'Gespräche am Rande des Rollfelds'   



Wir dokumentieren Pressemeldungen
und kommentieren, was uns zu Ohren kommt.

Hierbei handelt es sich neben Sachaussagen, auch um Satire.
Wir nehmen hierfür den Kunstvorbehalt nach Artikel 5
- Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland -
in Anspruch.


Inhalt / content

A 318
Airbus Industries
Airport-Ehe
Airport Finanzierung
Alles falsch, aber weiter, weiter
Applaus, Applaus
Arbeitsniederlegung bei der Deutschen BA
AUA
Auftrag von DLH für Airbus
Augsburg
Augsburg Airways - Mitglied im Team Lufthansa
Ausbau SXF
Austrian Airlines
Autopilot

AZ baut Kapazitäten ab

 
BA
BA auf Brautschau
Bayerische Airportgemeinschaft
Belgien bald ohne nationale Luftverkehrsgesellschaft ?
Berlin airport privatization collapses
Billigflieger steigern Buchungszahlen
Boeing hinter Airbus
Bordverpflegung
Braathens
British Airways

 
Concorde
 
Das Ende einer Ära
David und Goliath ?
Degression im internationalen Luftverkehr
Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen
Des Einen Freud, des Anderen Leid
Deutsche BA
Deutsche British Airways
Deutsche Lufthansa
Die EU und das Geld
Die gekaufte Braut
Die Hauptsache ist der Effekt ...
Die Lage ist kritisch ...
Die Russen kommen !
DLH sucht
Dritte Bahn für MUC
DUS- Airport

 
Einführung einer Steuer auf Flugbenzin
Entlassungen bei Lufthansa
Eurowings
Existenzbedrohende Auswirkungen für Lufthansa

 
Flughafen Ausstellung
Flughafen Frankfurt
Flughafen München
Flughafenbetreiber
Flugplanwechsel bei Swissair
Flugzeugwerft an der Elbe
FlyFTI

 
Geld und Luftverkehr
germanwings
Gläubige und die zivile Luftfahrt

Grün ist die Heide
 
Habemus administratorem...
Harmonie in Europa ?
HKG im open-sky ?
"Hochmut kommt vor dem Fall"
HOF
Hof, nochmal

 
Ich vertraue auf Allah
In der Pampa
JAR OPS und JAR FCL
 
Kann'ste wechseln ?
Kanzlerworte
Keinmal mehr nach Rio !
Kinkerlitzchen
Kontaktanzeige
Kosten
Krise
Lotsen
Lufthansa unterstützt
medizinische Forschungsvorhaben
Lufthansa bei Eurowings an Bord
Lufthansa in Zahlen für das Jahr 2001
Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Jürgen Weber wird 60
Luftkrieg Deutschland - Schweiz ?
Luft-Transport-Unternehmen

 
Marktbereinigung
Missmanagement legt Flugbetrieb bei SR lahm
MUC
MUC-Airport
Mütter und Töchter
Musikrat gerettet

National Carrier

 
Neues A/C
Niedrigpreise
Nomen est omen
Normalisierung ?
Nun also doch !

 
Ohne Ente
Ohne Kluft biste Luft
Ostwärts schweift der Blick

 
Parkinson lässt grüßen
Personalveränderungen
 bei Condor

Pleite und die Folgen
Predigtverbot für Ralf Staymann
 
Q
Reduzierungen
Regensburger Theater Misere
Rette mich, was auch immer
 
Sabena und kein Ende
SAS
Schlechte Karten
Sicherheit
Sicherheit an Bord
Sicherheit im Luftverkehr
SN und LTU in Turbulenzen
Spät kommt er
Sparpaket bei Lufthansa
SR-Aufsichtsrat
Stellenabbau
Streik bei Sabena
Streik bei SN, schon wieder !
Streikdrohung bei der Deutschen BA
Subvention
Swissair
Swissair ohne Geld
SXF

 
Terroranschlag, Unfall oder Abschuss einer TU 154
Thielemann kommt
Trittin bedroht Flughafenausbau

 
Überbrückungskredit
UFO
Umbau des Hofer Flughafens unklar
Unterstützung
Use of aircraft

 
V
 
Weißt du, was daraus wird ...?
Wer hat die niedrigsten Tarife ?
Wo bin ich ?
 
X/Y
Z


07.011.03

Lufthansa unterstützt
medizinische Forschungsvorhaben

Zweites Forum für Reisemedizin in Seeheim-Jugenheim

Unter dem Titel 'Gesundes Fliegen; Forum für Reisemedizin' veranstaltet Lufthansa am kommenden Wochenende bereits zum zweiten Mal ein Ärztesymposium. Zu der Veranstaltung erwartet die Fluggesellschaft in ihrem Bildungszentrum in Seeheim-Jugenheim rund 200 Fachteilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, etwa 40 mehr als im Vorjahr. Thematische Schwerpunkte des Medizinforums bilden die Psychologie des Reisens und die Vorstellung aktueller Lufthansa-Forschungsprojekte.Nach der Begrüßung durch Dr. Reinhold Huber, Leiter Produkt und Service Management, sowie Prof. Dr. Uwe Stüben, Leiter des Medizinischen Dienstes, referiert Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, B.A.T.-Freizeit-Forschungsinstitut, über 'Reisen – die populärste Form des Glücks'. Prof. Dr. Karl Born befasst sich mit der Tourismuspsychologie und der Auswirkung auf die Produktgestaltung. Am Sonntag informiert Lufthansa über herausragende Forschungsprojekte zum gesunden Reisen. Die Referenten behandeln dazu Themen!
 wie 'Sars; Reale und wahrgenommene Bedrohungen', Reisethrombose und neueste Entwicklungen bei der Malariaprophylaxe.



05.11.03

Personalveränderungen
bei Thomas Cook AG

Peter Gerard kommissarischer Vorstandsvorsitzender
und Dr. Karl-Ludwig Kley kommissarischer Finanzvorstand

Die Gesellschafter der Thomas Cook AG, Deutsche Lufthansa AG
und KarstadtQuelle AG, teilen mit, dass Stefan Pichler und Norbert Kickum
ihre Vorstandsmandate bei der Thomas Cook AG
im guten gegenseitigen Einvernehmen mit den Gesellschaftern
mit sofortiger Wirkung niedergelegt haben.

Der Aufsichtsrat der Thomas Cook AG hat daraufhin kommissarisch
Peter Gerard zum Vorstandsvorsitzenden
und Dr. Karl-Ludwig Kley zum Finanzvorstand der Thomas Cook AG ernannt.
Beide haben ihre Aufsichtsratsmandate in der Thomas Cook AG niedergelegt,
bleiben aber unverändert Vorstandsmitglieder bei ihren jeweiligen Konzerngesellschaften KarstadtQuelle AG und Deutsche Lufthansa AG.

Dr. Peter Fankhauser, Mitglied des Vorstandes der Thomas Cook AG für das touristische Produkt, nimmt mit sofortiger Wirkung zusätzlich kommissarisch die Aufgaben des Arbeitsdirektors der Thomas Cook AG wahr.

Deutsche Lufthansa AG
Konzernkommunikation



24.05.03
Berlin airport privatization collapses
Dateline: Friday May 23, 2003

After 12 years of monumental political haggling and buck-passing, a latter-day Battle of Berlin that called for a private consortium to build and operate a new international airport for Germany's capital ended in ignominy yesterday.

The public purse was left holding the bag to the tune of eur40 million ($46.6 million) for preliminary planning costs racked up by the bidders. The project planning group of Berlin, the state of Brandenburg that surrounds it and the German government finally tossed in the towel. Endless rounds of negotiations proved fruitless over risk-sharing financial details with a consortium led by Germany's biggest construction group, Hochtief, and IVG Holding AG to redevelop outlying, shopworn Berlin-Schoenefeld into Berlin-Brandenburg International.
Planners optimistically hoped the project for a single major airport for Berlin could by completed by 2008-09, when today's overcrowded but profitable leading airport Tegel and storied downtown Tempelhof will face closure.

Total costs of BBI construction and infrastructure were estimated at up to eur5 billion for what was to be Germany's first 100% privately financed major airport. Local political leaders, including Berlin's lord mayor, Klaus Wowereit, still insist there is a need for BBI and are pondering what other avenues remain for financing it. The saga continues.--Leonard Hill


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12.03.03

Rette mich, was auch immer

Als Gründe für die schlechten Zahlen nannte Bahn-Vorstand Christoph Franz neben der Konjunkturflaute das "aggressive Preismarketing der Billigflieger".
Es ist doch kaum zu glauben, Billigflieger, wie sie nun auch immer nennen,
machen sich auf, zwischen Hahn im Hunsrück und Altendorf bei Chemnitz
hinaus in die Welt in die Nähe von London zu Beispiel.
Und da sind die Billigflieger diejenigen, die der Bahn die Passagiere aus dem Hunsrück über den Ärmelkanal hinweg rauben.
Es ist doch zum Lachen, was sich Herr Mehdorn da einfallen lässt und hinzu kommt,
dass auch unser grüner Umweltminister, in dieses Horn tutet.
Na ja, wem die Felle wegschwimmen, greift halt nach jedem Strohhalm.

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07.03.02
Lufthansa wird Mehrheit an Air Dolomiti übernehmen

Erfolgreiche Zusammenarbeit wird intensiviert
Lufthansa und Air Dolomiti haben sich auf eine Aufstockung des 1999 von Lufthansa erworbenen Aktienanteils verständigt. Der Präsident und Mehrheitsaktionär von Air Dolomiti, Alcide Leali, hat heute mitgeteilt, die schon zum damaligen Zeitpunkt vertraglich vereinbarte Möglichkeit zu nutzen, 31,2 Prozent der Anteile von Air Dolomiti an Lufthansa zu veräußern. Dadurch wird Lufthansa nach jetzigem Stand und unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe mit Wirkung zum 16. April 2003 mit 51,9 Prozent die Mehrheit an Air Dolomiti halten. Die Transaktion wird mit rund 40 Millionen Euro bewertet.
In einem weiteren Schritt ist vorgesehen, dass Lufthansa den übrigen Aktionären der an der Mailänder Börse notierten Air Dolomiti ein öffentliches Kaufangebot unterbreitet.
Die seit 1994 bestehende Kooperation zwischen Lufthansa und Air Dolomiti hat sich für beide Partner überaus erfolgreich entwickelt: Als qualitativ exzellenter Zubringer in das Lufthansa-Drehkreuz München konnte Air Dolomiti stetig zweistellige Wachstumsraten erzielen und ist heute die erfolgreichste Regionalfluggesellschaft Italiens. Als größter ausländischer Carrier in München hat Air Dolomiti wesentlich dazu beigetragen, dass dieses Drehkreuz heute bereits eine führende Stellung in Europa einnimmt. Mit der Inbetriebnahme des neuen Terminals eröffnen sich weitere Wachstumsmöglichkeiten für die kommenden Jahre.
Air Dolomiti bleibt ein eigenständiges italienisches Unternehmen, das für exzellente Qualität, hervorragenden Service und hoch motivierte Mitarbeiter steht. Zugleich wird die erfolgreiche Kooperation mit Lufthansa und den Partnern intensiviert.


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germanwings

Und da ist die neue Company.
Da haben sich die DLH und Herr Knauf
nun doch entschlossen,
den unrentablen Chartermarkt zu verlassen und sich nun ins
Geschäft der Billig-Arlines zu stürzen.
auch Hapag will ein Stück aus dem Kuchen ergattern.
Und so wird es wohl kommen, kaum sind alle Paxe aufgesprungen,
werden die Preise erhöht.


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Spät kommt er

Man wunderte sich schon längere Zeit,
warum Lufthansa wieder einmal die Konkurrenz vorbeiziehen lässt.
Hier ist es nun auch noch so,
dass die Konkurrenz nur in Form von Ryanair und EasyJet vorhanden ist,
den Kontinent aber noch nicht so erreicht hat.
Nachdem nun aber Germania und TUI zusammen etwas aufbauen wollen
und die Deutsche BA auch nicht zuschauen will -
da plötzlich wird auch Lufthansa wach und möchte was vom Kuchen abhaben.
Dass man sich seit längerer Zeit schon an Eurowings beteiligt,
hatte man wohl vergessen.
Und dass diese Beteiligung auf fast 50 Prozent ausgeweitet werden kann;
ist auch nicht erst seit letzter Woche bekannt.

Nun soll Eurowings mit neuen Namen ins Rennen geschickt werden.
Spät kommt er, doch er kommt.


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Nomen est omen

1961 wurde aus der Oetker-Condor
die Name Condor Flugdienst.
Lufthansa kaufte den Namen zurück,
um die alte Tradition aus den 20-er Jahren
- zumindest namentlich -
wieder aufleben zu lassen.
Nun wir aus Condor die Thomas Cook,
bezogen auf den Erfinder der Pauschalreisen.
Aber warum nicht Francis Drake oder Klaus Störtebecker,
die Seeräuber ?


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Pleite und die Folgen

Eigentlich ist Insolvenz schon schlimm genug,
wenn jetzt aber noch herauskommt,
dass bei der ehrwürdigen Swissair Bücher gefälscht wurden,
um Finanzlöcher zuzudecken.
Es hieß immer,
nichts läuft so gut wie ein Schweizer Uhrwerk
und dies nahm auch die Swissair für sich in Anspruch.
Jetzt stellt sich heraus,
dass auch dies Company von Jongleuren geführt wurde.
Auch hier, Verlust aller Werte.


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Marktbereinigung


Nach der Preussag Fluggesellschaft Hapag LLoyd
meint nun auch die Aero Lloyd, sich auf dem Billigsektor beteiligen zu müssen.

Liest man die Überschrift, so hofften doch und hoffen noch immer alle,
dass die LTU das Klassenziel nicht erreicht
und sich der Markt dadurch bereinigt,
dass der nordrheinwestfälische Landescarrier den Betrieb einstellen muss.
War das im letzten Jahr nun schon durch reduzierte Fluggastzahlen
bei Ferienflügen angezeigt, kommt jetzt noch der Einstieg der

britisch / irischen Billigflieger hinzu,
die Charterunternehmen sich bemüßigt fühlen lassen,
hier einen Ausgleich für fehlende Ferienpaxe zu finden.

Wenn sich denn die einzigen Einnahmen aus dem Verkauf von Stullen an Bord ableiten lassen,
so fragt man sich,
hängt das Überleben einer Airline in Zukunft davon ab,
wie günstig die Salamibemme bei welcher Company ist ?

Erstaunlich wie, wie ruhig Lufthansa sich die Entwicklung anschaut.
Ist das nun die Sicherheit des Marktführers oder fällt denen nichts ein?


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Applaus, Applaus

Warum applaudieren die Passagiere bei einer Landung,
niemand weiß es ganz genau.
Gilt es der Cockpit Crew,
dann ist das nur bedingt angebracht,
denn ein 'positiv touchdown' ist besser und sicherer
bei der das 'main landig gear' deutlich aufsetzt
als eine 'soft landing', .
Dies gilt auch für das 'nose landing gear'.
Durch den 'spin up' der Räder
und die Verbindung der Reifen mit dem surface
werden die spoiler aktiviert, die den Auftrieb vernichten.
Aquaplaning hat schon Unfälle verursacht,
wenn eben die Reifen keinen direkten Kontakt zum Boden bekommen,
diese auf dem Wasserfilm aufschwimmen
und ein rechtzeitiges Abbremsen verhindern oder zumindest erschweren.
Erinnert sein an den Unfall einer A 320 in WAW im September 1993.


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Schlechte Karten

Es kommt immer wieder vor,
dass die DLH vor einem Arbeitsgericht unterliegt.
Vorschnelle Schüsse durch voreilige Schlüsse, schlechte juristische Beratung ?
Leider zu häufig zu beobachtendes Phänomen.
Arbeitsgerichte haben nun mal das Wohl der Arbeitnehmer im Auge
und da muss man handfeste Argumente haben,
um vor Gericht bestehen zu können.
Beispiele gibt es genug in der Firmengeschichte,
wo dies nicht der Fall war.
Man denke nur an den Fall Dr. Koch
ehemals HC bei CFG !


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"Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen"

Wen dem so war,
dass ein Kopilot der Egypt-Air ein Flugzeug mit 217 Passagieren in den Tod stürzte,
weil er sich an einem Vorgesetzten rächen wollte,
dann aufgepasst alle Checker und Examiner:
niemals mehr einen Simulator- oder Air-check
mit 'unsatisfactory' testieren,
denn das kann tödlich ausgehen.

Was sind das nur für Gläubige,
die - wenn sie denn schon sterben wollen -
aus Rache auch noch andere mitnehmen.
Wo sind da und was helfen alle psychologischen Gutachter;
wenn Leute mit so wenig Verantwortungsbewusstsein
einen solch verantwortungsvollen Job übernehmen dürfen.

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"Ich vertraue auf Allah"

Das waren die permanent wiederholten Worte des Kopiloten
auf dem Flug der Egypt-Air am 31.10.1999 von New York nach Cairo.
Wie soll man in Zukunft ein Flugzeug
eines islamischen Landes benutzen,
wenn man befürchten muss,
dass ein Besatzungsmitglied Selbstmord begehen will,
ohne Gewissensbisse zu haben,
Hunderte von Menschen mit in den Tod zu reißen.
Oder vielleicht will er sich auf die Pyramiden stürzen oder in den Nil ?
Islamistische Gläubige im Cockpit stellen offensichtlich ein Sicherheitsrisiko dar.
Nur Leute mit klarem Menschenverstand dürfen danach
ja wohl nur noch für die Aufnahmeprüfungen
zur Ausbildung als Cockpitbesatzungsmitglied zugelassen werden


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Parkinson lässt grüßen

Es gibt Staaten, die sind führend im Elektronik-Bereich
und dann fragt man sich, wie das.
Geben die Information mit indianischen Rauchzeichen weiter ?

Die Entführer von Boston hatten im Sommer 2001
eine Umwandlung ihrer Besuchervisa in Studentenvisa beantragt.
Dem Antrag wurde noch vor dem 11.9.01 stattgegeben.
Die Mitteilung über den positiven Bescheid erhielten die Flugschulen j
jetzt - ein halbes Jahr - nach den Anschlägen.

Verwaltung ist überall.
Musste sie doch erst in manchen Ländern eingeführt werden,
ehe sich ein Staat entwickeln konnte.
Doch das Eigenleben einer Verwaltung
hat schon manchen Staat Schwierigkeiten bereitet.
Da fällt einer auf,
bei dem die Wählerstimmen nicht richtig gezählt werden
und der erlaubt sich nun wieder einen Lapsus,
dass Visa erteilt und zugestellt werden für Leute,
die Tausende von Menschenleben auf dem Gewissen haben
und das Land in einen Krieg gegen Terrorismus führen.
Monotonie in den Arbeitsabläufen,
festgelegte Riten,
nach denen unbesehen verfahren wird,
haben solche Auswüchse zur Folge.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser,
hat schon mal jemand gesagt.

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Ohne Kluft bist'e Luft

Muss das nun ausgerechnet jetzt sein,
dass 25.000 Mitarbeiter neue Kledage bekommen und dann auch noch mit dem Hut,
der Mitte der 60er Jahre schon auf der Stange hing.
Wenn es denn so gut um den Konzern bestellt ist,
dann ist ja auch verständlich,
dass die Cockpit e.V. höhere Gehälter fordert bzw.
die Angleichung der City Line Bezüge an die des Lufthansa Cockpits.
So schlecht scheint es ja um Lufthansa noch nicht zu stehen,
dass man sich wirklich Sorgen machen müsste.


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Des Einen Freud, des Anderen Leid

Selbst ohne die Anschläge am 11.9.01
wäre eine derartige Expansion
auch bei den etablierten Fluggesellschaften
nicht möglich gewesen,
wie sie sich allein bei Ryanair mit 150 Flugzeugen,
Easy-Jet mit 75 Flugzeugkäufen darstellt.
Nach Abschluss der Auslieferung der Flugzeuge
wird sich vor allem der Markt auf dem europäischen Kontinent
völlig anders darstellen.
Grundlage des Erlöses von 60 Euro pro Gast und Flug
ist bei Ryanair die Einhaltung der Basisregeln:
- nur ein Flugzeugtyp im Unternehmen;
- jedes Flugzeug kehrt am Abend zu seiner home-base zurück;
- mindestens drei Ziele werden pro Tag  angesteuert, also sechs legs geflogen;
- der Verkauf läuft ohne Reisebüros über das Internet.

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In der Pampa
Grundlage für die günstigen Tarife bei Ryanair
sind die kurzen Umkehrzeiten von maximal 25 Minuten
auf den von den internationalen Flughäfen entfernten Plätzen.
Hahn im Hunsrück liegt mehr als 100 km vom Frankfurter Flughafen entfernt,
die von Ryanair angebotene Busverbindung endet in Bingen,
dann muss der Passagier auf die Bahn umsteigen,
um nach FRA zu kommen.
Ein weiterer Einsparungsfaktor ist der Vertrieb der Tickets über Internet und Telefon.
Gegenüber zehn Millionen Passagieren stehen bei Ryanair nur 1700 Mitarbeiter,
während bei BA 42 Millionen Fluggästen immerhin 62.000 Mitarbeiter gegenüberstehen.
Dass dieses Beispiel hinkt,
scheint Ryanair nicht klar zu sein,
oder man betreibt wieder einmal Irreführung,
denn dass Langstreckenflüge einen größeren Kostenfaktor darstellen,
 steht außer Zweifel,
ist aber O'Leary keiner Bemerkung wert.


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Wer hat die niedrigsten Tarife ?
Die Großen, wie BA und DLH,
werden ihre Tarifsystem überdenken müssen,
die bisher zum Ziel hatten,
durch die verschiedensten Möglichkeiten,
die letzten Plätze zu füllen und vom Kunden möglichst viel Geld abzuschöpfen.
Die Billigflieger präsentieren sich mit einem einfachen Tarifsystem und locken 
- neben den niedrigen Preisen - auch durch besseren Überblick über die Kosten,
die der einzelne Passagier nun zu tragen hat.
Selbst wenn die Großen nun nachziehen und günstiger anbieten,
werden sie doch kurzfristig den Kürzeren ziehen,
denn die Kosten sind so schnell nicht zu senken.

Nur wie langfristig sich die Billigen halten können,
wird sich zeigen.


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Wo bin ich ?
Flüge nach Kabul beinhalten ein besonderes Risiko,
da es keine funktionierende Flugsicherung gibt.
Flüge nach Instrumentenflugregeln sind nicht möglich,
alles muss nach Sicht durchgeführt werden
und die Piloten sind sich weitgehend selbst überlassen,
denn es besteht nur die Möglichkeit sich zuzurufen
und damit festgestellt werden kann,
wer,
wann,
wo,
wie hoch,
wohin,
wie schnell
fliegt.


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Kinkerlitzchen
Die sogenannten 'Aero-Aldis' leisten sich keine frills,
bieten keinen Service an Bord.
Zeitungen, Essen, Trinken muss bezahlt werden.
Nur der Weg zur Toilette ist noch frei,
aber man kann an der Tür zum Klo ja einen Automaten anbringen,
so dass sich die Tür nur durch Einwurf eines Euro öffnet.
Und wenn einer keinen Euro hat - Büsche gibt es im Flugzeug nicht ,
aber hinter der letzten Bank kann man sich ja verstecken.
Bei den kurzen Bodenzeiten, die weitere Umläufe ermöglichen,
bleibt dann aber kein Puffer. Verlängert sich die Umkehrzeit,
ergibt sich zwangsläufig ein Umlauf-Delay.
Und dann gerät alles durcheinander.

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Grün ist die Heide
und da kommt mir kein Flughafen hin.
So ein Spruch ist ja wohl der letzte, an den sich die Grünen klammern.
Natürlich gegen den Ausbau eines Flughafens sein,
es könnten ja ein paar Grashalme gekickt werden.
Und wer hat's erfunden?
Natürlich eine von den grünen Damen,
die sonst nichts aufstellen.
So nach dem Motto: "Meine Tante ist bei der grünen Partei"
Doll heißt sie - aber so doll ist das nicht,
was sie sich da ausdenkt,
denn das Abkoppeln einer ganzen Region
bedeutet doch, dass kein Investor sich dort niederlässt.
Wer will sich schon als Industrieller ansiedeln
- die Typen will Frau Doll wahrscheinlich auch nicht -
wenn er nur auf Schleichpfaden hinkommt,
statt über "O Täler weit, o Höhen" - dorthin zu fliegen.
Aber die dolle Frau Doll hat ja wohl einen Dienstwagen
und wann sie zu ihrer Stadtratssitzung kommt, ist ja schon wurscht.
Eins ist sicher, je später, desto besser.

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"Alles falsch, aber weiter, weiter"
Hatte noch vor kurzer Zeit die BA gemeint,
sie solle sich auf die Geschäftsreisenden konzentrieren
und 'das Volk' den Billigfliegern überlassen,
stellt sich diese Entscheidung jetzt als falsch heraus.
Die Billigflieger Ryanair, Easyjet oder
- und das ist das Schlimmste -
die ehemalige Tochtergesellschaft Go
machen nun nach der Trennung
von dem Koloss BA plötzlich Gewinne.
Peinlich, peinlich.

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"Hochmut kommt vor dem Fall"
Die bankrotte Swissair kommt nun -
wegen zu befürchtender Schadenersatzklagen ausländischer Partner -
unter dem Namen Swiss Air Lines - abgekürzt Swiss - in die Lüfte
und will angeblich alle Schweizer Tugenden vereinen:
Sauberkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit,
daneben auch noch Innovationskraft
und das auch noch mit den niedrigsten Kosten in Europa.
Hoffentlich bleiben andere Eigenschaften der Swissair wie vor allem
Hochnäsigkeit auf der Strecke.
Alles, was oben als Tugenden aufgeführt
und die sehr löblich sind,
werden sehr schnell zunichte gemacht,
kommt die sprichwörtliche Arroganz ins Spiel.
"Hochmut kommt vor dem Fall" -
so war es dann auch.

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Die gekaufte Braut
Wenn sich die großen Airlines verliebt anschauen
und über Fusionen nachdenken,
gibt es häufig Widerstände dadurch,
dass fast alle irgendwelche Bindungen schon mit transatlantischen Partner haben,
die dann nicht über Kreuz weiter verbindbar sind.
Was mit den kleinen Airlines wird,
weiß zur Zeit niemand so genau.
Gibt es eine Verbindung im spanisch-portugiesischen Raum
oder auch bei den Skandinaviern mit den Finnen ?
Es wird überall über Ehen nachgedacht.
Und jeder sucht sich seine Braut,
wenn er bei der Übernahme auch kräftig zahlen muss.

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Die Russen kommen !
Was noch vor fünfzig Jahren der Schreckensruf für die Deutschen war,
ist nun die Hilfe in der Not, denn die deutsche Bundeswehr hat keine Großflugzeuge,
um die Truppen an entfernte Orte zu transportieren oder auch die deutsche Regierung
oder Hilfsorganisationen, Güter zur Unterstützung in Krisengebiete zu fliegen,
sind nicht entsprechend ausgestattet.
Nun chartert man die Monsterflieger aus dem Ostblock,
um überhaupt beweglich zu sein und mithalten zu können.
Der  Vorteil dieser Einsätze liegt in der großen Zuladungsmöglichkeit,
 den integrierten Laderampen und den Fahrwerken mit großer Reifenanzahl,
so dass sich die Last auf eine größere Auflagefläche verteilt.
Damit sind auch minimal paved runways
mit geringer load-classification-number (LCN)
bzw. single-isolated-wheel-load (SIWL) nutzbar.
Außerdem schlagen natürlich
die geringen Gesamtkosten wie Crew-Gehälter zu Buche
und auch eine gewisse Angstfreiheit der Besatzungen.
Hier macht sich wieder der Grundsatz breit: Für Geld tu' ich gar manches.

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"Die Hauptsache ist der Effekt ...."
Und den erzielt Ryanair-Chef Michael O'Leary
durch seine Öffentlichkeitsarbeit,
die sich durch einstweilige Verfügungen oder Gerichtsanhörungen ergeben.
Außerdem ist er ein agiler Kaufmann - selbst gelernter Steuerberater -
dem es um die Wirtschaftlichkeit geht.
Als billigen Jakob könnte man ihn bezeichnen,
wenn man bedenkt wie günstig er seine Flugscheine anbietet.
Flugplätze, abseits vom Wege werden angeflogen,
die kaum Infrastruktur haben.
Natürlich muss er auch auf allen Schnick-Snack verzichten.
Service an Bord gibt es nicht  als Service,
sondern nur gegen Geld,
der Luftverkehr wird zum alltäglichen Busverkehr,
und dort gibt es auch keine Stullen an Bord.
Um nun auf sich und seine Airline aufmerksam zu machen,
sind ihm viele Mittel recht und besonders wirksam ist es,
wenn sich der Kleine mit den Großen wie BA und LH anlegt.
Egal wie und was dabei herauskommt,
selbst wenn er Federn lassen muss,
 Hauptsache man spricht über Ryanair.

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Lufthansa in Zahlen für das Jahr 2001
Die Folgen der Terroranschläge in den USA
und die schwache Weltwirtschaft haben sich
auf die Verkehrsleistung des Lufthansa Konzerns im Jahr 2001 ausgewirkt.
Von Januar bis Dezember flogen 45,7 Millionen Gäste
mit den Fluggesellschaften des Konzerns,
das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr.
Davon beförderte die Lufthansa Passage Airline
39,7 Millionen Passagiere (minus 3,8 Prozent).
Bei Lufthansa CityLine stieg die Passagierzahl
um 4,6 Prozent auf 6,0 Millionen,
da sie verstärkt mit ihren Regional-Jets
auf Lufthansa Routen geflogen ist.
Dem insgesamt um 2,1 Prozent erhöhten Angebot stand ein um
1,9 Prozent geringerer Absatz gegenüber.
Entsprechend ging die Auslastung der Passagiermaschinen zurück
(minus 2,9 Prozentpunkte),
erreichte aber den beachtlichen Wert von 71,5 Prozent.
Bei Lufthansa Cargo führten die nachlassende Weltkonjunktur
und die Auswirkungen der Terroranschläge zu stärkeren Rückgängen.
Die transportierte Frachtmenge sank um 8,1 Prozent
auf 1,7 Millionen Tonnen.
Der Nutzladefaktor war mit 62,8 Prozent um
5,4 Prozentpunkte niedriger als in 2000.
Der Lufthansa Konzern erreichte eine Gesamtauslastung
(Passage und Fracht) von 67,6 Prozent,
das entspricht einem Rückgang von 4,2 Prozentpunkten
gegenüber dem Wert des Vorjahres.
Das wirtschaftliche Ergebnis des Lufthansa Konzerns
für das Jahr 2001 wird am 25. April 2002 veröffentlicht.

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Ostwärts schweift der Blick
Wenn nicht die deutschen Gesellschaften,
so will eben Ryanair den Osten Deutschland mit seiner Anwesenheit beglücken.
Ryanair geht davon aus,
dass man keinen Service an Bord biete,
so könnten die Flughäfen eben nur geringere Gebühren fordern.
Leipzig führt dagegen aus,
dass die Kosten für die Entsorgung
nur einen geringen Teil der Gesamtgebühren ausmachten,
die dagegen vor allem in den Kosten
für die Instandhaltung der Flughafeneinrichtungen wie
z.B. des Start-/Landebahnsystems lägen.
Ein Zuwachs an Flugbewegungen und Fluggästen brächte
den ostdeutschen Flughäfen
Leipzig,
Dresden,
Erfurt,
Berlin-Schönefeld,
Altenburg und
Kochstedt,
die Ryanair bedienen wolle,
insgesamt nur höhere Kosten,
die man nicht umlegen könne
und damit letztlich zu Lasten der Flughäfen gingen.

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Nun also doch !
Das hätte schon vor Jahrzehnten sein müssen,
dass sich die deutschsprachigen Airlines zusammenschließen.
Erst kürzlich kam es zur Zusammenarbeit zwischen AUA und Lufthansa,
nun verhandelt auch die Crossair, um unter die Fittiche der DLH zu kommen.
Gemeinsame Projekte mit der Swissair gab es genug.
Wir denken nur an das Projekt 'Futura',
einer gemeinsamen Ausbildung von Cockpitpersonal,
eine sinnvolle Sache, wenn man bedenkt,
dass beide Airlines renommierte Flugschulen betrieben.
Ein Zusammengehen ist also möglich.
jetzt also auch mit der Crossair.
Warum nicht gleich so ?

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David und Goliath ?
Nun schlägt er um sich, der David.
Im Märchen trifft er den Goliath, nur hier hat sich Ryanair
einen wirklichen Riesen in Form von Lufthansa ausgesucht.
Natürlich piekst des Geschäft des Kleinen auch den Großen,
wer lässt sich schon gern etwas wegnehmen
.
Nur sollte dann auch der Kleine gleiche Mittel verwenden
und zu Recht schlägt Lufthansa zurück,
wenn Ryanair behauptet, sie flögen nach Frankfurt.
Wer die Strecke von Hahn, dem eigentlichen destination point, nach FRA kennt,
der weiß, dass man im Hunsrück sehr von Frankfurt entfernt ist
und gleiches gilt für Hamburg.
Da fliegt Ryanair nach Lübeck. Und vor dort bis HAM ist es weit.
Fairness war immer eine Tugend der Briten, gilt das für Iren nicht ?

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Normalisierung ?
Oder denk man nur über den Horizont hinaus?
Sei's wie es sei, Easy Jet kauft Flugzeuge,
Ryanair nimmt sich den Kontinent vor
und Lufthansa stellt eine Flotte von Flugzeugen in die Wüste.
Dabei kommt der Carrier noch gut weg,
denn am Cockpit-Personal geht der Kelch der Kurzarbeit noch vorüber.
Flogen die Crews seinerzeit Überstunden,
weil nicht genügend Nachwuchs so schnell zur Verfügung stand
und die Kapitänswerdung sich eben auch hinzog,
so kann man heute auf das tarifliche Stundensoll zurückfahren.
Wie gut, dass es Überstunden als Puffer gibt.

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JAR OPS und JAR FCL ...
... die beiden Zauberworte, die eine Harmonisierung
der europäischen Luftfahrt initiieren sollten.
JAR OPS gilt auch für Deutschland,
aber JAR FCL liegt in der deutschen Übersetzung
- und so muss die Veröffentlichung ja auch der deutschen Öffentlichkeit präsentiert werden -
beim deutschen Justizminister zur Prüfung.
Wenn es nun nicht bis zum Februar
mit der innerdeutschen Abstimmung der Regeln klappt
und vielleicht sogar im Bundesrat die Zustimmung versagt wird,
dann steht Deutschland weiter außen vor,
während umliegende Staaten die Regeln längst eingeführt haben.
Aber LFT wird sich schon dahinter klemmen und Druck machen,
denn ohne Luftfahrtausbildung nach FCL anbieten zu können,
sind Geschäfte für die
Lufthansa Training Organisation nicht zu machen.

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"Weißt du, was daraus wird ..."
fragt die zweite Norn in 'Götterdämmerung' von Richard Wagner.
Die internationale Zivilluftfahrt steht vor einer der schwierigsten Phasen.
Nicht nur durch die Terrorakte vom 11. September
oder das Sprengpaket in den Turnschuhen auf dem Weg von PAR nach MIA
haben schwer geschadet.
Schon vorher zeichneten sich die Probleme ab:
Zu hohe Gemeinkosten,
zu viel Verwaltungspersonal, seit Jahren mitgeschleppt,
zu hohe Tarife oder gar Nachforderungen wie im Frühjahr bei Lufthansa
haben die Airlines schon seit längerer Zeit belastet.
Jetzt wird alles offenbar.
Hinzu kommen die zu erwartenden Belastungen aus den Versicherungen.
Rückläufige Passagierzahlen in einem Markt,
in dem sich alle das Wasser abgraben
und die Reisebüros nur nach dem Billigsten schielen,
um günstig anbieten zu können und entsprechend Umsätze zu machen.
Hapag Lloyd gibt bekannt, man habe in 2001 die eigenen Prognosen übertroffen.
Nur zu Lasten wessen und ist dann noch etwas verdient worden ?
Und auch die erste Norn hat keine Antwort parat und fragt:

"... weißt du wie das wird ?"

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Gläubige und die zivile Luftfahrt
Da schwingt sich einer mit dem Koran unter dem Arm auf,
erklärt der nicht islamischen Welt den Krieg und schafft es,
mit ein paar Gläubigen zunächst einmal den Begriff 'Gläubige'
und darüber hinaus eine ganze Industrie zu diffamieren.
Nicht alle sind in einen Topf zu werfen,
auch gibt es in anderen Religionen Gläubige:
hier nur sind sie fanatisiert wie seinerzeit die Gläubigen,
die nach Jerusalem zogen, die Stadt vor den 'Ungläubigen' zu befreien.
Wer trägt nun den Begriff 'Gläubige' zu Recht ?
Wohl keiner, denn glauben heißt nicht wissen
und so wäre es wohl besser sich an dem zu orientieren,
was nach Empedokles nun einmal ist:
Feuer, Wasser, Luft, Erde.
Und wenn man diesen in ihrem Zusammenwirken
nicht genügend Respekt zollt,
gerät die Welt aus den Fugen und
dann kann kein Glaube,
 weder an das liebe Jesulein noch an Mohammed;
Berge versetzen.

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Subvention
Nun hat die EU den 'Zuschuss' genehmigt.
Das bedeutet, die Landesregierung NRW übernimmt die Bürgschaft,
die Firma Rewe bürgt und schon kann das Geld von der
Düsseldorfer Stadtsparkasse ausgezahlt werden.
Rettung für die LTU.
Sanierungszeit auch nicht nur 6, sondern 12 Monate.
Der Widerspruch seitens Lufthansa in BRU hat also nichts genützt.

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Kanzlerworte
Am 10.12. war Bundeskanzler Schröder
bei Lufthansa auf der Basis FRA.
Und da klang alles so positiv,
wie er sich einsetzen wolle für das Unternehmen.
Kaum hatte er die Basis verlassen,
 kam schon das Störfeuer aus BRU.
Lufthansa müsse einen einheitlichen Ausgleich
für die Staatshaftung zahlen,
eine Sonderbehandlung sei nicht vorgesehen
und könne nicht genehmigt werden, hieß es aus der Ecke.
Was nun Herr Bundeskanzler ?
Der hatte ja auch nur gute Worte angesichts der Mitarbeiter gemacht..
War da nicht schon mal so ein Gerede wegen Verminderung der Arbeitslosen ?

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Existenzbedrohende Auswirkungen für Lufthansa Konzerngesellschaften

Lufthansa begrüßt das Gutachten von Professor Dr. Reinhardt Jünemann
zu den Auswirkungen und möglichen Maßnahmen
bei Einführung eines Nachtflugverbotes.
Zum ersten Mal werden in einem Gutachten ausführlich die Auswirkungen
eines absoluten Nachtflugverbotes auf den Passagier- und Frachtverkehr erläutert.
Die am 7. Dezember im Regionalen Dialogforum vorgelegten Zahlen
aus diesem Gutachten bestätigen die einschneidenden negativen Auswirkungen
für Frankfurt und die hier operierenden Unternehmen,
wenn ein absolutes Verbot für Flugbewegungen zwischen 23.00 und 5.00 Uhr
eingeführt werden sollte.
Die bisher veröffentlichten Schlussfolgerungen werden den vorgelegten Zahlen
über die erheblichen wirtschaftlichen Belastungen
für den Lufthansa Konzern keineswegs gerecht.
Die Verlagerung der Nachtflüge von Lufthansa Cargo und der Ferienfluggesellschaft Condor
würde die Leistungsfähigkeit dieser Unternehmen bei weitem übersteigen
und beide Carrier in ihrer Existenz gefährden.
Allein die aus einem Nachtflugverbot resultierenden zusätzlichen Belastungen
für die Lufthansa Cargo würden den durchschnittlichen Gewinn
der vergangenen Jahre um ein Vielfaches übersteigen.
Lufthansa wird sich daher weiterhin
für ein praktikables Nachtflugverbot einsetzen,
das absolut notwendige Flüge zwischen 23.00 und 5.00 Uhr zulässt.
Diese Position wird Lufthansa auch in den Gesprächen
mit Fraport und Repräsentanten der Politik vertreten.

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SR-Aufsichtsrat
Wenn man nichts von einer Sache versteht,
sollte man die Finger davon lassen.
Das letzte Desaster zeigte sich bei SR,
wie auch Hausfrauen im Verwaltungsrat der Luftfahrtgesellschaft
den Absturz des Unternehmens mit verursacht haben.
10.000 Stellen werden gestrichen, was kümmert das den
ehemaligen Verwaltungsrat.
Und wenn man bei der ehemaligen SR meint,
mit den jetzt wieder zu Tage tretenden arroganten Ansichten,
in der heurigen Zeit auf dem internationalen Parkett bestehen
und Passagiere zurückholen zu können,
dann hat man sich in ZRH doch wohl in den eigenen Finger geschnitten.

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Kann'ste wechseln ?
Erst waren es nur 29 DM von Hahn nach LON, jetzt ganz 'umasunst' wie man in Bayern sagt.
Ryanair verschenkt nun die TIX. Wie soll das bei LH oder AF gehen ?
Und auf die Dauer wird wohl bei den Iren auch wieder
irgendwie, irgendwer Geld verdienen müssen,
denn am Ende des Monats halten doch ein paar Leute
 - wenn auch nicht so viele wie bei LH oder AF - die Hand auf.
Und was sagen die Gewerkschaften zu einem solchen Dumping.

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20.11.01
Meldung DLF 17.30 LT
Entlassungen bei Lufthansa
Nun ist es soweit, Agenturen melden, dass LH Personal entlässt.
Zunächst sind es diejenigen, die sich noch in der Probezeit befinden.
Aber immerhin wird von bis zu 4000 Stellen gesprochen.
Und seit vier Wochen wird mit den Gewerkschaften verhandelt,
um einen sozial verträgliche Regelung zu finden.
Wann wird da deutlich, dass es nicht um Mitglieder, sondern um Mitarbeiter geht.

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20.11.01
Meldung DLF 08.30 LT
Sparpaket bei Lufthansa
Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende
und wieder hat die Pilotenvertretung es geschafft,
eine Runde auseinandergehen zu lassen, ohne Ergebnis.
Schon bei LTU war die Cockpit die Vertretung,
die hinter Kabine und Boden Einsparungen bestätigte.
Jetzt will die Cockpit sich wieder profilieren.
Wenn denn schon betriebsdedingte Kündigungen ins Haus stehen,
geht es der Company wirklich nicht gut
und da müssten eigentlich alle so einsichtig sein,
runter von den Kosten auch solchen, die personalbedingt sind.
Was ist, wenn die Firma in Schwierigkeiten gerät
und von irgendeinem subalternen 'Kofmich' übernommen wird.
Immerhin greift auch die Germania schon nach der Deutschen BA.

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Luft-Transport-Unternehmen
04.11.01
Die LTU wurde von Krauss und Ahrens ins Leben gerufen.
Mit DC 4 und F-27, zwei Prototypen der Fokker-Werke, fing man an,
gleich nach 1955, einen Flugbetrieb aufzubauen.
Die Conle-Erben waren Mitgesellschafter
und gemeinsam begann der Höhenflug der Company.
Abends kehrten die Flieger
- bald war die Caravelle hinzugekommen -
immer nach DUS zurück und konnten dort nachts gewartet werden.
Andere Companies flogen von HAM, MUC aus
und so erfolgte die Wartung unter der Erschwernis von Ferry-Flügen.
Was würden wohl Krauss und Ahrens sagen,
wenn sie sähen, wie es mit der LTU heute den Bach hinuntergeht.

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Kontaktanzeige
23.01.01
Nun sucht auch die Iberia einen Partner - hatte doch der LH-Chef Weber mitgeteilt,
dass nach seiner Auffassung in Europa nur drei Fluggesellschaften überleben könnten.
Das Bett für die Braut Iberia war schon vor 10 Jahren bereitet,
als Lufthansa, Air France Alitalia und Sabena sich
zur ATLAS-Group zusammengeschlossen hatten,
um gemeinsam Simulatoren und andere Trainingsgeräte
nach festgelegten Kriterien zu kaufen,
Cockpit und Kabinenpersonal auszubilden
und auf die einzelnen Flugzeugmuster einzuweisen.
Die Arbeiten an den Basic ATLAS Training Standards wurden damals zurückgestellt,
da man davon ausging,
die europäischen Behörden würden über kurz oder lang
die Harmonisierung auf staatlicher Ebene bewerkstelligen.
Jetzt nach 10 Jahren ist
vieles in weiter Ferne,
was vor 10 Jahren auf Airlinebasis schon handfest vereinbart war.

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Harmonie in Europa ?
22.10.01
Jeder will retten, was zu retten ist.
Jedes Land hat seine Erfahrungen mit seinem Luftverkehr
und den Regeln zur Ausbildung, Prüfung und Lizensierung des Luftfahrtpersonals.
Keiner will Liebgewordenes ohne eigentliche Not herausrücken,
und vieles ist in den Jahren auch eingeschliffen,
Dinge, die national Beweggründe haben
und oft auf Mentalitäten aufgebaut sind.
Man bedenke, seit 15 Jahren wird über den
Erwerb der Musterberechtigung für Verkehrsflugzeuge gesprochen
und noch immer ist keine Harmonisierung in Europa zu erkennen.

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Niedrigpreise
19.10.01
Ryanair bietet  Flüge von Hahn im Hunsrück nach London-Stansted für DM 29 einschließlich aller Abgaben und Steuern an. Man könne zwar mit dem Flugpreis kein Geld verdienen, aber die Maschinen seien besser ausgelastet und das Angebot rechne sich, da man an Bord für Essen und Getränke kassiere und auch Geschenkartikel verkaufe. Ein fliegender Bauchladen dann wohl. Aber allein was tut's, wenn damit Arbeitsplätze erhalten bleiben. Erstaunlich ist allerdings, dass sich Flugplätze, die außerhalb der Ballungsräume liegen, um Ryanair raufen und jetzt von der Company 40 neue Ziele in Europa geprüft werden, die kurze Bodenzeiten von nur 25 Minuten ermöglichen. Paxe raus, Paxe rein im Schweinsgalopp, wenn ich bitten darf.

Flugplanwechsel bei Swissair

Es gilt ein Angebot zu machen und es fällt den Airlines schwer, festzulegen, welche Ziele im Winterhalbjahr wie oft angeflogen werden sollen. Bei der SR kommt noch hinzu, dass gar nicht klar ist, wer nun die Schweiz mit welchem Gerät und Finanzpolster im  Weltluftverkehr vertreten soll. Zwar ist der Staat bereit, Geld zuzuschießen, aber die Wirtschaft solle sich beteiligen. Hier liegt wieder die Gefahr, dass über diese Geld-Gaben Manager in die Gesellschaft zur Verwaltung dieser Zuschüsse gehievt werden, die dann von der Luftfahrt keine Ahnung haben. Alles schon mal da gewesen. Der Niedergang der SR trifft aber auch die Flughäfen der Schweiz. An erster Stelle ist ZRH bedroht, denn hier spielte sich das internationale Leben ab. Einzig die Anlieger in Süddeutschland profitieren, denn jetzt werden sie weniger durch Fluglärm der überfliegenden Maschinen gestört. Das tröstet nur die Arbeitnehmer am Airport ZRH nicht.

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Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Jürgen Weber wird 60 Jahre
17.10.01
Vor zehn Jahren schwamm er noch als Stellvertreter im Kielwasser des Heinz Ruhnau, welcher dem Unternehmen Lufthansa gleich als Vorstandsvorsitzender in einer Nacht-und-Nebel-Aktion der rot-gelben Regierung Schmidt - Genscher aufs Auge gedrückt wurde. Die Ressentiments gegen den damaligen VV haben sich bestätigt. Immer neue Stellen wurden geschaffen - das gefiel den Politikern - nur plötzlich waren zu viel Leute an Bord. Relativ klanglos versankt Ruhnau in der Vergessenheit. Der Neue entledigte sich als VV eines größeren Teils seiner Mitarbeiter und das Unternehmen gesundete. Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis. Das wagten auch die Cockpitbesatzungen im Frühsommer und um den Laden am Laufen zu halten, musste Weber Zugeständnisse machen, die glücklicherweise mit der wirtschaftlichen Entwicklung verkoppelt wurden. So können die Zahlungen erstmal ausgesetzt werden. Jürgen Weber machte - besonders in der Öffentlichkeit - auch auf die Mitarbeiter immer einen sehr zurückhaltenden Eindruck - wenn man vergleichsweise an den brillanten Martin Gaebel als VG denkt - aber der war in Nachfolge von Werner Utter als Flieger in den Vorstand gekommen. Weber hatte bereits lange im großen Technikbereich führende Aufgaben übernommen und war vom VA für den Vorstand vorbereitet worden.
Ein herzlicher Geburtstagsgruß an Jürgen Weber. Er hat der Lufthansa gut getan.

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Krise
15.10.01
Sparen, sparen, sparen - heißt die Devise in diesen Tagen, eine willkommene Gelegenheit, auch den Aktionären gegenüber, längst anstehende Ausdünnungen vorzunehmen, die aber, weil sie unpopulär sind, auf die lange Bank geschoben wurden. Ob aber mit den geplanten Einsparungen bei Snacks und Getränken an Bord der große Durchbruch zu erzielen ist, bleibt abzuwarten. Wasser aus der Leitung oder vielleicht aus einem Wüstenwadi mit einem Siphon aufgeschäumt, ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Wie wäre es denn mit Brausepulver aus der Tüte, da kann man auch noch das Wasser sparen.

National Carrier

Kann es sein, dass es bald keine schweizerische Luftverkehrsgesellschaft auf Langstrecken mehr geben wird ? Noch können sich Banken, der Staat und die Crossair nicht einigen, wie ein weltweiter Schweizer Luftverkehr in Zukunft finanziert werden soll. Zum Beginn des Winterflugplanes soll alles unter der Haube sein. Aber noch sträuben sich die Bräute bei der Festlegung, mit wem sie in Zukunft das Vergnügen haben sollen. Die Frage ist auch, wer macht den Job in den oberen Etagen. Gerade bei der Auswahl des Managements hatte die SAir-Group in der Vergangenheit keinesfalls richtig entschieden. Jeder ist für Leitung einer Airline nicht geeignet. Diese Erkenntnis hatten auch andere Airlines zu verkraften. Die Führung eines Theaters überträgt man ja auch nicht einer Immobilienmaklerin, wie in Coburg geschehen.

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British Airways

Kinder fliegen in der Begleitung Erwachsener umsonst. Wie soll da Geld in die Kassen kommen? Die Kosten bleiben, der Flieger wird schwerer, er verbraucht mehr Treibstoff, als wenn die Kinder daheim blieben. Soll das eine höhere Sitzplatzauslastung vortäuschen? BA spricht sich selber Mut zu, nach dem Motto: "das wird schon"! Nur wie, wenn die Wirtschaft vor allem in den USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, lahmt und die Touristen vor lauter Angst, dass sie von ein paar Deppen gegen den Tower geflogen werden, lieber zu Hause bleiben.

Die EU und das Geld
07.10.01
Nun also doch: die EU-Kommission prüft, wie den Not leidenden Fluggesellschaften von den Staaten Hilfen erteilt werden können. Dies natürlich unter dem Aspekt der Situation, die sich seit dem islamistischen Terroranschlag ergeben hat und wohl auch um die Hilfen für die AZ und die nun zu erwartenden für die SN zu sanktionieren. Nur sind die früheren Schieflagen nicht mit dem 11.9. in Verbindung zu bringen. Immerhin kann es sich kaum ein Land erlauben auf eine nationale Vertretungs-Airline zu verzichten und auch kaum verkraften, wenn Gruppen von Spezialisten vom Ramp-Agenten bis zum Viergestreiften von heute auf morgen auf der Straße stehen.
Immerhin musste schon City-Bird aus Belgien den Betrieb einstellen.

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AZ baut Kapazitäten ab
06.10.01
Alle Airlines nutzen die Situation, ohne Gesichtsverlust, der ihnen sonst zwangsläufig gedroht hätte, Strecken stillzulegen, Leute zu entlassen, Flugzeuge auszumustern. So auch die AZ, die sich auch von Jumbos trennen muss, da die Auslastung nicht mehr gegeben ist. Die Company - noch mit 53 Prozent in Staatsbesitz - hatte noch 1997 von der Regierung eine kräftige Finanzspritze erhalten, die von der EU-Kommission kritisiert wurde. Jetzt wird dieses Steuer-Zubrot nicht mehr möglich sein und nur ein kräftiger Partner kann die schöne Italienerin beglücken. Nur wer, wenn fast alle schon kaum mehr über die entsprechende Potenz verfügen?

Billigflieger steigern Buchungszahlen

Günstig produzieren ist das Gebot der Stunde und alles weglassen, was irgendwie in die Kosten geht. Vormachen tun es die britisch und irischen Charterflieger. Man benutzt kleine Plätze, entgeht damit den Staus bei der Vergabe von slots, hat günstigere Abfertigungsgebühren - alles ist irgendwie weniger aufwendig und doch professionell. Die großen Airlines mit ihren meist überbordenden Verwaltungsapparaten - die Bezahlung schon eines Gruppenleiters hängt von der Größe der Gruppe und der Höhe des Gehaltes des einzelnen Gruppenmitgliedes ab, somit achte ich als Gruppenleiter auf hohe Bewertung der Planstellen meiner zahlenmäßig möglichst großen Gruppe - können so schnell nicht reagieren, um diese Fixkosten möglichst umgehend abzubauen. Parkinson lässt grüßen.

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Geld und Luftverkehr
05.10.01
Es war einmal, da gab es Fluglinien, um die kümmerte sich der Staat, andere hatten private Geldgeber und so operierten beide im gleichen Luftraum. Bei der folgenden Privatisierung der nationalen Luftverkehrsgesellschaften  war ein schneller Abbau der jahrelang gepflegten Strukturen nicht zu realisieren. Geldmangel war die Folge und über etwaige Beihilfen durch den Staat, um die ehemaligen National Flag-Carrier unter die Flächen zu greifen, wacht die EU-Kommission. Sie will eine notwendige Bereinigung der Branche durchziehen und dazu gehören nun mal nicht Subventionen, egal, ob das Arbeitslätze kostet.
 

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Terroranschlag, Unfall oder Abschuss einer TU 154
Wenn es ersteres gewesen ist, dann haben die islamistischen Terroristen oder sonstige wieder erreicht, was sie erreichen wollten: die Verunsicherung des Freien Welt. Betroffen ist dann auch einer der sichersten Flughäfen der Welt. Wie kam eine Bombe in der Zeit des Overnight-Stops an Bord? Wurde das Flugzeug vom Boden aus absichtlich oder versehentlich während der Manöver auf der Krim abgeschossen oder zerplatzte die Maschine wegen Materialermüdung wie seinerzeit die Comet der BOAC? Es wird lange dauern, bis man aus der Tiefe des schwarzen Meeres den Voice Recorder und/oder den Flugdatenschreiben gefunden und ausgewertet hat. Wenn dann noch aus diplomatischen Gründen die Veröffentlichung eines Ergebnisses vermieden wird, trägt das nicht zur Beruhigung der Menschheit bei.

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Missmanagement legt Flugbetrieb bei SR lahm
04.10.01, 08.35 LT nach Meldung des DLF
Der Schweizer Soziologe Ziegler kritisiert auf schärfste den Klüngel und Filz in der Schweiz. Alles sei in der Politik und der Wirtschaft von Connections und den Schweizer Großbanken gesteuert. Es seien Leute in die Führungsposten der SR gehievt worden, die 'total' keine Ahnung' von dem Geschäft hätten und dann bei vorzeitigen Abgängen mit einem goldenen Fallschirm zu Boden gelassen wurden. Die Schweiz sei durch die Bankenoligarchie kolonisiert. Dass die Schweiz nicht in der EU sei, sei eine 'totale komplette Absurdität' und sie werde es auch nicht für die nächsten dreißig Jahre sein. Dies alles habe die Schweiz zu einem 'Albanien der Alpen' gemacht.

Überbrückungskredit für SR

Als eine mutige Schadensbegrenzung wird der Einstieg der Schweizer Regierung in die SR gewertet, denn die Marke 'Schweiz' habe zu sehr schon unter dem Chaos gelitten, für das SR- Manager und Bänker die Verantwortung tragen. Schweizer Geschäftsleute werden in Zukunft nicht mehr so selbstsicher auftreten, wie bisher. Es war nämlich die Elite aus ihren Reihen, die das Markenzeichen Schweiz beschädigt hat. Von wegfallenden Arbeitsplätzen und geschädigten Aktionäre ganz zu schweigen. Aus dem Traum vom Musterland. Die SR war mehr als nur Airline, sie war das Aushängeschild der Schweiz und beflügelte das Selbstbewusstsein der Bürger. Nun bricht das Eine wie das Andere zusammen.

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SN und LTU in Turbulenzen
Das finanzielle Desaster der SR bringt die Beteiligungsfirmen auch in Schwierigkeiten. In Belgien kommt noch hinzu, dass die Piloten sich gegen das Sanierungskonzept stellen, das seit Wochen diskutiert wird. Millionenverluste jeden Tag, weil Flüge mangels Crews abgesagt werden, da die Mitarbeiter die Notwendigkeit der Sparmaßnahmen nicht einsehen wollen. Nun kann es passieren, dass die SN den Flugbetrieb aufgibt, dann haben auch die Piloten nichts mehr zu fliegen.
Schöne Logik der Drei- und Viergestreiften.

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Swissair ohne Geld
01.10.01
Auch die Deutsche Bank hat Swissair Kredite verweigert. Nun besinnt sich die Company auf die Gelder der Schweizer Banken. Durch die Expansionsaktivitäten seines ehemaligen Chefs Philippe Bruggisser hat der Konzern enormen Schaden erlitten, der jetzt das ganze renommierte Unternehmen in Frage stellt. Auch wurde ein neuer Name eingeführt: Sairgroup. Was sollte das? Denn jetzt kehrt man wieder zu dem zurück, was einmal den Wert des Unternehmens verdeutlichte: Swissair.

Sicherheit im Luftverkehr

Videokameras im Cockpit, bewaffnete Crews, Sky Marshals - alles wird überlegt. Würde man mehr aufwenden am Boden, bevor die Gefahr an Bord geht - könnten sich Crews und Passagiere sicherer fühlen. Aber wie soll man die Hundertschaften von Mitarbeitern bei Bodendiensten jeden Tag kontrollieren ? Die Freiheit hat eine neue Dimension bekommen. Frei sein heißt auch, im höchsten Grade gefährdet zu sein. Angriffe auf Atomkraftwerke, Abwurf von biologischen Waffen, Tod durch vergiftetes Trinkwasser. Das 21. Jahrhundert hat gerade erst begonnen.

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Streik bei SN, schon wieder
29.9.01, 15.08 LT nach einer Meldung des DLF
Als wenn es dem Unternehme Sabena nicht schon schlecht genug ginge. Wieder einmal streiken die Piloten und Flüge müssen gestrichen werden. Die Mitarbeiter wenden sich gegen einen Sanierungsplan, bei dessen Aufstellung sie nicht gefragt wurden.
Allein, was tut's, müssen den immer alle ihren Senf dazu geben.

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Mütter und Töchter
29.9.01
Es ist ja nicht das erste Mal, dass Töchter über die Probleme hinweghelfen, die Mütter angerichtet haben. Mutter Lufthansa wurde von Tochter Condor unterstützt und so sieht es jetzt auch beim Verhältnis Crossair / Swissair aus. Moritz Suter zeigte schon in den 80-ern, wie man günstig einen Luftverkehr betreibt. Jetzt hat ein Mann der Crossair den Steuerknüppel bei der nun in Swiss Air Lines umbenannten SR übernommen. André Dosé wird hart durchgreifen müssen, um die Company wieder auf Kurs zu bringen und sichere Höhe wieder zu gewinnen. Tabus darf es keine geben. Und auch einem Piloten ist es lieber, weniger in der Tasche zu haben als gar nichts, wenn die Firma eine rapid decompression erleidet.

Reduzierungen

Alle Airlines nutzen die Chance, die ihnen das Verständnis der Öffentlichkeit bietet, zu Preiserhöhungen und Einschränkungen z.B. beim Bordservice. Auch Entlassungen müssen hingenommen werden, um Airlines vor dem crash zu bewahren. Es ist erstaunlich, wie gut sich in diesen Turbulenzen die Deutsche Lufthansa halten kann. Immerhin hat sie die immensen zusätzlichen Kosten aus dem Tarifstreit mit den Piloten im Frühjahr zu verkraften. Allerdings muss nun bei den Kleinen gespart werden. Immerhin soll es sich um 5.000 der über 16.000 LSG-Mitarbeiter handeln, die den Bordservice produzieren und nun in unbezahlten Urlaub geschickt werden. Vielleicht verzichtet ja auch ein Hauptabteilungsleiter oder gar ein Direktor auf sein Gehalt wie das jetzt in Amerika und England der Fall sein soll, um mit gutem Beispiel voran zu gehen.

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BA

Nur nichts hergeben. Das ist die Devise. Und wenn denn Abflüge aus LHR gestrichen werden, dann schnell von LGW nach LHR verlagern, damit nicht hier am verkehrsstärksten Flughafen von London eventuell Slots an andere Companies abgeben werden müssen. Da ist es gut, wenn man jonglieren kann. Was wird nur bei der Lage aus der Deutschen BA ? Ein Sorgenkind ist sie allemal, aber so einfach aufgeben ? Man wird sehen wie groß die Langmut der Mutter ist. Und wenn man in London jede Woche die Lage prüft, wird man München nicht aus den Augen verlieren.

 

Lufthansa bei Eurowings an Bord
27.09.01
Nun hat sich das Kartellamt durchgerungen, eine Beteiligung der Lufthansa an Eurowings auf 49 Prozent ab dem Winter 2003/2004 zu ermöglichen. Auflagen wurden gemacht - war auch zu erwarten - denn die Deutsche BA und EAE waren besorgt wegen einer deutlichen Dominanz der neuen Gruppe. Es wird nur zumindest einem Konkurrenten wenig nutzen, wenn er im innerdeutschen Verkehr expandieren wollte und die LH-EW-Gruppe dann slots hierfür abgeben muss. Schon jetzt operiert die Deutsche BA mit Verlust und das seit zehn Jahren. Was würde da eine Streckeneröffnung Friedrichshafen-Flensburg mit B-737 bringen. Anders sieht es bei EAE aus, die von Eurowings fünf Flugzeuge übernimmt und mit diesem Gerät dann Lücken füllt wie es bisher Eurowings selber mit Erfolg getan hat.

Stellenabbau

Kaum einer gab zu, dass es nicht so gut läuft - vor allem mit den Business- und First-Class-Passagieren, die das Geld bringen. Die Anschläge durch Flugzeuge haben jetzt geradezu ein Run auf Reduzierung der Flugbetriebe und Abbau von Stellen initiiert. Crossair und Swissair werden zusammengelegt, das Streckengefüge optimiert. Alitalia baut Stellen ab. Es musste erst das berühmte Kind in den Brunnen fallen und damit ein Aufhänger gefunden werden, um zu rationalisieren. Kosten steigen, Preise für den Verbraucher sinken. Die Spanne wird immer kleiner, Gewinne zu erwirtschaften, die dann in weitere Investitionen eingebracht werden können. Nur Wachstum schafft Arbeitsplätze. Im Gegensatz zur Auffassung der Grünen, die mal behauptet haben, Wachstum sei nicht nötig, wir hätten ja genug.

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Use of aircraft
23.09.01
Nichts ist mehr so wie vor dem 10.09.01. Die Selbstverständlichkeit, sich in ein Flugzeug zu setzen, ist der Sorge gewichen, nicht nur abzustürzen, sondern bewusst gegen ein Hindernis geflogen zu werden. Und einer Ein-Mot darf man auch nicht mehr zusehen, wenn sie am Himmel ihre Kreise zieht oder Überland unterwegs ist. Wie leicht kann ein Fanatiker - welcher Couleur auch immer - an Bord sein, der aus dem Flugzeug Bakterien ausstreut, die Tausende zu Tod kommen lassen. Wie soll das Leben unter diesen Aspekten weitergehen?

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Bordverpflegung

Es muss bei den Luftverkehrsgesellschaften gespart werden und um jeden Preis. Es schont  die Kassen der LVGs, wenn die Mahlzeiten an Bord kleiner werden. In den Catering-Betrieben sind sehr viele Menschen beschäftigt, woraus sich ein großes Gefahrenpotential ergibt, die Sandwiches der einzelnen Companies zu vertilgen. Wer weiß was einem da aufs Brot geschmiert wird. Besser ist's, die Stullen von zu Hause mitzubringen. Da wenigstens weiß man was man hat.

Unterstützung
21.9.01
Bei allem Schrecken, den die Anschläge mittels Passagiermaschinen als fliegende Bomben hervorgerufen haben, ist es doch erstaunlich wie exakt verschiedene Fluggesellschaften die Anzahl der Stellen benennen können, die nun gestrichen werden sollen. Ist es nicht möglich, dass man sich über einen Personalabbau schon längere Zeit Gedanken machte und nun die Gelegenheit günstig findet, darüber öffentlich zu reden und um Unterstützung zu bitten?

Hof, nochmal

Ist es nicht schon zu spät für einen Ausbau des Flughafens Hof-Plauen, wenn denn im ersten Halbjahr 2001 große Feriengesellschaften Flüge gestrichen haben? Jetzt soll im Winter 01/02 kein Ferienflieger mehr von Hof aus abheben. Die kleinen Maschinen, die aufgrund der Bahnlänge den Platz benutzen können, sind für die Anbieter unwirtschaftlich. Und die Linienstrecken nach FRA sind nur durch die Unterstützung des Freistaates zu halten. So freut sich das östliche Oberfranken, dass die Staatsregierung allein für die Hofer Gegend 100 Millionen Mark ausgeben wird, um Betriebe zu animieren, sich in der Gegend niederzulassen. Und ein Flughafen mit ausreichender Bahnlänge ist unabdingbar.

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Belgien bald ohne nationale Luftverkehrsgesellschaft?

Streik bei den Piloten im ungünstigsten Moment, die Lage des Unternehmens als solche und die Auswirkungen des Terrors in den USA reduzieren die Überlebenschancen des Sabena außerordentlich. Es ist aber nicht nur die belgische Fluggesellschaft betroffen, auch die SR, mit der Sabena eng verbunden, gerät dadurch ins Trudeln.

 

Einführung einer Steuer auf Flugbenzin
19.9.01, 09.20 LT
Bundeskanzler Schröder gibt in einer Regierungserklärung die Einführung einer Verstärkung der Sicherheitsbemühungen des Staates auch in Bezug auf die Luftfahrt bekannt.
Die internationale Luftfahrt ist auf das Empfindlichste getroffen. Boeing will 30.000 Mitarbeiter entlassen, Continental will 12.000 Mitarbeiter freistellen, Lufthansa überlegt, eine Bestellung von
A 380 Flugzeugen zurückzustellen.
Die Kosten für zusätzliche, aber wichtige Sicherheitsmaßnahmen werden für die Fluggesellschaften hoch sein.
Da nun kommen die Verkehrs- und Umweltminister der EU auf die Idee, das Flugbenzin einzuführen. Einen ungünstigeren Zeitpunkt und eine unsensiblere Vorgehensweise kann man sich kaum vorstellen.

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Sicherheit an Bord
17.09.01
Messer, eingewickelt in Unterwäsche geraten durch die Sicherheitskontrollen in Flugzeuge. Aber nicht nur auf dem Weg der Paxe an Bord gibt es genügend Schlupflöcher. Wer kontrolliert das ständige Hin und Her am Vorfeld, das Raus und Rein zwischen Hallen, Hangars und Vorfeld? Wer kümmert sich darum, dass auf diesem Wege nichts an Bord gerät, das dann zum Terror verwendet werden kann? Aber auch so eine simple Sache wie die Cockpit-Tür muss jetzt erst in Behörden diskutiert werden. Wie oft ist der Co-Pilot für die geschlossene Tür und der verantwortliche Flugzeugführer dagegen. Freier Zutritt darf nicht sein. Zur Beruhigung der Grünen: damit werden keine Menschenrechte eingeschränkt. Und die Konstruktion der Tür ist auch verbesserungsbedürftig. Nur hier geht es gleich um Gewicht und damit um Payload. Geld darf hier bei Sicherheit aber keine Rolle spielen.

Autopilot

Das wird die Vereinigung Cockpit wenig erfreuen, wenn jetzt über die weitere Automatisierung der Flugdurchführung nachgedacht wird. Das schwächste Glied ist so oder so immer noch der Mensch. Ob in der Kabine oder im Cockpit. Ob Entführung, Überfall oder sonst außerordentliche Umstände. Eine Automatisierung ohne Piloten, die in die Flugführung eingreifen, könnte jetzt noch stärker in die Überlegungen eingebunden werden.
Der Autopilot mit seinen Systemen wird mehr und mehr zur zentralen Einheit. Luftraumnutzung und Überwachung in einer Hand und die direkt vom Boden aus angesprochen. Eingriffe von Terroristen an Bord sind dann eingeschränkt - es sei denn, diese werden in gutem Glauben, ein gutes Geschäft mit Fremdschulung zu machen, an Flugschulen und in Werften - wie jetzt geschehen - ausgebildet.

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Airport-Finanzierung
13.9.01
Über den geplanten Ausbau des Flughafens Hof-Plauen (HOQ) ist schon viel geschrieben worden, nur ließ sich kaum jemand darüber aus, dass man dafür auch Geld braucht. Der Flughafengesellschaft entgehen durch die Reduzierung des Charterflugverkehrs aufgrund der kurzen Bahn jährlich ca. eine halbe Million Mark. Soll der Platz nicht in die völlige Bedeutungslosigkeit zurückfallen und nur Kosten verursachen, muss jetzt investiert werden.

SXF

Keine Neuigkeiten von der Berliner Flughafenfront. Der provisorische regierende Bürgermeister mit seinem grünen Koalitionspartner betont zwar die Notwendigkeit des Ausbaus von Berlin-Schönefeld, nur die Frage der Finanzierung ist offen, denn die beiden Firmen Hochtief und IVG hatten bisher für den Bau und die Übernahme des Airports ein für den Senat  nicht akzeptables Angebot gemacht. Nun soll wohl neu ausgeschrieben werden. Ob mit einem solchen Zeitverzug die Erweiterung bis 2007 fertig sein kann, ist die Frage.

 

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Sicherheit

Alle Flughäfen geraten aufgrund der Anschläge in Amerika in ein völlig neues Licht. Was geschieht, wenn eine Terroristengruppe Flugzeuge direkt auf die Straßen und Plätze der Innenstädte steuert. Da ist es gleich, ob der Airport 5 oder 50 oder 500 km von der Stadt entfernt ist. Security ist ein schönes Wort. Wenn man sieht, wie lasch die Kontrollen gehandhabt werden, braucht man sich nicht zu wundern, dass Paxe mit Messern - wie jetzt geschehen, an Bord gehen können.

Arbeitsniederlegung bei der Deutschen BA
11.9., 08.30 Uhr
(Nach einer Meldung DLF)
Die Vereinigung Cockpit hat die Drohung wahr gemacht
und 50 Piloten der Deutschen BA zu einem befristeten Ausstand gebracht,
wovon 15 Flüge von und nach BER betroffen waren.
Die nun als Tarifpartner fungierende Pilotenvereinigung
fordert einen Ausgleich der Inflationsrate,
da seit 1992 entsprechender Ausgleich unterblieben sei.
Was mag die Muttergesellschaft British Airways dazu sagen,
wenn sie selber schlecht da steht und die Tochtergesellschaft
seit 10 Jahren Verluste einfährt.

Alle nachfolgenden Kommentare wurden vor dem Anschlag
auf die amerikanische Nation und den Luftverkehr der USA verfasst.
Wir trauern um die Toten.
Den Verletzten wünschen wir baldige und völlige Genesung.

Auftrag von DLH für Airbus
10.09.01
Es wäre Franz-Josef Strauß nur recht gewesen, zu hören, dass die Lufthansa eine Bestellung für 15 Stück A 380 Großflugzeuge abgeben will. Als Condor seinerzeit zwischen B 757 und A 310 zu entscheiden hatte, kam es zur Bestellung bei Airbus. Man sprach von einheitlicher Flotte Lufthansa und Condor und flog mit A 310 den Paletten -Frachtraum im wide-body durch die Gegend. Später bekam die CFG die B 757. Aber FJS im Aufsichtsrat von Airbus musste damals natürlich pro domo entscheiden. Da die A 380 ohne Konkurrenz ist, fällt heute die Entscheidung leicht.
 

Trittin bedroht Flughafenausbau

"Ein Streit entspann sich droben, statt zu Worten griff man zu den Messern." Soweit ist es noch nicht, aber die Minister Bodewig und Trittin haben unterschiedliche Auffassungen von dem, was an Fluglärm erlaubt werden darf. Nun forderten die ADV und die Fluggesellschaften den BuKa auf, sich auf Ihre Seite zu schlagen und den grünen Fluglärmgesetzvorschlag nicht umzusetzen, der sonst an mancherlei Orten einen Flughafenausbau gefährden würde. Sie argumentieren, dass die öffentliche Meinung sehr wohl dem Flughafenausbau grundsätzlich das Wort rede. Wahrscheinlich zumindest so lange, bis der Ausbau erfolgt, der Lärm da ist, vielleicht auch eine Wahl vor der Tür steht, dass man als Anlieger dann die Hand für Entschädigungen aufhalten darf.
Kommt einem irgendwie bekannt vor.

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Streik bei Sabena
07.09.01
Was bei Sabena schon im Gange ist , steht anderen noch bevor: der Streik. 24 Stunden sollte der Ausstand dauern, jetzt sind noch mal 24 Stunden hinzugekommen. Die Geschäftsführung versucht nun unter Androhung von Strafgeldern per Gerichtsbescheid, die Piloten zur Arbeit zu bringen. Ob das gelingt? Belgien hat eine andere Vorstellung von Arbeitsniederlegung. Wird die Streikkultur eigentlich innerhalb Europas auch harmonisiert ?
 

Streikdrohung bei der Deutschen BA

Es ist schon merkwürdig: Da geht es einem Unternehmen schlecht und es soll auch noch gestreikt werden. Als würde es damit besser. Seit zehn Jahren macht die Deutsche BA Verluste, jetzt wollen die Piloten 22 Prozent mehr Geld. Nur woher nehmen, wenn die Company vor der Auflösung steht. Angeblich wird ja ein Käufer gesucht. Wer nimmt denn eine so belastete Gesellschaft. Stutzen sich die Pilots da nicht selber die Flügel?

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Ausbau SXF
05.09.01
Tegel, Tempelhof, Schönefeld. Letzterer führt trotz intensiver Bemühungen ein Schattendasein. Großzügig soll er ausgebaut werden. Daran hält auch der zur Zeit regierende Bürgermeister von Berlin fest. Und das ist auch gut so! Aber noch hat man sich mit den  Investoren nicht einigen können, wie die Kostenverteilung aussehen soll. Viel Zeit ist schon verstrichen und da gilt es wohl auch noch Einsprüche der Anlieger zu berücksichtigen. Aber man hat ja Zeit, das nächste Jahrhundert kommt bestimmt.

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Bayerische Airportgemeinschaft

Die Regionalplätze AGB, BUJ, HOQ und MUC sollen sich in ein Boot setzen und als Zubringer den Luftverkehr von MUC intensivieren. Außerdem soll durch die Kooperation der Luftverkehr in Bayern zentral koordiniert werden. Hierfür wird eine eigene Flughafengesellschaft Bayern mit entsprechender personeller Ausstattung gegründet. Jedem sein Pöstchen. Aber es gilt - neben dem Füllen der Chefetagen - auch die entstehenden Arbeitsplätze zu besetzen. MUC -  o.k., AGB schön und gut. Wer nur geht nach BUJ und HOQ ?
 

Luftkrieg Deutschland - Schweiz ?
04.09.01
Schon lange glimmt die Glut im badischen Raum, denn ein großer Teil des Luftverkehrs von ZRH spielt sich über dem südwestlichsten Zipfel der Republik ab. Es wird nur mit einer Reduzierung der Anflüge abgehen. Und so haben die zuständigen Ministerien der Schweiz und Deutschlands jetzt den Luftkrieg vermieden, indem sich einigten, die Über- und Anflüge auf ZRH um ein Drittel zu reduzieren. Ein Staatsvertrag soll nun alles regeln. Eventuell gibt es sogar Entschädigungen für die Anwohner.

MUC

Eine dritte Bahn oder nicht. Lufthansa denkt eben schon weiter, denn wer jetzt nicht vorsorgt, den bestraft das Luftfahrt-Leben in einigen Jahren, wenn die Kapazitäten am Boden wieder knapp werden. Die Politik und die Flughafengesellschaft sind vorsichtiger oder sagt man, weniger vorausschauend. Und der Ausbau in FRA ist noch keineswegs sicher. Auch BER ist noch längst nicht fertig. Wenn es bei den beiden Plätzen nicht zügig voran geht, müsste auf MUC ausgewichen werden.

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Kosten
Die Ausgaben liegen höher als die Gewinne,
das gilt zumindest für die drei bayerischen Regionalflugplätze.
Auch hier wirken sich offensichtlich die Rückgänge in der Wirtschaft aus.
In Hof ist der Charterverkehr rückläufig,
weil ex Dresden (DRS) und Leipzig (LEJ) aufgrund der längeren Bahnen
größere Flugzeuge auf längere Strecken eingesetzt werden können.
Bayreuth (BYU) hat auch das Problem der kurzen Bahn.
Augsburg (AGB) braucht ebenfalls einen Ausbau. Verkehrt wäre es,
jetzt Ausbaumaßnahmen auszubremsen,
denn der nächste Aufschwung kommt bestimmt
und dafür kann man nur gerüstet sein, wenn man jetzt handelt.

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Airport-Ehe
2.9.01
Kooperationen gibt es schon eine ganze Reihe: Stuttgart und Karlsruhe/Baden-Baden, München und Augsburg. Nun bahnt sich eine neue Ehe an: zwischen Frankfurt und Hahn. Sollte es zu einem Ausbau von Frankfurt kommen, dann muss wohl in FRA das Nachtflugverbot ausgeweitet werden. So bietet es sich an, eben in der Eifel, wo Fuchs und Hase der Fluglärm nachts nicht stört, den Luftverkehr abzuwickeln. Eine zügige Schienenverbindung, eine gute Straßenanbindung und schon gibt es in der abgelegenen Hügellandschaft Zuzug von Menschen wegen der Arbeitsplätze. Und das freut jeden. Nur irgendwann stört die Zugereisten der Fluglärm.
Alles wie gehabt.

Swissair

Was waren das für gute Zeiten, als die SR noch ein renommiertes Unternehmen war, die Gesamtflotte gerade mal so groß wie die B-737-Flotte der Lufthansa. Die Flugschule angesehen in aller Welt. Und nun kämpft der Konzernchef Mario Corti gegen die Schulden. Er muss Arbeitsplätze abbauen und Teile des Unternehmens verkaufen.
Es ist schon traurig, zu sehen was aufs Spiel gesetzt wird,
wie aus Angst, von anderen geschluckt zu werden, irgendwelche Aufkäufe das Unternehmen aufblähen.
Nun ist der Brocken so groß, dass die Käuferin sich daran zu verschlucken droht.

 

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Flughafen München

Welche Stadt braucht heute kein Geld? So überlegt nun  München, seine Anteile von 23 Prozent am Flughafen zu verkaufen. Interessenten gibt es genug, natürlich ist auch Nippon dabei. Im Gegensatz zur Stadt hat es der Freistaat Bayern als Anteilseigner nicht so eilig mit dem Verkauf. Der Bund gibt eher schon seinen Anteil her und je größer das Paket, desto interessanter wird die Sache natürlich, da die Einflussmöglichkeiten auf die Gesamtstruktur des Flughafenunternehmens steigen. Die Fragen wegen Ausbau oder Abbau werden dann vielleicht in einem Teehaus mit Madame Butterfly in Nagasaki  besprochen.
 

Austrian Airlines

Die Globalisierung schreitet fort. Das internationale Management kommt aus aller Welt. Auch National Carriers werden nicht mehr von heimischen Chefs geführt. Nun greift die AUA nach einem, der bei der SAS wegen verbotener Absprachen die Leitung als Vize-Chef niederlegen musste.  Vagn Sörensen wechselt im jungendlichen Alter von 41 Jahren von der bestraften SAS zur angeschlagenen AUA. Die Airline bestehend aus der Mutter AUA, der Tyrolean, der Lauda Air und der Rheintalflug als Töchter wird sich wohl von Flugzeugen trennen müssen, um wieder wirtschaftlich arbeiten zu können.

Dritte Bahn für MUC

Der Luftverkehr geht zur Zeit zurück, eben z. Z. und wie man die Lage kennt, ist so etwas nur vorübergehend. Ausbauten von Flughäfen, die nicht rechtzeitig begonnen werden, kommen dann, wenn es darauf ankommt, zu spät. Natürlich ein Politikum, so eine weitere Startbahn. In Frankfurt klar zu erkennen, die Grünen sind dort strikt dagegen. Aber auch manch Pfarrer, der seine Kirche mit Gläubigen nicht voll bekommt. So werden die dort über den Flughafenausbau eingefangen und das Manko mangelnder Kirchenbesucher eben so kompensiert.
Und wer ist in MUC dagegen?

 

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Augsburg

Zwischen MUC und STR liegt ein Airport, der von der reisenden Bevölkerung angenommen wird. Aus einem firmeneigenen Flugbetrieb hervorgegangen, sind die Augsburg Airways als Partner von Lufthansa ein umtriebiges Unternehmen, das zum Ausbau des Flughafens erheblich beigetragen hat. Selbst wenn jetzt die Genehmigung des Luftamtes Süd erteilt wird, so ist doch auch hier mit erheblichen Schwierigkeiten beim Ausbau zu rechnen. Es gibt halt immer Leute, die in die Nähe eines Flughafens ziehen und sich dann wundern, wenn es laut wird.

Flughafen Frankfurt

Nicht nur die Lufthansa spürt die Auswirkungen des konjunkturellen Rückgangs. Auch bei der Flughafen Frankfurt Main Aktiengesellschaft - FRAPORT - verschlechtert sich das Ergebnis. Das Raumordnungsverfahren für die neue Startbahn soll nun eingereicht werden. Es stellt sich die Frage, welche Gruppierung sich des Ausbaus annimmt. Denkt man an die Startbahn West, so gelang es damals - bis zum ersten Toten - durch Opposition auf sich aufmerksam zu machen.  Wie weit  wollen Pfarrer und Pastore diesmal gehen ? Wenn schon keiner in die Kirche geht, dann wenigstens gegen den technischen Fortschritt sein.

AUA

Lauda Air war der AUA immer ein Dorn im Auge, die Diskussion um die Rechte ist noch gut in Erinnerung. Jetzt, da der ungeliebte Mitbewerber einkassiert wurde, wird ihm natürlich auch die Schuld an der Malaise gegeben. Immerhin lagen die Analysten noch günstiger als das Ergebnis nun sich abzeichnet.  Wessen Kopf wird es nun kosten?

UFO

Ein für die Gewerkschaft Verdi bisher unbekanntes Flugobjekt wurde zur Realität.
Das Arbeitsgericht Darmstadt erkannte die unabhängige Flugbegleiter Organisation
als Tarifpartner für die Arbeitgeber an.
Kaum hatte man sich zusammengeschlossen
zu der Welt größter Dienstleistungsgewerkschaft, da splittert es.
Die Vereinigung Cockpit ist - wie man seit dem Frühjahr weiß - der Gesprächspartner für die Fluggesellschaften,
wenn es um die Cockpit-Gehälter geht.
Jetzt ist die nächste Experten-Gruppe mit eigener Vertretung auf den Plan getreten.
Ist das nun der Anfang oder das Ende?
War es bisher schon schwierig,
dass DAG und ÖTV Cockpit und Kabine und den Boden vertraten,
so wird es für die Fluggesellschaften nicht einfacher,
die Verhandlungen zu führen,
da die Fachleute jetzt - ungefiltert von Gewerkschaftsbossen - selbst auftreten.

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Concorde

Der Stolz der Nationen: Groß Britannien und
La Grande Nation werden bald wieder mit der Concorde unterwegs sein. Erstaunlich ist, dass die Amerikaner, denen ein Überschall-Jet nicht gelungen ist, bei der Wiedereröffnung der Nordatlantik-Dienste mitmachen. Da wäre doch nun eine gute Gelegenheit gewesen, den Service mit diesem Flugzeug abzuwürgen. Doch nein, alles ist wie früher. Prüfberichte der Behörden reichen wohl aus, die Flüge wieder aufnehmen zu können.

Flughafen-Ausstellung

Anziehungspunkt ist in München nicht nur das Hofbräuhaus. Ein weiterer ist im Herbst eine Messe für Flughafenausrüster am Flughafen München. Vom 9. - 12. Oktober werden 500 Aussteller alles zeigen, was man an Ausstattung für Terminal und Vorfeld braucht.
Die Ausstellung ist geteilt in Unterbereiche:
die Inter-Ramp, die Inter-Terminal und die Inter-Data.
Klingt alles so nach Interflug.

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FlyFTI

Wieder eine weniger. Und man wollte so hoch hinaus, übernahm Piloten mit Musterberechtigung und legte mit sechs Flugzeugen los. Aber der Markt ist hart, selbst wenn man das eigene Reisebüro hinter sich meint. Geht es nun hier mit dem Publikumszuspruch zurück, so kann man auch die Flugzeuge nicht füllen. Jetzt wird der Flugbetrieb von FlyFTI zum Anfang November eingestellt. Der Markt bereinigt sich selber, aber was wird aus den Mitarbeitern. Bei einem Rückgang des Luftverkehrs insgesamt, werden ein paar auf der Strecke bleiben.

Braathens

Es gab ein Land, da gab es keine Schatten, es hat auch einen Namen: Skandinavien. Jetzt aber steht der Vorstand der SAS sehr im Schatten seiner selbst, denn es gibt nicht nur die Absprachen wegen Marktaufteilung auf der Strecke CPH-STO mit Maersk Air,  sondern jetzt wird auch klar, dass sich für Norwegen mit der geplanten Übernahme von Braathens durch die SAS ein Machtmonopol angebahnt hätte,  das vom inländischen Kartellamt nun aufgezeigt  wird. Sehr unangenehm auch für Lufthansa als Partner der SAS.

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Deutsche Lufthansa

Nun wird sie wohl zum Problem: die Einigung mit den Piloten über die Gehaltsnachzahlung. Ein Pyrrhussieg also, denn was der Lufthansa jetzt aus der Tasche gezogen wird, fehlt an allen Ecken und Enden. Von 230 Millionen DM war die Rede. Es steht zu erwarten, dass es sehr bald wieder keine normalen jährlichen Erhöhungen der Gehälter geben wird. Der Streit mit den 'normalen' Gewerkschaften ist vorprogrammiert. Und der Boden schaut in die Röhre. Überschrift: Betriebsfrieden. Und die Aktien fallen.

A 318

Unabhängig von den zu erwartenden Schwierigkeiten mit dem Ausbau von Finkenwerder und dem Zuschütten des Mühlenberger Lochs hat die Montage des
A 318 in Hamburg begonnen. Das Flugzeug schließt die Baureihe A 321/320/319 nach unten ab und kann bis zu 107 Passagiere befördern. Bisher liegen 136 Bestellungen für
das Flugzeug vor.

 

Lotsen

Die Lufthansa käme mit viel weniger Flugzeugen aus,
wenn
sie nicht mehr als 10 als Einsatz- Reserve vorhalten müsste, um die Verspätungen aufzufangen, die sich aus der zu geringen Anzahl von Fluglotsen bei der Deutschen Flugsicherung ergeben. 170 Fluglotsen kann die Deutsche Flugsicherung pro Jahr ausbilden. Gebraucht werden aber mehr als 200, denn durch Altersabgänge gibt es immer weniger Controller als nachgeschoben werden. Wieder kommt die Forderung auf den Tisch, die Flugsicherung nun gänzlich zu privatisieren, um sie von der Staatlichkeit zu befreien.

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Deutsche British Airways

Jeden Tag etwas Neues bei der BA Tochter in Deutschland. Seit nunmehr 10 Jahren versucht der LH-Konkurrent aus den roten Zahlen zu kommen.  Aber mehr oder weniger pfiffige Werbestrategien brachten auch der Deutschen BA kein gutes innerdeutsches Ergebnis. Nun kommt ihnen der Leiter des Flugbetriebes, der Kabine und der Instandhaltung abhanden. Peter Kranich, selber mal aus dem LH-Verbund hervorgegangen - er war ein Mann der Wartung bei German Cargo und bei Lufthansa City Line, ehe er zur Deutschen BA wechselte. Verlässt nun die Ratte das sinkende Schiff ?

Boeing hinter Airbus

Boeing liefert weniger Flugzeuge aus, so wie es bei Airbus auch schon der Fall ist. Beide großen des Flugzeuggeschäftes beginnen unter der rückläufigen Konjunktur zu leiden. Schlagen bei Airbus die 19 Stück A 319 Flugzeuge bei Sabena zu Buche, so ist bei Boeing der Absatz der B 717 (früher war das mal die DC-9) stark rückläufig. Bei Boeing wirkt sich das nun gleich auf die Arbeitsplätze aus. Es werden Mitarbeiter entlassen, die man dann, wenn es der Markt wieder hergibt, neu einstellen muss. Man erinnert sich an vergangene Zeiten, als Boeing bei beginnendem Boom - da war Airbus noch ein kleines Unternehmen und keine Konkurrenz für die Amerikaner - Mitarbeiter von der Straße holen musste, die dann eiligst geschult wurden, um ein Flugzeug zusammenbauen zu können.

Flugzeugwerft an der Elbe

Der Kampf ist entbrannt. Wie zu erwarten, stehen sich Befürworter und Gegner, pro und contra Ausbau des Airbus-Werkes in Hamburg gegenüber. Die einen befürchten eine Verminderung der Lebensqualität der ganzen Gegend, eine Gefährdung der Umwelt, eine Erhöhung der Möglichkeit, bei Fugzeugunfällen zu Schaden zu kommen - die anderen sind der Meinung, Arbeitplätze und wirtschaftlicher Aufschwung seien wichtiger als auf Menschen und ihr Leben Rücksicht zu nehmen. Ehrgeiz beflügelt die Politiker,  jeder - gleich welcher Couleur - will an dem vermeintlich kommenden Erfolg teilhaben.
Wenn denn in den neuen Ländern tatsächlich andere Möglichkeiten - wie Nutzung eines früheren Flugplatzes - ohne Beeinträchtigung der Natur und der Bevölkerung bestanden haben, dann stellt sich schon die Frage, muss es denn  nun ausgerechnet Hamburg sein. Hinzu kommt noch das Problem, dass Rumpfteile auf engen Straßen quer durch Frankreich zurück nach Toulouse transportiert werden müssen. Irgendwas stimmt doch da nicht.

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MUC-Airport

Das Geschäft am Airport MUC floriert. Das neue Terminal soll 2003 in Dienst gestellt werden und bereits vorher werden Parkplätze zur Verfügung stehen.
Schon jetzt kann man auf 1400 neuen Parkplätzen sein Auto in unmittelbarer Nähe des neuen Terminals abstellen. Noch ist nicht alles fertig, aber an die Autofahrer denkt man in MUC eben schon früher.
Auch lässt sich mit dem Parken schon jetzt vortrefflich Geld machen.
Eine Woche kostet DM 130 in dem neuen Parkhaus. Maximal kann man drei Monate dort parken. Und dann ist man auch nur DM 190 los.
Ein billiges Vergnügen, steuerlich absetzbar, das Auto steht unter Dach - aber wenn was dran ist, dann haftet man selber.
Man hat den Parkplatz ja nur gemietet. Lufthansa hätte auch gerne das Startbahnsystem ausgebaut. Eine dritte Bahn bis 2006 wäre nicht schlecht.

SAS

Man sollte immer sehr vorsichtig sein, wenn man sich jemandem anvertraut oder gemeinsam irgendwelche Vorgehensweisen abspricht, die contra legem sind.
Nun hat es einen der Chefs der SAS erwischt. Er trat mit sofortiger Wirkung zurück, da man ihm Absprachen mit Maersk nachweisen konnte, wonach der Himmel über Schweden und Dänemark unter den beiden Gesellschaften aufteilt wird. Die eine sollte CPH - STO allein fliegen, die andere durfte dafür in Dänemark innerhalb des Landes operieren. Die EU-Kommission hielt dies kartellrechtlich für bedenklich und sprach ein Bußgeld in Höhe von 130 Mio. DM aus.

 

 

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Deutsche BA

Wie betroffen schaute man  man bei DLH, als in den 80er Jahren über die LBA- Betriebsgenehmigung der Delta, die von Friedrichshafen aus operierte, die Deutsche BA auf dem Markt erschien und auch - wie Lufthansa - innerdeutsche Flüge anbot. Gleiches war schon einmal in den 70ern geschehen, als die Atlantis auf der Bildfläche - illegitime Nachfolgerin der Südflug - erschien, indem sie die Betriebsgenehmigung der Nordseeflug benutzte. Nun zeigt sich, dass nur halbgeliebte Kinder nicht richtig gedeihen. Wohl entzog die BA der deutschen Tochter die Liebe und die 820 Mitarbeiter bangen nun - wird ganz zu gemacht, geht man mit einer anderen Company zusammen oder ist die Deutsche BA nur ein Hilfsmittel, die Flüge der Mutter in Heathrow zu füllen - um ihre Arbeitsplätze.

HOF

Ein Flugplatz am Rande der Republik war es immer - Hof. In Verbindung mit Bayreuth der Anschluss des Zonenrandgebietes an Westdeutschland. Nach der Wende lag er plötzlich nur noch nahe der Tschechei. Die Reisemöglichkeiten aus der hintersten Ecke waren plötzlich nach allein Seiten offen. Berlin konnte ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auf den ehemaligen Transitstrecken mit dem Auto erreicht werden. Für den Tourismus waren Flüge aus Leipzig oder Dresden lukrativer, als mit kleinen Maschinen aus Hof heraus, Palma oder andere Mittelmeerzeile zu bedienen. Hof braucht eine längere Bahn und beinahe hätte man auf den Ausbau des Airports verzichtet, wenn BMW sich entschlossen hätte, sein neues Werk auf dem Gelände zu bauen. Nun kehrt man zurück zur ehemaligen Planung, dem Ausbau des Platzes, um den Fluggesellschaften die Möglichkeit zu geben, mit größerem Gerät weiter entfernte Ziele anzusteuern.

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BA auf Brautschau

Gerade erst ging die Meldung durch die Medien, dass sich BA und AA zusammentun wollen. Doch die Kontrollbehörden haben der Ehe nicht zugestimmt. Und noch ist eben nicht alles unter Dach und Fach, da schaut BA schon wieder nach einer neuen Braut - KLM ist das Opfer der Begierde. Man will sich zunächst einmal mit einem kleinen Betrag - nämlich 25 % - beteiligen, aber auch die ganze holländische Company könnte 'über den Kanal' gehen. Was bleibt dann noch von der großen holländischen Luftfahrtgeschichte ?

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Keinmal mehr nach RIO !

Die Lufthansa stellt die Strecke nach RIO ein und wird sie nur noch über den Partner VARIG anbieten. Das bedeutet das Ende einer Strecke, die seit dem Beginn des Nachkriegs-Luftverkehrs 1955 - damals noch über Dakar - mit der Conny geflogen wurde.
Es ist halt so: viele Köche verderben den Brei. Das Angebot ist groß und viele fliegen in der Holzklasse - nur, das Geld wird in der First und in der Business-Class verdient.
 

Airbus Industries

In Le Bourget sah alles noch so schön aus - Flugzeugbestellungen zu Hauf und Boeing weit abgeschlagen. die B 747 will niemand mehr, eine Vergrößerung des Flugzeuges wurde abgesagt - der A 380 wird in HAM gebaut.
Und jetzt - immerhin 50 Flugzeuge weniger will Airbus nun ausliefern. Der Rückgang wird mit der Reduzierung des weltweiten Luftfahrtgeschäftes begründet. Dazu kommt, dass die Sabena immerhin 19 Airbus Flugzeuge nicht abnehmen wird. Das bringt dem Hersteller zwar Entschädigungsgelder in die Kasse, aber man hätte sicher lieber Flugzeuge übergeben.

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DLH sucht !

Die Lufthansa sucht wieder einmal Personal. Jetzt geht es um den Boden. Hier fehlen Mitarbeiter in dem Bereich Abfertigung, sprich check-in.
Wer also gerne mit Menschen zu tun hat, auch wenn es ganz früh morgens ist und wenn es durch Verspätungen Ärger mit diesen Paxen gibt und dann freundlich bleibt der sollte sich mal unter Telefon 01803 - 69 69 69 beraten lassen.

 

Degression im internationalen Luftverkehr

So günstig wie noch im letzten Jahr entwickelt sich der Luftverkehr nicht mehr. Alle Zahlen, ob in der Fracht wie auch im Passagierverkehr sind rückläufig, so dass verschiedene Gesellschaften mit Verlusten rechnen müssen.
Man kennt das ja. Seit Bestehen des Nachkriegsluftverkehrs gibt es immer wieder ups and downs. So gilt immer noch die alte Regel: antizyklisches Verhalten ist angesagt.
Wie sagt der Kenner der Materie. "Das wird schon !"

Das Ende einer Ära
Air Afrique wird liquidiert. Die von 11 Staaten gestützte Airline ist am Ende. Es gab zu viel Gerangel, Kompetenzschwierigkeiten. Wenn dies schon in der westlichen Welt ein Problem darstellt, wie sollen sich 11 Anteilseigner, dazu noch die Air France auf einen gemeinsamen Nenner einigen können.
Nun halten die zentralafrikanischen Staaten nur noch 28 Prozent der Anteile - und das ist auch gut so. Der Rest geht auf den freien Markt und an Air France.
Air Afrique wird nur noch der Zulieferer der Air France sein.

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HKG im open-sky ?

Wieder einmal sieht es in Fernost nicht gut aus und auch diesmal sind wieder die airlines betroffen, da weniger Fluggäste und weniger Fracht befördert werden. Das gilt für Singapore Airlines wie auch für die Star Alliance. Auch Cathay Pacific, der in Hongkong stationierte Carrier, leidet und hat zu den Verlusten aus der Beförderung von Frachten und Personen noch das Problem eines verkappten Piloten-Streiks zu verkraften. Es ist doch gerade der LH-Streik zu Ende gegangen und hat der deutschen Luftlinie Kosten in 230 Millionen DM - Höhe eingebracht, die nun irgendwo, irgendwie  zu kompensieren sind. Müssen die drei- und vier-gestreiften Halbgötter in blau in HKG alles nachmachen, was schon im Land der untergehenden Sonne falsch gemacht wird. Aber in China gehen die Uhren anders und Streiks sind dort nicht sehr erwünscht. Meist führt ein solcher Streik-Schuss zum Streif-Schuss oder er geht ganz nach hinten los.

Neues A/C

Russland hat nach der Wende immer wieder versucht, seine Flugzeugproduktion im Westen absetzen zu können. Die Flugzeuge waren aber den hiesigen Abnehmern zu groß oder zu klein, unmodern, technisch veraltet oder die eigene Industrie musste geschützt werden. Nun kommt es vielleicht zu einer Kooperation von Amerika und Russland für ein Flugzeug für wenig Paxe und mit großer Reichweite. Bei den Entfernungen innerhalb Asiens ist sicher ein Markt vorhanden.
 

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Augsburg Airways - Mitglied im Team Lufthansa

Es ist kaum zu fassen. Da ringt Augsburg Airways um seine Existenz, denn man verliert Cockpitpersonal. Hatte sich die Gesellschaft mit Piloten östlicher Anrainerstaaten eingedeckt, so hatte sie in letzter Zeit Schwierigkeiten, diese Mitarbeiter zu halten, denn die Arbeitsämter werden die Aufenthaltsgenehmigungen und Arbeitserlaubnisse nicht verlängern.
Die Konsequenz wäre, das Streckenangebot einzugrenzen oder die Frequenzen auf einzelnen Strecken zu reduzieren. Auch die Vereinigung Cockpit ist gegen den Einsatz ausländischer Piloten, um den deutschen Markt zu stärken. Diese Ausgrenzung wird dann enden, wenn Länder wie Tschechien, Polen und andere der EU beitreten. Freie Arbeitsplatzwahl ist dann die Regel. Und bis dahin? Wie wär's den mit einer blue card für Piloten, Kanzler ?

DUS-Airport

Nach der großen Brandkatastrophe hat sich die Abfertigung auf NRWs größter Drehscheibe wieder normalisiert. Jedoch hat DUS zu kämpfen. es ist nicht nur das nahe Ausland mit AMS, LUX und BRU, sondern natürlich auch CGN. Hinzu kommt die schwierige Situation, eingezwängt in die um liegende Bebauung zu sein. Bahnverlängerungen und andere Ausbauten werden argwöhnisch beobachtet. FRA und MUC haben ihre Stellungen gehalten bzw. ausgebaut.

Es wird eng überall. Ob die Großflugzeuge wirklich so viel an Verkehr zusammenführen können, ist fraglich. Und von der Landegebühr lebt ein Airport, will er nicht seine Flächen ganz an Blumen- und Blusen-Shops vermieten und damit sein Geld machen. Aber einen neuen Geschäftsführer bekommt man in DUS. Rainer Schwarz heißt er um war Leiter des NUE- Airport.

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Eurowings

24,9 Prozent der Aktien an der Eurowings Luftverkehr AG hatte sich die DLH zum Anfang diese Jahres gesichert. Nun geht es um weitere 24,1 Prozent, die von DLH noch gerne übernommen würden. "Und das ist auch gut so", denn Eurowings - seinerzeit nach der
DLH die zweite Luftverkehrsgesellschaft im deutschen Linienverkehr - sollte den Zulieferverkehr für  den großen Partner abdecken, damit nicht durch evtl. andere Kooperationen Paxe nach AMS oder MIL abgesogen werden. Gerade in NRW ist diese Gefahr groß. Im September erwartet man die Entscheidung des Kartellamtes, ob DLH bei Eurowings, die über 47 Flugzeuge verfügt, weiter einsteigen darf. Immerhin machte Eurowings im letzten Jahr einen Umsatz von 800 Millionen DM und 3,2 Millionen Passagiere benutzten Eurowings in 2000. Für 2001 sind ähnlich gute Zahlen zu erwarten.

Flughafenbetreiber

Mit der Globalisierung ist nun schon alles möglicher als möglich. Jeder kann jedes und alle können alles. Ein Bauunternehmer baut nicht nur, sondern er betreibt auch Flughäfen und nicht nur einen. Fünfundzwanzig Stück hat er in der Hand, darunter Peking. Auf der anderen Seite ist es schon erstaunlich, wie man mit qualifizierten Fachkräften - zusammengekauft in aller Welt - das eine oder andere Geschäft betreiben kann. Groupe Vinci in Paris hat es vorgemacht. Vive La France.

Die Zusammenstellung der headlines von drei wichtigen deutschen Tageszeitungen finden Sie unter

Luftfahrt-Presseschau

Sabena und kein Ende
Kein Tag ohne eine Meldung von der SR / SN - Gruppe.
Nun geht es doch beiden Unternehmen schon schlecht. Die eine hängt von der anderen ab und so ziehen sich beide nach unten. Muss jetzt bei der SN wegen des notwendigen Stellenabbaus auch noch gestreikt werden? Es ist doch besser, mit weniger Personal die Firma zu retten, als dass alles den Bach runter geht. Aber im französischsprachigen Raum hat man eine andere Vorstellung von Streik. Der gehört dort wohl schon zum life-style.
Alles gut und schön, aber hier hängen dann an solchem nice-to-have Arbeitsplätze und auch eine Menge Geld. Außerdem, ist eine Firma erstmal zu, dann sieht es gar nicht gut aus. Aber vielleicht ist es besser den Laden ganz dicht zu machen, um dann ganz neu anzufangen.