiffentwickler ringt mit dem Insolvenzverwalter
Mit einem Gegenkonzept zu den Plänen des Insolvenzverwalters will die
angeschlagene Cargolifter eine Zerschlagung des Unternehmens verhindern.
Über
eine von der Industrie, dem Land als Hauptgläubiger und den Aktionären
getragene Liegenschaftsgesellschaft solle der Standort im
brandenburgischen Brand erhalten und für verschiedene Märkte
weiterentwickelt werden, sagte Alleinvorstand Hans-Georg Engelken am
Freitag in Berlin.
Für die Auffanglösung seien in einer Anlaufphase von drei Jahren sechs
bis acht Millionen Euro erforderlich, die „idealerweise“ zu je einem
Drittel von den Beteiligten aufgebracht werden sollten. Das Land habe
Unterstützung über entsprechende Programme signalisiert.
Forderungen von mehr als 100 Millionen Euro
Das Unternehmen, das in einer riesigen frei tragenden Halle bei Berlin
gigantische Luftschiffe für Schwertransporte bauen wollte, hatte vor
knapp einem Jahr Insolvenz angemeldet. Die zahlreichen Gläubiger haben
laut Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning mehr als 100 Millionen Euro
Forderungen angemeldet.
Mönning, der das Vorgehen des Vorstandes kritisiert, hält den Erhalt des
Unternehmens angesichts des Forderungsvolumens für illusorisch. Er
verhandelt über den Verkauf des Vermögens mit Investoren. Auch Mönning
will die Leichter-als-Luft-Technologie erhalten und den Standort
vermarkten.
Für seine Pläne muss Engelken, der von Aktionärsvertretern und
Lieferanten unterstützt wird, möglichst schnell die Gläubiger des
Unternehmens gewinnen. Hauptgläubiger sind das Land Brandenburg und
frühere Mitarbeiter, hinzu kommen Aktionäre und Lieferanten.
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26.4.03
TUI setzt harte Schnitte
an
Mit massiven Sparprogrammen reagiert die Reisebranche auf die Krise.
Flüge werden gestrichen, Arbeitsstellen abgebaut und Investitionen
gekürzt.
(SZ vom 25.3.2003) - Fluggesellschaften und Touristikkonzerne reagieren
weltweit auf Nachfrageeinbrüche als Folge des Golfkriegs. Nun will auch
der größte europäische Touristikkonzern TUI beim Sparen einen Gang
zulegen.
TUI wird in diesem Jahr seine Einsparungen mehr als verdoppeln. Der
Aufsichtsrat des Touristikkonzerns hat eine zusätzliche Kostensenkung
von 150 Millionen Euro für 2003 beschlossen, nachdem schon zum
Jahresanfang Einsparungen von 111 Millionen Euro budgetiert worden
waren.
Damit summiere sich das Volumen auf rund 260 Millionen Euro, teilte der
Konzern am Montag mit. Im nächsten Jahr sollen die Kosten nochmals um
weitere 100 Millionen Euro reduziert werden.
Ein Konzernsprecher schloss allerdings schon für 2003 eine abermalige
Kostensenkungsrunde nicht aus. Dies sei von der Dauer des Kriegs am Golf
abhängig. Auch betriebsbedingte Kündigungen könnten derzeit nicht
ausgeschlossen werden, hieß es.
Ein Drittel der zusätzlichen Einsparung entfällt den Angaben zufolge auf
die Personalkosten. Dabei sollen beispielsweise Altersteilzeit,
unbezahlter Urlaub, Nichtverlängerung zeitlich befristeter Verträge und
der Verzicht auf die Neubesetzung von Stellen genutzt werden, um
betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, teilt das Unternehmen mit.
Rechnerisch 1000 Stellen
Der konzernweite Stellenabbau wird von TUI nicht konkretisiert. Rein
rechnerisch bedeuteten die jüngsten Beschlüsse Einsparungen von
umgerechnet etwa weiteren 1000 Stellen, bestätigte der TUI-Sprecher.
Bereits das erste Paket für 2003 sieht rein rechnerisch den Wegfall von
1000 Stellen vor.
Konkrete Zahlen nennt TUI für die Konzernzentrale in Hannover. Dort soll
die Zahl der Mitarbeiter um 25 Prozent auf 300 reduziert werden, um die
Zentrale schlanker und effizienter zu machen. Zwei Drittel der
zusätzlichen Einsparungen entfallen den Angaben zufolge auf Sachkosten,
so etwa auf die Senkung der Telekommunikations- und IT-Kosten und auf
die Optimierung von Arbeitsprozessen.
„Jeder Stein im Konzern wird umgedreht“, sagte TUI-Chef Michael Frenzel
schon vor einigen Wochen im Gespräch mit der SZ. Frenzel bezifferte den
konzernweiten Umsatzrückgang auf sechs Prozent. Beim zweitgrößten
Touristikkonzern Thomas Cook wurde übrigens bereits Ende Februar
beschlossen, den ursprünglich für 2003 budgetierten Aufwand um 250
Millionen Euro oder neun Prozent zu senken.
Bereits wenige Stunden nach Kriegsbeginn hatte auch Lufthansa-Chef
Jürgen Weber am Donnerstag eine nochmalige Verschärfung des Sparkurses
und die weitere Stilllegung von Flugzeugen bei der Fluggesellschaft als
wahrscheinlich angekündigt.
Der Krieg dürfte die Branchenkrise verlängern, meint Weber. Lufthansa
würde damit zum dritten Mal in diesem Jahr die Zügel anziehen. Auf
betriebsbedingte Kündigungen soll allerdings verzichtet werden, da der
neue Tarifvertrag Öffnungsklauseln enthält.
Luftfahrt in den USA am Boden
Anders sieht die Lage in Amerika aus. Fast täglich kommen seit Beginn
des Golfkriegs neue Meldungen über Streckenstreichungen und
Entlassungen: American, United, Northwest, Continental, Air Canada - sie
alle ziehen die Kostenschraube an und begründen dies mit dem
Nachfragerückgang seit Kriegsbeginn.
Schon vor dem Golfkrieg hatte der internationale Luftfahrtverband Iata
geschätzt, der durch den Krieg ausgelöste Passagierrückgang könne je
nach Region bei 15 bis 20 Prozent liegen. Für die internationale
Luftfahrt werde 2003 das schlimmste Jahr der Geschichte.
Die amerikanischen Fluggesellschaften haben bereits nach dem Terror vom
11. September 2001 kräftig abgebaut: Gestrichen wurden mehr als 100.000
Stellen bei Verlusten von fast 20 Milliarden Dollar. Der Krieg am Golf
könnte nach Schätzung der Iata die internationalen Fluggesellschaften
zehn Milliarden Dollar zusätzlich kosten. Die Verluste aller großen
Fluggesellschaften der Welt addieren sich nach Iata-Angaben seit dem 11.
September 2001 bislang auf rund 30 Milliarden Dollar.
www.sueddeutsche.de
10.4.03
Aufatmen bei American
Airlines
Die weltgrößte Fluggesellschaft hat den drohenden Bankrott vorerst
abgewendet. Nachdem die Flugbegleiter den Sparplan der Airline am Vortag
abgelehnt hatten, stimmten sie in einer zweiten Abstimmung zu.
www.sueddeutsche.de
10.4.03
Das Ende eines nationalen Symbols
Das schnellste Passagierflugzeug der Welt stellt Ende Mai den
Flugbetrieb ein.
Sie galt einst als technisches
Wunderwerk und als das Zeichen des Aufbruchs in eine Überschall-Ära.
Doch der Traum der französischen und britischen Flugzeugbauer zerplatzte
früh: Zu anfällig, zu teuer im Unterhalt und zu laut. Nach über dreißig
Jahren kommt das Aus für die Concorde.
Die französische Fluggesellschaft Air France kündigte das Ende ihrer
Condorde-Flüge zum 31. Mai an. Allerdings behalte sich Air France vor,
die Flüge vorübergehend wieder aufzunehmen, bevor die
Überschallmaschinen am 31. Oktober endgültig aus dem Verkehr gezogen
werden. British Airways teilte zeitgleich in London mit, ihre
Concorde-Maschinen würden ebenfalls Ende Oktober aus dem Betrieb
genommen.
„Angesichts der wirtschaftlichen Lage, die besonders stark die
Concorde-Buchungen beeinträchtigt“, werde die Concorde ab Ende Mai nicht
mehr eingesetzt, erklärte die französische Fluggesellschaft am
Donnerstag in Paris. Die sinkende Nachfrage rechtfertige keinen weiteren
Betrieb, stellte auch British-Airways-Sprecherin Sara John fest.
Die Gründe für die Entscheidung liegen laut John in der mangelnden
Wirtschaftlichkeit des Flugzeugs, die sich auch aus steigenden
Wartungskosten ergebe. Vor allem aber sei die Concorde - ebenso wie die
gesamte Luftfahrtbrache - von einem starken Rückgang des
Passagieraufkommens betroffen. Air France und British Airways sind die
einzigen Fluggesellschaften der Welt, die Concorde-Flüge anbieten.
Concorde-Absturz läutete Ende ein
Über die Einstellung der Überschall-Flüge war nach dem bisher einzigen
Absturz einer Concorde-Maschine am 25. Juli 2000 immer wieder spekuliert
worden. Damals war eine Flugzeug dieses Typs von Air France kurz nach
dem Start vom Pariser Flughafen Roissy brennend in ein Hotel gestürzt.
113 Menschen kamen ums Leben. Ein Metallstreifen auf der Startbahn hatte
einen Reifen des Jets zum Platzen gebracht. Dieser durchschlug den Tank
und verursachte damit die Explosion.
Nach erheblichen technischen Veränderungen nahmen Air France und British
Airways am 7. November 2001 die Concorde wieder auf den klassischen
Transatlantik-Routen Paris-New York und London-New York in Betrieb.
Allerdings ließ das Kundeninteresse zu wünschen übrig. Zum Teil lag die
Auslastung in den vergangenen Monaten nur bei 20 Prozent.
British Airways hatte Ende Februar mitgeteilt, das Unternehmen denke
über eine Einstellung der Concorde-Flüge nach. Die Air France betonte zu
diesem Zeitpunkt noch, sie wolle an dem Flugzeug festhalten.
www.sueddeutsche.de
19.3.03
Easy-Jet wird Deutsche BA nicht kaufen
Briten verzichten auf Option / BA steht zur Tochtergesellschaft
ufe. LONDON, 18. März. Die britische Billigflug-Gesellschaft Easy-Jet
plc, Luton, will den Konkurrenten Deutsche BA nicht übernehmen. Eine
entsprechende Option zum Kauf der deutschen Gesellschaft werde nicht
ausgeübt, teilte Easy-Jet-Chef Ray Webster am Dienstag in London mit.
www.sueddeutsche.de
18.3.03
easyJet verzichtet auf Übernahme
Die Zukunft der Fluggesellschaft Deutsche BA ist wieder ungewiss.
Vorerst läuft der Flugbetrieb weiter.
Nach monatelangem Übernahmepoker verzichtete der britische Billigflieger
easyJet am Dienstag auf einen Kauf der defizitären British-Airways-
Tochter.
Als Gründe nannte das Unternehmen in London die strikten
Arbeitsregelungen in Deutschland und eine abrupt verschlechterte Lage
auf dem deutschen Flugmarkt, die auch Ergebnis einer aggressiven
Preispolitik der Deutschen BAKonkurrentin Deutsche Lufthansa sei.
British Airways bedauerte den Verzicht von easyJet, kündigte aber an,
seine deutsche Tochter im Mutterkonzern oder mit einem anderen Partner
fortführen zu wollen . Verhandlungen
scheiterte an Piloten
EasyJet hatte sich mit der Deutschen BA (DBA) ein wichtiges Standbein im
deutschen Markt sichern wollen. Der britische Billigflieger wollte das
Unternehmen aber nur übernehmen, wenn die Piloten flexiblere
Arbeitszeiten zusicherten und die Flugzeiten deutlich erhöht würde.
Die Verhandlungen zwischen easyJet und den Piloten der DBA um einen
entsprechenden Tarifvertrag waren jedoch gescheitert.
British Airways erklärte unmittelbar nach dem Verzicht von easyJet, der
Deutschen BA drohe deshalb nicht das Aus. Es gebe keine Pläne, die DBA
zu schließen, betonte der DeutscheBA-Aufsichtsratschef und Direktor für
Investitionen und Allianzen bei British Airways, Roger Maynard, nach
Angaben der deutschen Fluglinie in München.
"Damit besteht Sicherheit für unsere Passagiere und Mitarbeiter ." Die
Deutsche BA beschäftigt nach eigenen Angaben 800 Mitarbeiter und bietet
zur Zeit täglich rund 130 Flüge an.
Auf der Suche nach neuen Partnern
Laut DBA sind British Airways und ihre deutsche Tochter nun offen für
die Aufnahme von Gesprächen mit anderen Partnern. Sobald wieder
Stabilität in die weltweite Airline-lndustrie zurückkehrt sei und die
deutsche Wirtschaft sich erholt habe, werde die DBA auf Grund ihrer
"niedrigen Kostenstruktur" und ihres derzeitigen Marktanteils von 42
Prozent "zur treibenden und profitablen Kraft im deutschen Markt" ,
betonte Maynard .
"Entweder als Teil der British-Airways-Gruppe oder in Partnerschaft mit
einem anderen Unternehmen." Maynard räumte ein, der Übernahmeverzicht
von easyJet sei eine "enttäuschende Neuigkeit".
Allerdings habe die DBA in den vergangenen Monaten von der
Übernahmeoption der britischen Billigfluglinie profitiert:
"EasyJet hat nicht nur 8,9 Millionen Euro für die Aufrechterhaltung der
Option gezahlt, sondern die Mitarbeiter der DBA konnten in dieser Zeit
wichtige Erfahrungen an der Seite des easyJet- Teams sammeln." Die von
easyJet gezahlten Millionen wurden demnach für die Fortentwicklung des
DBAKonzepts verwendet.
www.sueddeutsche.de
02.03.03
Concorde vielleicht vor dem Aus
British Airways will das teure Überschall-Passagierflugzeug
möglicherweise bald aus dem Verkehr ziehen.
Die Fluggesellschaft British Airways (BA) will ihre
Concorde-Flotte wegen mangelnder Rentabilität möglicherweise vorzeitig
aus dem Dienst nehmen.
Ein BA-Sprecher in London bestätigte entsprechende Presseberichte. "Wir
prüfen momentan, wann die ÜberschallFlotte aus dem Verkehr gezogen
werden könnte. Sie ist nicht sehr profitabel. Entscheidungen sind aber
noch nicht gefallen."
Nach Informationen der BBC und der Londoner Abendzeitung "Evening
Standard" hat BA große Schwierigkeiten, Kunden für die täglichen Flüge
zwischen London und New York zu einem Preis von 8.000 Pfund (12.400
Euro) zu finden. Deshalb seien gegenwärtig auch nur fünf der sieben
BA-Concordes im Einsatz.
Aus vielleicht schon binnen Jahresfrist
Den 15 Flugkapitänen und neun Kopiloten der Flotte sei mitgeteilt
worden, sie würden künftig für andere Flüge eingeteilt.
Nach Informationen des "Evening Standard" könnten die
Überschallmaschinen schon innerhalb der nächsten zwölf Monate außer
Dienst gestellt werden.
BA hatte nach dem Absturz einer französischen Concorde in Paris im Juli
2000 mit 113 Opfern ihre Flotte vorübergehend stillgelegt.
Nachdem die Briten rund 17 Millionen Pfund in die Sicherheit des
Überschallflugzeugs investiert hatte, nahmen sie die Flotte im November
2001 wieder in Betrieb. Die Zahl der Hin- und Rückflüge über den
Atlantik wurde allerdings halbiert.
20.02.03
Billigpreise gegen die Flaute
Der weltweit größte Reisekonzern reagiert
auf schlechte Buchungszahlen. Nach Billigflügen will TUI künftig auch
Billigreisen anbieten.
"Es wird in Zukunft ein ganz einfaches Basisprodukt geben, zu dem der
Kunde dann einzelne Leistungen - etwa Transfer zum Hotel, Catering im
Flugzeug etc. - hinzubuchen kann", kündigte TUI-Chef Michael Frenzel in
der Zeitschrift Touristik Report an. "Das Thema Reisen wird heute
sehr stark vom Preis getrieben." Es habe eine dramatische Veränderung
beim Konsumentenverhalten gegeben, die ein Reflex auf die
wirtschaftliche Situation in Deutschland und "kein vorübergehendes
Phänomen" sei, lautet Frenzels Analyse.
Low Budget Reisen werden gestärkt
Ob die bestehende Billigmarke des Konzerns, 1-2-Fly, neu positioniert
oder ein zusätzlicher Veranstalter gegründet werde, ließ der Konzernchef
offen, bestätigte aber, dass TUI weiterhin die führende Marke bleiben
soll. Frenzel erwartet, dass die Nachfrage im mittleren Segment weiter
schrumpft. "Im Low-Budget-Bereich müssen wir uns dagegen strukturell
ganz sicher verstärken. Und das wird auch passieren", sagte er.
Für die Vermarktung will TUI anders als bei der im Herbst 2002
gegründeten Billigfluglinie Hapag-Lloyd Express (hlx) nicht mehr auf das
Internet setzen. Es wäre töricht, bei dem Verkauf von
Low-Cost-Pauschalreisen auf die Macht des Reisebürovertriebs zu
verzichten, meinte Frenzel. "Wir brauchen ein Produkt, das ohne großen
Beratungsaufwand in den Reisebüros verkauft werden kann."
Messlatte sind die Billigflieger
Beim hauseigenen Charterflieger Hapag-Lloyd Flug plant man offenbar
keine Verkleinerung der Flotte. Der TUI-Chef kündigte aber an, dort die
Kostenschraube massiv anzuziehen. "Die Charterfluggesellschaften müssen
sich in ihren Kostenstrukturen mit den No-Frills-Airlines messen
lassen", sagte er. Die Produktivität der Billigflieger sei die
Messlatte.
Zwischen dem Ferienflieger und der neuen Billiglinie könnte deshalb bald
in Teilen zusammengearbeitet werden. Ohnehin rechnet Frenzel damit, dass
hlx weiter expandiere. "Ich schließe nicht aus, dass wir
Übernahmemöglichkeiten wahrnehmen, um dadurch europäisch schneller zu
wachsen." Im Blick hat der Konzernchef eine Expansion aus eigener Kraft:
"Die Leasingraten für Flugzeuge sind im Moment sehr günstig. Diese
Gelegenheit werden wir nutzen." Bislang fliegt hlx mit vier von der
Berliner Fluggesellschaft Germania geleasten Maschinen.
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19.2.03
Für Teile des insolventen
Luftschiff-Entwicklers Cargolifter gibt es offenbar einen Käufer.
Das kleine US-Logistikunternehmen Universal Express wolle die
Kernbestandteile der Firma übernehmen, berichtete die Financial Times
Deutschland am Dienstag unter Berufung auf Insolvenzverwalter
Rolf-Dieter Mönning. Die Eckpunkte seien vereinbart.
Voraussetzungen seien öffentliche Förderung und die Nutzungsrechte am
Cargolifter-Standort in Brand bei Berlin für ein Logistikfrachtzentrum
und den Luftschiffbau, hieß es. Der Zeitung zufolge wird über einen
Kaufpreis von 87,3 Millionen Dollar verhandelt, der teils über
Aktientausch bezahlt würde.
Sollten Gläubiger mit Forderungen von mehr als 100 Millionen Euro einem
Verzicht zustimmen, könne Cargolifter sogar als Beteiligungsgesellschaft
von Universal Express erhalten bleiben, hieß es in dem Bericht. Mönning
selbst war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Cargolifter, dass ein riesiges Luftschiff zum Transport von Schwerlasten
bis zu 160 Tonnen entwickeln wollte, hatte im Juni 2002 Insolvenz
angemeldet. Zuvor hatte das Unternehmen jahrelang erfolglos nach
Investoren für seine Pläne gesucht. Über den Gang an die Börse hatte
Cargolifter im Mai 2000 etwa 270 Millionen Euro eingenommen.
Allein der Bau der weltgrößten Luftschiffhalle auf einem ehemaligen
sowjetischen Militärflughafen hatte 78 Millionen Euro gekostet und war
vom Land Brandenburg mit 40 Millionen Euro gefördert worden. Sowohl das
Land als auch der Bund hatten weitere Beihilfen abgelehnt, nachdem das
Unternehmen im vergangenen Sommer zahlungsunfähig wurde.
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14.2.03
Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen mit ihren Piloten hält die
Deutsche BA eine Einstellung ihres Betriebs für möglich.
(SZ vom 14.02.03) - Deutsche BA-Chef Martin Wyatt erklärte, er sehe nach
den geplatzten Tarifverhandlungen nur noch geringe Chancen dafür, dass
der britische Billig-Anbieter Easyjet die Deutsche BA (DBA) wie geplant
übernehme. Es bestünden drei Möglichkeiten, falls die Übernahme durch
Easyjet scheitere: die Schließung, die Suche nach einem neuen Käufer und
den Versuch, die Gesellschaft mit Gewinn weiter zu führen. Erst vor
wenigen Tagen war Wyatt von der Mutter der Deutschen BA, British
Airways, als Geschäftsführer nach München beordert worden, um die DBA
zum Niedrigpreis-Anbieter zu wandeln und für die Übernahme
vorzubereiten.
Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) habe sich
unprofessionell verhalten und sei wohl nicht daran interessiert,
Arbeitsplätze zu erhalten, sagte Wyatt.
Die Gespräche waren nach Darstellung beider Seiten abgebrochen worden,
weil Easyjet ein von der VC gestelltes Ultimatum nicht akzeptiert hat.
„Entscheidung bis 24 Uhr“
Die Gewerkschaft wollte erreichen, dass Easyjet bis Mittwoch, 24 Uhr,
ein am selben Tag vorgelegtes Papier unterzeichnet, wonach die
Kaufoption eingelöst wird.
Easyjet hatte im Frühjahr 2002 die Möglichkeit zur Übernahme der DBA
erworben und kann sie bis kommenden August einlösen.Die VC hätte nach
eigenen Angaben im Gegenzug die von Easyjet geforderte Anpassung der
Tarifbedingungen angenommen – unter der weiteren Voraussetzung, dass die
Briten die Erhaltung der Arbeitsplätze garantieren. Dazu sind die Briten
nicht bereit.
Ein Sprecher von Easyjet bezeichnete das Ultimatum als „unvernünftig“.
Das Unternehmen sei eine Aktiengesellschaft und könne nicht innerhalb
weniger Stunden strategische Entscheidungen treffen.
Treffen am Freitag
Vorstand und Aufsichtsrat würden sich wie geplant diesen Freitag mit der
DBA beschäftigen, so der Sprecher. Ob eine Entscheidung für oder gegen
eine Übernahme getroffen wird, könne nicht gesagt werden.
Positiv zu beurteilen sei, dass die Vereinigung Cockpit die von Easyjet
gestellten Arbeitsbedingungen akzeptiert habe. Die Gewerkschaft hätte
der Erhöhung der jährlichen Flugstunden von derzeit rund 600 auf das
gesetzliche Höchstmaß von 1000, einer Absenkung der Ruhezeit sowie einer
Verringerung von Urlaubs- und freien Tagen bei Neueinstellungen
zugestimmt, sagte der Sprecher der VC-Tarifkommission bei der Deutschen
BA, Hans Albrecht. „Wir stehen für weitere Verhandlungen zur Verfügung“,
betonte er.
Auch DBA-Geschäftsführer Wyatt zeigt sich weiter gesprächsbereit. Die
Chancen einer Einigung stünden aber schlecht.
Die VC verhandelt für rund 200 Piloten der DBA. Mit der Gewerkschaft
Verdi, die für die 600 Beschäftigten am Boden und in der Kabine spricht,
sollen Gespräche erst nach der Einigung mit der VC beginnen.
Bisher nur über Go nach München
Easyjet fliegt München bisher nur über den Billiganbieter Go an, den sie
2002 übernommen hat.
In der Branche wird spekuliert, Easyjet wolle den DBA-Deal platzen
lassen, um an die Start- und Landerechte (Slots) zu gelangen, wenn DBA
vom Markt gehen muss.
Slots würden nach der Warteliste vergeben, erklärt Claus Ulrich,
Flughafen-Koordinator der Bundesrepublik Deutschland. Gesellschaften,
die neu nach Deutschland kommen, würden allerdings bevorzugt. „Easyjet
hätte bei der Slotvergabe deshalb eine höhere Priorität als andere“,
sagte Ulrich der SZ.
Schicksal noch nicht besiegelt
Für British Airways ist das Schicksal ihrer verlustreichen deutschen
Tochter allerdings noch nicht besiegelt. „Die Betriebsschließung der DBA
ist nicht die Alternative, die wir bevorzugen“, sagte eine Sprecherin.
British-Airways-Chef Rod Eddington hatte jüngst vor Analysten erklärt,
British Airways habe noch andere Möglichkeiten, falls Easyjet die
Kaufoption für DBA nicht ausüben sollte.
Gespräche zwischen British Airways und anderen Gesellschaften gebe es
derzeit allerdings nicht: „Solange die Optionsfrist läuft, dürfen wir
mit niemand anderem reden.“
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31.01.03
Schnäppchen
Ryanair wird bei Buzz schwach
Ryanair wollte eigentlich nicht durch Zukäufe wachsen. Doch der
Billigflieger Buzz erschien einfach zu günstig.
Wie Ryanair am Freitag in London mitteilte, zahlt das Unternehmen für
die Verluste schreibende Fluggesellschaft 23,9 Millionen Euro an den
bisherigen Eigentümer KLM aus den Niederlanden. Ryanair-Chef Michael
O’Leary kündigte an, eine noch nicht genau bestimmte Zahl von nicht
lukrativen Verbindungen bei Buzz zu streichen. Ryanair will die
Übernahme zum 1. April abschließen. KLM hatte Buzz 1999 gegründet, um
den aufkommenden Billigfliegern wie Ryanair und easyJet Paroli zu
bieten. Das Unternehmen fliegt von seinem Heimatflughafen
London-Stansted aus derzeit 24 Ziele in Deutschland, Frankreich,
Großbritannien und den Niederlanden an.
Wegen der günstigen Gelegenheit sei Ryanair von der bisherigen Linie
abgewichen, nicht durch Übernahmen zu wachsen, sagte O’Leary. Der Preis
für Buzz sei so gering, dass er nicht habe widerstehen können.
Bisher auf organisches Wachstum gesetzt
Anders als der Hauptkonkurrent easyJet, der auch kräftig durch die
Zukäufe der Deutschen BA und der britischen Airline Go wuchs, hatte
Ryanair bisher auf organisches Wachstum gesetzt.
Da Buzz noch Bar-Reserven in Höhe von 19 Millionen Euro besitze, liege
der Nettopreis lediglich bei rund fünf Millionen Euro, betonte O’Leary.
Allerdings bekommt Ryanair dafür ein derzeit bei weitem nicht profitabel
arbeitendes Unternehmen. Im Ende März auslaufenden Geschäftsjahr wird
Buzz Ryanair zufolge bei einem voraussichtlichen Umsatz von 140
Millionen Euro einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe machen.
O’Leary gab als Ziel vor, bei Buzz die Zahl der Passagiere von derzeit
zwei Millionen pro Jahr noch in diesem Jahr zu verdoppeln.
Buzz-Flugzeuge bleiben bei KLM
Flugzeuge wird Ryanair durch den Kauf nicht übernehmen. Der Vertrag sehe
vor, dass die von Buzz benutzten BAE-146 an KLM gehen, hieß es. Ryanair
werde diese dann durch Boeing 737 ersetzen.
(sueddeutsche.de/AFP)
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22.01.03
Verdacht der Insolvenzverschleppung bei Cargolifter erhärtet
Ein Sprecher der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Potsdam für
Wirtschaftskriminalität sagte am Dienstag weiter, die Behörde prüfe nun,
ob sie das bereits eingeleitete Ermittlungsverfahren von der
Staatsanwaltschaft Cottbus übernehme. Der Anfangsverdacht der
Insolvenzverschleppung durch ehemalige Verantwortliche des
Luftschiffbauers habe sich erhärtet. Einzelheiten nannte der Sprecher
nicht. Wenn ein Unternehmen Insolvenz anmeldet, legt das zuständige
Insolvenzgericht üblicherweise der Staatsanwaltschaft die Akten zur
Prüfung einer möglichen Konkursverschleppung vor.
Das US-Logistik-Unternehmen Universal Express ist an der Übernahme
Cargolifters nach wie vor interessiert und setzt derzeit nach den Worten
von Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning seine Unternehmensprüfung (Due
Diligence) des deutschen Luftschiffbauers fort. Eine Entscheidung vor
Ende des Monats sei jedoch nicht zu erwarten, sagte Mönning Reuters.
Eine Delegation der US-Firma wird nach Angaben einer
Cargolifter-Sprecherin zum Ende der Woche in Brand bei Berlin erwartet.
Nach wie vor gebe es für die Zukunft Cargolifters noch zwei weitere
Optionen: Neben der Bildung einer internationalen
Luftschiff-Produktionsgesellschaft bestünden Pläne eines früheren
Cargolifter-Vorstandes für die Entwicklung so genannter
Höhenplattformen.
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21.01.03
FKK im Flugzeug
Heißes bleibt am Boden
Ein Flugzeug
fliegt Nackte von Miami nach Mexiko, aber heiße Getränke werden aus
Sicherheitsgründen nicht ausgeschenkt.
Ein auf FKK-Anhänger
spezialisiertes Reisebüro in den USA bietet seinen Kunden nun auch einen
textilfreien Flug an: Wenn die Boeing 727 auf dem Weg von Miami nach
Cancun in Mexiko ihre Reiseflughöhe erreicht hat, dürfen die Fluggäste
ihre Kleidung ablegen. Das texanische Unternehmen hat dazu eigens für
Mai ein Flugzeug mit 172 Plätzen gechartert. Ein Sprecher der Firma
Castaways Travel erklärte, die Temperatur in der Kabine werde den
Bedürfnissen der Nackten angepasst.
Die Besatzung arbeite allerdings bekleidet, und heiße Getränke und
heißes Essen würden aus Sicherheitsgründen nicht serviert. Die nackten
Passagiere müssten ihren Flugzeugsitz darüber hinaus mit einem Handtuch
bedecken. Laut Castaways Travel handelt es sich um den weltweit ersten
Flug dieser Art. Er soll pro Person 499 Dollar (468 Euro) kosten. Eine
Sprecherin der US-Luftfahrtbehörde FAA sagte, es gebe keine Regelung,
die FKK an Bord von Flugzeugen verbiete.
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16.01.03
Fluggäste der Lufthansa können seit Mittwoch mit
Breitband-Anschluss ins Internet gehen. +++ Surfen über den Wolken
(SZ vom 15.1.2003) - Wenn Boeing-Chef Phil Condit
von Seattle nach Washington fliegt, dann hat er sein „Büro“ dabei. Seit
zwei Jahren kann der Vorstandsvorsitzende des amerikanischen
Flugzeugherstellers an Bord seines Boeing-Business-Jets online arbeiten,
kann seinen Mitarbeitern Anweisungen per E-Mail geben, im firmeneigenen
Intranet recherchieren oder unbegrenzt im weltweiten Datennetz surfen.
Möglich wird dies durch das Breitband-Internet an Bord seiner Maschine.
Condit, der „erste Nutzer“ dieser Technologie während eines Fluges, wird
bald Nachahmer bekommen. Denn wer an diesem Mittwoch in der Boeing
747-400 „Sachsen-Anhalt“ der Lufthansa von Frankfurt nach Washington
fliegt, der kann sich – wie zu Hause oder im Büro – unbegrenzt ins
Internet begeben. Geschäftsreisende beispielsweise werden nicht nur
E-Mails samt angehängten Dateien empfangen und versenden, sondern sich
auch ins firmeneigene Intranet einschalten können. Die
Breitband-Technologie macht Übertragungsraten möglich, wie man sie von
Online-Verbindungen über ISDN-Netzwerke am Boden kennt, und bietet auch
vom Flugzeug aus vollen Zugang zum weltweiten Datennetz.
Andere Systeme ermöglichen zurzeit lediglich das Abrufen zuvor
gespeicherter Webseiten oder das Versenden von E-Mails ohne
Dateianhänge. Diese Schmalband-Technologie bedeutet, dass E-Mails nur
von Zeit zu Zeit vom Versender an den Empfänger gegeben und dass die
Webseiten ebenfalls nur in zeitlichen Abständen aktualisiert werden.
Über diesen Service verfügt der europäische Flugzeughersteller Airbus,
weil Breitband nach Worten eines Unternehmenssprechers nicht überall auf
der Welt verfügbar ist. „Wenn unsere Kunden Breitband-Internet wollen,
dann werden wir das aber anbieten“, sagt der Airbus-Sprecher.
Das Breitband-Internet-System an Bord der „Sachsen-Anhalt“ wurde von der
Lufthansa-Technik während der Überholung des Flugzeugs installiert. Bei
rund 380 Sitzplätzen entspricht dies dem Computernetz eines
mittelständischen Unternehmens. Sämtliche Langstreckenflugzeuge sollen
nach und nach ausgestattet werden. Herzstück sind die von Boeing
entwickelten Sende- und Empfangsantennen hinter der Wölbung auf dem
Rumpf des Jumbos. Sie sind mit Hilfe des flugzeuginternen
Navigationssystems auf die Satelliten ausgerichtet, die in einer Höhe
von 3.6000 Kilometern über dem Äquator positioniert sind. Dabei muss die
Ausrichtung der Antennen Geschwindigkeiten bis 900 Stundenkilometer
sowie Steig-, Sink- und Kurvenlagen standhalten. Während der
dreimonatigen Testphase auf Flügen von Frankfurt nach Washington können
die Lufthansa-Passagiere den Service mit eigenen oder geliehenen Laptops
kostenlos nutzen. Danach kostet es Geld, laut Lufthansa 30 bis 35 Euro
je Flugstrecke.
Die Entwicklungskosten des Projekts wollen Boeing und Lufthansa nicht
beziffern. Die Unterhaltung eines Satellitensystems schätzen Fachleute
auf rund 100 Millionen Dollar im Jahr. Boeing selbst betreibt allerdings
keine eigenen Satelliten, sondern hat vorhandene Kapazitäten angemietet.
Am 18. Februar startet auch British Airways mit dem Breitband-Internet:
Sie bietet ebenfalls an Bord einer Boeing 747-400 auf Flügen zwischen
London und New York den Zugang zum Datennetz an. Auch Japan Airlines und
die skandinavische SAS haben laut Boeing Verträge unterschrieben.
15.01.02
Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Lufthansa
fürchtet infolge der Steuerpläne der Bundesregierung massive
Ergebniseinbußen und gravierende Wettbewerbsnachteile. Vor allem die
vorgesehene Einführung der Umsatzsteuer auf Inlandsflüge würde der
Lufthansa nach eigener Darstellung erhebliche Nachteile bringen, hieß es
in einer am Mittwoch bekannt gewordenen Stellungnahme der
Fluggesellschaft an den Finanzausschusses des Bundestages.
"Nach groben Schätzungen ergibt sich für die Lufthansa eine
Ergebnisbelastung von circa 250 Millionen Euro", hieß es in dem
Schreiben von Lufthansa-Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley an die
Ausschuss-Vorsitzende Christine Scheel (Grüne). "Dieser Betrag würde
fast die Hälfte des zu erwartenden Gewinns für das Jahr 2002
darstellen." Die Lufthansa geht für 2002 von einem Nettogewinn von 600
bis 650 Millionen Euro aus.
UMSATZSTEUER AUF GRENZÜBERSCHREITENDE FLÜGE
Die Lufthansa wendet sich ebenfalls gegen das Vorhaben des Bundes, im
Rahmen des Steuervergünstigungsabbaugesetzes künftig Mehrwertsteuer auch
auf grenzüberschreitende Flüge zu erheben. Bisher gilt dies nur für
innerdeutsche Verbindungen. Damit würde Deutschland von der bisherigen
Steuerbefreiung im internationalen Flugverkehr "im Alleingang
abweichen", hieß es in der Stellungnahme weiter.
Die Lufthansa verwies in ihrem Schreiben auch auf Hürden bei der
Umsetzung der Steueränderungen. Fraglich sei etwa, wie die Umsatzsteuer
beim Überfliegen verschiedener Länder berechnet werde solle. "Wie groß
ist der innerdeutsche Streckenanteil bei diesem Flug? Was geschieht,
wenn wegen Wetterumschwungs eine unvorhergesehene Strecke geflogen
werden müsste?"
Auch sei nicht klar, ob die Umsatzsteuer auch für die Streckenabschnitte
über nichtdeutschem Hoheitsgebiet gelte und ob auch ausländische
Gesellschaften beim Überfliegen Deutschlands Mehrwertsteuer zahlen
müssten. Bei vielen kleineren Fluglinien, die in Deutschland keine
Niederlassung unterhielten, sei eine Erhebung der Steuer allerdings gar
nicht möglich, gab die Lufthansa weiter zu bedenken. Auch müsse damit
gerechnet werden, dass die Lufthansa im Gegenzug von anderen Staaten zur
Kasse gebeten werde, wenn sie deren Territorium überfliegt.
LUFTHANSA: ABWANDERUNGEN ZU AUSLÄNDISCHEN FLUGHÄFEN
Als Konsequenz aus der Erhebung einer Umsatzsteuer auf
grenzüberschreitende Flüge warnte die Lufthansa vor einer Abwanderung
deutscher Passagiere zu ausländischen Flughäfen. Wegen der automatischen
Preissteigerung sei davon auszugehen, dass Bewohner grenznaher Städte
die deutschen Flughäfen soweit wie möglich meideten und und stattdessen
etwa von Amsterdam, Brüssel, Luxemburg oder Zürich aus starten würden.
Ähnliches gelte für die von Deutschland aus angebotenen Umsteigerflüge
ausländischer Fluglinien, kritisierte die Lufthansa weiter. Auch könnten
die Fluggesellschaften künftig Ausweichrouten um Deutschland herum
wählen, um das Land nicht überfliegen und Steuern zahlen zu müssen.
Durch diese Verlagerung von Verkehrsströmen ergäben sich längere
Wegstrecken, die wiederum eine höhere Belastung der Umwelt nach sich
zögen, resümierte die Lufthansa.
AUCH GEGEN HÖHERE BESTEUERUNG VON SACHPRÄMIEN
Ein weiterer Belastungsfaktor für die Lufthansa wäre nach ihrer Ansicht
die geplante Streichung der Steuerfreiheit für Sachprämien. Bisher
übernehme die Fluggesellschaft im Rahmen ihres Bonusprogramms "Miles &
More" die für Sachprämien geltende Besteuerung von zwei Prozent. Sollte
diese Regelung aufgehoben und damit eine Abgabe von 15 Prozent fällig
werden, würden für die Lufthansa weitere jährliche Mehrlasten in Höhe
eines zweistelligen Millionenbetrages entstehen, die die meisten
europäischen Konkurrenten nicht zu tragen hätten.
Insgesamt ergäben sich aus den Steuerplänen für die Lufthansa neben den
direkten Einkommenseinbußen erhebliche Wettbewerbsverzerrungen,
kritisierte die Fluglinie weiter. "Der Luftverkehr ist eine europäische
Branche. Um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, dürfen deshalb
steuerliche Änderungen nicht im nationalen Alleingang, sondern auf
europäischer Ebene entschieden und getroffen werden."
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15.01.02
Von Streik bedroht
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte die Verhandlungen am
Dienstag nach der vierten Gesprächsrunde vorläufig abgebrochen. Die
Lufthansa habe kein neues und verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt,
begründete die Gewerkschaft den Schritt. Um den Druck zu erhöhen, werde
zeitnah zu Protestaktionen aufgerufen.
Die Lufthansa kritisierte die ver.di-Ankündigung. Wer unbeirrt an
solchen Forderungen festhalte, verkehre die Wachstumsstrategie ins
Gegenteil, sagte Personalvorstand und Verhandlungsführer Stefan Lauer.
Forderung: Neun Prozent mehr Geld
Ver.di war Ende Oktober mit der Forderung von neun Prozent mehr Geld
sowie nach einer vom Unternehmenserfolg abhängigen Gewinn- Beteiligung
in die Gespräche gegangen. Die Lufthansa lehnt dies angesichts der
Konjunkturflaute und der Risiken eines drohenden Irak- Krieges als
überzogen und unrealistisch ab.
Die Geschäftsleitung hat angeboten, die Einkommen Anfang 2003 um 2,4
Prozent und gegen Ende dieses Jahres noch einmal um 1,5 Prozent zu
erhöhen. Zudem sei eine Ergebnisbeteiligung und für die Monate November
und Dezember 2002 eine Einmalzahlung vorgeschlagen worden, hieß es bei
der Lufthansa.
(sueddeutsche.de/dpa)
www.sueddeutsche.de
14.01.03
Weniger Bestellungen bei Airbus
Fluggesellschaften haben im vergangenen Jahr Aufträge storniert. Auch
die Zahl der der Auslieferungen ging zurück.
Unternehmungsführung gibt sich dennoch optimistisch
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat
im vergangenen Jahr nach Stornierungen von Fluggesellschaften weniger
Aufträge für Maschinen als 2001 erhalten. Dies teilte das Unternehmen am
Dienstag mit.
Aufträge für 233 Flugzeuge im Wert von 18,4 Milliarden Dollar seien
eingegangen. Bestellt worden seien ursprünglich 300 Flugzeuge. Im
Vorjahr seien es noch 375 bestellte Maschinen im Wert von 44,7
Milliarden Dollar gewesen. Ausgeliefert worden seien 303 Flugzeuge nach
325 im Vorjahr. Der Umsatz sank den Angaben zufolge im vergangenen Jahr
von 20,5 auf rund 19,5 Milliarden Dollar.
Trotz der Rückentwicklung plant das Unternehmen, im kommenden Jahr den
Konkurrenten Boeing bei den Auslieferungen zu überholen. Es sollten
erneut rund 300 Maschinen ausgeliefert werden. Bei den Bestellungen sei
Boeing bereits überholt worden.
Airbus-Chef Noël Forgeard zeigte sich optimistisch, dass seine Firma mit
einem Auftragsbestand von über 1500 Flugzeugen die Zahl der Mitarbeiter
auf dem derzeitigen Niveau halten kann.
WELT.de/dpa
www.sueddeutsche.de
13.01.03
Flughafenausbau in Frankfurt
Vom Wald in die Anwaltskanzlei
Die neue Landebahn wird so heftig umkämpft wie einst die Startbahn West
- nur mit anderen Mitteln
In drei Wochen wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt. Jeder zweite
hessische Wähler l
ebt im Rhein-Main-Gebiet und dort ist der geplante Ausbau des
Frankfurter Flughafens das Wahlkampfthema Nummer eins. Wie ein
Bürgermeister oder Abgeordneter zum Flughafenausbau steht, davon hängen
jetzt Wiederwahlchancen ab. Vielen unternehmen bereitet das angestrebte
Nachtflugverbot Sorgen.
Unvereinbare Positionen
Über den Ausbau des Airports sind Rot und Grün tief zerstritten - Auch
innerparteilicher Widerstand bei CDU und SPD
Wenn die Nacht zum Tag wird. Der Flughafen schläft nie.
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11.01.03
Experten erwarten Rekordverlust für
US-Fluggesellschaften
Chicago (Reuters) - Die größten US-Fluggesellschaften werden nach
Einschätzung von Analysten für das Jahr 2002 erneut Rekordverluste
berichten.
Mehr als ein Jahr nach den Anschlägen am 11. September 2001 kämpfe die
Branche weiterhin mit einer schwachen Nachfrage, sagten die Analysten.
Sie prognostizierten der Branche für 2002 einen Rekordverlust von
annähernd acht Milliarden Dollar. 2001 hatten die acht größten
US-Fluggesellschaften einen Verlust von 7,5 Milliarden Dollar
verzeichnet.
"Es wird schrecklich sein", sagte Analyst Ray Neidl von Blaylock &
Partners mit Blick auf die bevorstehenden Quartals- und Jahresberichte
der US-Fluggesellschaften. Die Volkswirte erwarteten, dass United
Airlines von UAL Corp mit etwa 38,35 Dollar je Aktie den größten Verlust
für das abgelaufene Jahr vorlegen werde. Bei den insolventen US Airways
werde ein Verlust von 14,89 Dollar je Aktie erwartet. Die Berichtsaison
der großen Gesellschaften wird am kommenden Mittwoch Continental
Airlines eröffnen.
Auch im laufenden Jahr würden die großen Fluglinien schwarze Zahlen
schreiben, sagte Analyst Sam Buttrick. Mit etwa 3,5 Milliarden Dollar
werde der Verlust insgesamt aber deutlich geringer als 2002 ausfallen.
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US Airways kündigt Einsparungen in Milliardenhöhe
an
Die insolvente US-Fluggesellschaft US Airways hat Einsparungen in
Milliardenhöhe angekündigt. US Airways wolle ihre Kosten jährlich um
mehr als 1,8 Milliarden Dollar senken, teilte die siebtgrößte US-Airline
am Wochenende mit.
Bis Ende März werde das Unternehmen voraussichtlich aus dem
Gläubigerschutz herauskommen, hieß es. Ihr wichtigster Investor,
Retirement Systems of Alabama, werde einen Kapitalanteil in Höhe von 36
Prozent oder 240 Millionen Dollar erhalten sowie acht der künftig 15
Sitze des neuen US-Airways-Boards. Vertretern der Arbeitnehmer würden
zwei Sitze mehr als bislang eingeräumt.
"Unsere Bemühungen werden sicherstellen, dass wir als sehr effiziente
Fluggesellschaft aus Chapter 11 hervorgehen werden mit einer
wettbewerbsfähigen Mannschaft, Flotte und ebensolchen operativen
Kosten", sagte der Chef von US Airways, David Siegel.
US Airways hatte ursprünglich angekündigt, die Kosten um jährlich rund
1,6 Milliarden Dollar senken zu wollen. Das zuständige US-Konkursgericht
wird voraussichtlich am 16. Januar über den Restrukturierungsplan
beraten.
US Airways hatte im August Gläubigerschutz nach Kapitel Elf des
US-Konkursrechts beantragt, nachdem sich die Finanzlage in Folge der
Anschläge vom 11. September 2001 und der weltweiten Krise in der
Luftfahrtbranche drastisch verschlechtert hatte. Auch die zweitgrößte
US-Fluglinie, die zum UAL-Konzern gehörende United Airlines, musste
Anfang Dezember den Weg zum US-Konkursrichter antreten. Das Unternehmen
hofft, innerhalb von 18 Monaten den Gläubigerschutz wieder zu verlassen.
07.11.02
CargoLifter
Der Letzte schließt die Tür
Jetzt hat auch die Restmannschaft zum 30. November ihr
Kündigungsschreiben erhalten. Doch noch läuft ein letzter
Rettungsversuch.
Auch die Restmannschaft ist Ihren Job los: Die CargoLifter World soll am
16. November schließen. (dpa )
Fast alle verbliebenen Mitarbeiter der insolventen CargoLifter AG
verlieren zum 30. November ihren Job. 20 Mitarbeiter der CargoLifter
World und 32 Mitarbeiter des Kernteams hätten ihre Kündigungen erhalten,
sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Brand (Dahme-Spreewald).
Ursprünglich beschäftigte der Luftschiffbauer fast 500 Menschen. Die
CargoLifter World soll ihre Pforten am 16. November schließen,
bestätigte die Sprecherin gleich lautende Zeitungsberichte.
Sie machte keine Angaben darüber, wie die den Aktionären angebotene
Teilschuldverschreibung läuft. Mit der Mitte Oktober gestarteten Aktion
sollen mindestens 20 Millionen Euro gesammelt werden, um eine
wesentliche Voraussetzung für eine Reorganisation zu schaffen.
Am 15. November kommt der Tag der Entscheidung.
Die Frist endet am 15. November. Sollte das bis dahin eingegangene Geld
nicht ausreichen, werde das Unternehmen liquidiert, bekräftigte die
Sprecherin. Die vorhandenen Werte würden dann verkauft, um die Gläubiger
zu bedienen.
Unabhängig von der Teilschuldverschreibung hofft CargoLifter auf einen
Sonderkredit aus so genannten ERP-Mitteln von etwa 45 Millionen Euro.
„Wir arbeiten an dem Antrag, der beim Bundeswirtschaftsministerium
eingereicht werden muss.“
Die Advanced Technologies Group Airships (ATG) soll in Großbritannien
einen ähnlichen Antrag stellen. CargoLifter hatte kürzlich mit ATG eine
Kooperation vereinbart. Die Unternehmen wollen in Brand das gemeinsame
Projekt „Eurolifter“ für den Lastentransport angehen.
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5.11.02
Künftig Fusionen europäischer Fluglinien möglich
Bei den „Open-Sky“-Abkommen vereinbaren im Kern die beiden beteiligten
Länder für ihre jeweiligen nationalen Fluggesellschaften Start- und
Landerechte. Die Luxemburger Richter erklärten nun diese
Nationalitätenklausel „als unvereinbar mit den Bestimmungen über das
Niederlassungsrecht“ der Gemeinschaft.
Alle in der EU ansässigen Fluggesellschaften müssten hinsichtlich von
Transatlantikflügen in allen EU-Mitgliedstaaten wie inländische
Unternehmen behandelt werden.
Wird dies in die Tat umgesetzt, können europäische Fluglinien zukünftig
etwa fusionieren, ohne dass sie wichtige Verkehrsrechte verlieren.
Die europäischen Fluggesellschaften sollen gleichberechtigt Passagiere
und Fracht transportieren können, argumentiert die EU- Kommission.
Sie verklagte deshalb 1998 neben Deutschland auch Großbritannien,
Dänemark, Schweden, Finnland, Belgien, Luxemburg, Belgien und Österreich
vor dem EuGH.
„Eine Diskriminierung auf Grund der Nationalität ist einer der klarsten
Verstöße gegen die EU-Verträge“, sagte EU-Kommissionssprecher Jonathan
Faull. Die Brüsseler Behörde verlangt seit langem, dass
Luftverkehrsabkommen mit Drittstaaten auf EU-Ebene getroffen werden.
Lufthansa gibt sich gelassen
Denn durch die bilateralen Abkommen würden exklusive Rechte für wenige
Fluggesellschaften ausgehandelt, vor allem zum Vorteil für US-Airlines
und zum Nachteil europäischer Gesellschaften.
„Wir begrüßen jeden Schritt zu einer weiteren Liberalisierung“, hatte
Thomas Kropp von der Deutschen Lufthansa zu einem früheren Zeitpunkt zu
der Klage vor dem Gericht in Luxemburg gesagt. „Wir konnten mit den
bisherigen Abkommen gut leben, können aber auch mit einer europäischen
Regelung gut auskommen.“
Die Lufthansa jedenfalls sei, nicht zuletzt auch angesichts der bereits
in Deutschland vorhandenen großen Anzahl von Mitbewerbern, „auf
Wettbewerb voll eingestellt“.
Die EU-Kommission saß bereits vor der Urteilverkündung in den
Startlöchern. Sie habe mit Unterstützung der größten europäischen
Fluggesellschaften bereits ein Konzept für ein Abkommen der Union mit
den USA entwickelt, heißt es in einem Hintergrundpapier der Behörde.
Dieses habe zum Ziel, „einen vollständig liberalisierten Markt zu
schaffen“. Der EU-Ministerrat müsse jetzt dafür grünes Licht geben, um
die Diskussion mit den Vereinigten Staaten für einen „gemeinsamen
transatlantischen Luftraum“ zu beginnen.
www.sueddeutsche.de
4.11.02
Fairchild Dornier
Der Insolvenzverwalter von Fairchild Dornier,
Eberhard Braun, steht dem Angebot der Schweizer Aviation Finance Control
(AFC) trotz der Vorlage eines Finanzierungsnachweises weiter
zurückhaltend gegenüber. Mehrere Voraussetzungen für eine ernsthafte
Prüfung der Offerte seien bislang nicht erfüllt, teilte Braun am Montag
in München mit.
Zwar habe eine Bank für AFC eine Finanzierungsbestätigung über 300
Millionen US-Dollar vorgelegt, mehrere Informationen fehlten aber nach
wie vor, erklärte Braun. So bürge ein Investor namens Sakar Dubai
General Trading für die Finanzierung, das entsprechende Abkommen sei
aber nicht offen gelegt worden. Zudem sei weiter unklar, wer die
handelnden Personen hinter AFC seien. "Solange diese Fragen nicht
zufrieden stellend gelöst sind, kann mit einem Zugang zu den
Informationen und Unterlagen (noch) nicht gerechnet werden", erklärte
Braun.
Am Dienstag trifft sich der Gläubigerausschuss und berät über die für
den Traditionskonzern vorliegenden Angebote.
BETRIEBSRATSCHEF - AFC-OFFERTE IST NICHT FUNDIERT
Braun zufolge will AFC im Falle eines Zuschlags für den einstmals 3600
Mitarbeiter zählenden Konzern mit den russischen Flugzeugbauern Sukhoi
und Milya kooperieren. Der Insolvenzverwalter monierte jedoch, dass
entsprechende Erklärungen der Partner bislang fehlten. Betriebsratschef
Günter Pfeiffer sagte am Montag: "Das Ganze ist nicht fundiert". Der
Betriebsratsvorsitzende hält es für möglich, dass der Gläubigerausschuss
am Dienstag grundsätzlich entscheidet, ob der Konzern als Ganzes oder
aber in Teilen verkauft werden soll. Bekannt sind bislang zwei konkrete Angebote. So
will ein russisches Konsortium um den Flugzeugersteller Irkut und die
Aluminiumwerke Basic Elements den kompletten Geschäftsbetrieb
übernehmen. Die Entwicklung des Regionaljets 728 soll dabei
weitergeführt werden. Zugleich hat eine US-Gruppe um die
Finanzinvestoren Dimeling, Schreiber & Park eine Offerte vorgelegt, die
sich ausschließlich auf die Produktion des Modells 328 sowie die
Kundenbetreuung bezieht.
Darüber hinaus gibt es nach Angaben aus Branchenkreisen noch weitere
Angebote für einzelne Teilbereiche des Traditionskonzerns. So seien
sowohl die Ruag Aerospace als auch Gulfstream am Wartungsbereich sowie
an der Fertigung von Airbus[ARBU.UL]-Komponenten interessiert.
PFEIFFER - EX-DORNIER-GESCHÄFTSFÜHRER IM
AFC-KONSORTIUM
Hinter dem Angebot der AFC sollen nach Pfeiffers Worten unter anderem
der ehemalige Dornier-Geschäftsführer Heider Heydrich sowie der frühere
Augsburg Airways-Chef Olaf Dlugi stehen.
Anfang Juli war das Insolvenzverfahren über Fairchild Dornier eröffnet
worden. Seit Monaten laufen Verhandlungen mit potenziellen Investoren.
Konkurrenten wie der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (12,10 € / 11,32%)Bombardier oder
Alenia hatten abgewunken.
www.sueddeutsche.de
31.10.02
germanwings muss in seiner Werbung erwähnen, dass nur ein
bestimmtes Kontingent an Flugscheinen auf der Strecke CGN - BER zum
Billigpreis von 29 Euro zur Verfügung stehe.
Würde die Kampagne nicht geändert, drohe ein Verbot durch die
Wettbewerbszentrale.
www.sueddeutsche.de
21.10.02
Fairchild Dornier
Nur die Russen nehmen auch die Innereien
Ein russisches Konsortium hat nun ein Angebot für ganz Fairchild Dornier
vorgelegt. Die anderen Interessenten schnappten nur nach den
Filetstücken.
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